A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Förderung hydraulischen Abgleich
Hausbesitzer, die ihre Heizung durch einen hydraulischen Abgleich optimieren wollen, können oft von regionalen Fördermitteln profitieren.
Video >>
Hitze tötet
Deutschland erwartet die erste Hitzewelle des Jahres. Mit Hinblick auf tropische Temperaturen von bis zu 37 Grad appelliert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. an alle Hundehalter, ihre Tiere niemals unbeaufsichtigt im Auto zurückzulassen.
Video >>
Frühstücksflocken
Frühstücksflocken, die für Kinder vermarktet werden, sind fast ausnahmslos überzuckert und erfüllen nicht die Ansprüche an ein kindgerechtes Frühstück. Das zeigt ein Marktcheck von foodwatch.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Von wegen „vegetieren“

Zukunft der Ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen

Neuer Großkommentar zum Energiewirtschaftsgesetz

Brandschutz für Industriegebäude

Jahrbuch Ökologie 2015: Alle Zeichen stehen auf Grün

Photovoltaik: Ohne Wartung weniger Strom

Handbuch Windenergie

Entdeckungsreise durch die Geologie der Schweiz

Deutschland ist kein Klimavorreiter!

Wald und Wildnis – Perspektiven einer nachhaltigen Waldentwicklung

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Bauen und Wohnen  | Artikel Nr.: 430

Stichwort: "Bauschutt" in der Rubrik Bauen & Wohnen

Unter B. faßt man Bodenaushub, Straßenaufbruch und Baustellenabfälle zusammmen.

B. besteht aus mineralischen Stoffen und beinhaltet alle Abfälle, die während und durch eine Baumaßnahme anfallen, wie Beton, Fliesen und Keramik, Mörtel, Putz und Rigips, Steine und Ziegel. Zu B. zählen nur Aushub, Steine oder Ziegelschutt; Kunststoffe, Holz, Papier usw. müssen als Abfall gesondert entsorgt werden. Der mineralische Bauschutt wird meist in geeigneten Anlagen zerkleinert und der Wiederverwendung beispielsweise im Straßenbau zugeführt.

B. ist hauptsächlicher Beansprucher von knappem Deponieraum. In den nächsten Jahren wird sich dieser Trend durch den immensen Sanierungsbedarf in den neuen Bundesländern noch verstärken.

Um die Mengen zu verringern, müssen Bemühungen zu B.-Vermeidung und -recycling dringend verstärkt werden. Möglichkeiten hierzu sind:
  • Wahl möglichst langlebiger Baustoffe und Konstruktionen,
  • Einsatz wiederverwendbarer Baustoffe und Bauteile,
  • Entwicklung geeigneter Recyclingverfahren (Recycling).
Bisher wird B. als Untergrundmaterial im Straßenbau und sofern es sich um reinen Bodenaushub handelt, zu Schüttung von Lärmschutzwänden und zur Rekultivierung von Auskiesungsflächen verwendet.

B. kann Schadstoffe enthalten, die eine Gefahrenquelle bei der Entsorgung bzw. Verwertung darstellen. Fensterrahmen aus PVC vergrößern den Eintrag von Chlor in die Müllverbrennung und sind Ursachen für die Entstehung von Dioxinen und Furanen. Reste von Farben und Lacken können aus Deponien ausgewaschen werden und das Grundwasser gefährden.

Damit B.überhaupt recycelt und Schadstoffe aus dem B. ferngehalten werden können, muss direkt auf der Baustelle eine möglichst sortenreine Trennung stattfinden. Dies ist nur möglich, wenn bereits bei der Planung eines Gebäudes darauf geachtet wird, dass möglichst einfache Konstruktionen mit geringer Materialvielfalt und einfach trennbaren Schichten sowie weniger umweltgefährdene Stoffe eingesetzt werden.

Stand: 13. Februar 2012
Erstellt: 13. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Bauen":

Vom alten Bauernhaus zum TraumobjektVom alten Bauernhaus zum Traumobjekt
Köln, 08.07.2014: Natur, Stille, Freiraum, malerisches Panorama: Viele Menschen entscheiden sich bewusst für ein Leben auf dem Land. Dieses Buch behandelt alle Aufgaben, die sich bei der Sanierung, dem Umbau und der Innenraumgestaltung ehemaliger Bauernhäuser stellen.
Kleine Häuser mit optimaler WohnqualitätKleine Häuser mit optimaler Wohnqualität
Köln, 28.05.2014: Wohnqualität muss keine Platzfrage sein – im Gegenteil! Dass sich auch auf kleiner Fläche großartig bauen lässt, beweisen die Häuser in diesem Buch nach dem Motto „klein aber äußerst fein“.
DCONex Fachmesse u. KongressDCONex Fachmesse u. Kongress
Essen: Die Fachmesse DCONex und der Kongress machen fit für den Zukunftsmarkt Bauen im Bestand.
Ausbau und Fassade - Wissen, Fakten und ErkentnisseAusbau und Fassade - Wissen, Fakten und Erkentnisse
Köln, 10.01.2014: Neue Bauweisen und höhere Anforderungen an die Wärmedämmung eines Gebäudes erfordern verbesserte Messmethoden und Nachweisverfahren. Im vorliegenden Tagungsband werden diese Themen von namhaften Experten unter die Lupe genommen.
Landesregierung erlässt Rechtsverordnung über Schallschutz und Bauverbote am Flughafen NiederrheinLandesregierung erlässt Rechtsverordnung über Schallschutz und Bauverbote am Flughafen Niederrhein
Düsseldorf, 17.12.2013: Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen teilen mit:
Clever! Wärmerückgewinnung aus AbwasserClever! Wärmerückgewinnung aus Abwasser
Köln, 28.10.2013: Innerhalb eines Gebäudes gibt es eine bisher eher unbekannte Energiequelle: unser Abwasser. Aufbauend auf einem früheren Forschungsvorhaben wurde nun im Rahmen weiterer Untersuchungen das Potential dieser Energiequelle ermittelt.
Kleine Gärten – große FreudeKleine Gärten – große Freude
Köln, 21.09.2013: Unternehmen Sie einen Rundgang durch zehn kleine, perfekt durchdachte Gärten in ganz verschiedenen Stilrichtungen: Stadtgarten, Schlemmergarten, romantischer Vorgarten, Countrygarten, Sonnengarten, Faulenzergarten, Familiengarten, Abendgarten, Terrassengarten und minimalistischer Garten.
Praxistipps für ein zukunftsfähiges Bauen   Praxistipps für ein zukunftsfähiges Bauen
Osnabrück, 13.09.2013: Die in Deutschland beschlossene Energiewende ist eine große technische und gesellschaftspolitische Herausforderung – insbesondere für das Bauwesen.
Bauen in Überschwemmungsgebieten muss Tabu werdenBauen in Überschwemmungsgebieten muss Tabu werden
Düsseldorf, 03.09.2013: NRW-Umweltminister Johannes Remmel fordert, dass in Überschwemmungsgebieten keine neuen Baugebiete geplant werden und darüber hinaus über eine Regelung nachgedacht wird, in bestehenden, von Hochwasser bedrohten Baugebieten eine zusätzliche Bebauung nach Möglichkeit zu unterlassen.