A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Der Psychocoach
Frage: Wie kann es sein, dass ausgerechnet wir Menschen als „gescheiteste“ Lebewesen der Erde es uns derart schwer machen mit der Erziehung unserer Nachkommen? Warum werden so viele Kinder trotz hoher Intelligenz zu verhaltensauffälligen Versagern?
Video >>
Chemtrails
„Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten“, titelte die Offenbacher Post am 13.05.2011. „Die Landwirte stöhnen, ihre Äcker sind ausgedörrt, wie seit Jahrzehnten nicht mehr“, berichtete die Berliner Zeitung am 12.5.2011.
Video >>
Veganes Grillen
Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch. Denn für die meisten Menschen ist das Essen unter freiem Himmel der gesellige Höhepunkt des Wochenendes.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Naturschutzgenetik - vielversprechende neue Disziplin in der Ökologie

Bewohner von Bäumen und Sträuchern

Forschungsreise in unbekannte Tiefen der Meere

Neuerscheinungen für Betreiber von Windenergie-Anlagen

Was Teilen mit Konsum zu tun hat

So erblühen Schattenplätze im Garten

Wer kriegt was – und warum?

Neugierig auf die Energiewende

Autoreifen aus Löwenzahn

Biogasanlagen im EEG

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Bauen und Wohnen  | Artikel Nr.: 430

Stichwort: "Bauschutt" in der Rubrik Bauen & Wohnen

Unter B. faßt man Bodenaushub, Straßenaufbruch und Baustellenabfälle zusammmen.

B. besteht aus mineralischen Stoffen und beinhaltet alle Abfälle, die während und durch eine Baumaßnahme anfallen, wie Beton, Fliesen und Keramik, Mörtel, Putz und Rigips, Steine und Ziegel. Zu B. zählen nur Aushub, Steine oder Ziegelschutt; Kunststoffe, Holz, Papier usw. müssen als Abfall gesondert entsorgt werden. Der mineralische Bauschutt wird meist in geeigneten Anlagen zerkleinert und der Wiederverwendung beispielsweise im Straßenbau zugeführt.

B. ist hauptsächlicher Beansprucher von knappem Deponieraum. In den nächsten Jahren wird sich dieser Trend durch den immensen Sanierungsbedarf in den neuen Bundesländern noch verstärken.

Um die Mengen zu verringern, müssen Bemühungen zu B.-Vermeidung und -recycling dringend verstärkt werden. Möglichkeiten hierzu sind:
  • Wahl möglichst langlebiger Baustoffe und Konstruktionen,
  • Einsatz wiederverwendbarer Baustoffe und Bauteile,
  • Entwicklung geeigneter Recyclingverfahren (Recycling).
Bisher wird B. als Untergrundmaterial im Straßenbau und sofern es sich um reinen Bodenaushub handelt, zu Schüttung von Lärmschutzwänden und zur Rekultivierung von Auskiesungsflächen verwendet.

B. kann Schadstoffe enthalten, die eine Gefahrenquelle bei der Entsorgung bzw. Verwertung darstellen. Fensterrahmen aus PVC vergrößern den Eintrag von Chlor in die Müllverbrennung und sind Ursachen für die Entstehung von Dioxinen und Furanen. Reste von Farben und Lacken können aus Deponien ausgewaschen werden und das Grundwasser gefährden.

Damit B.überhaupt recycelt und Schadstoffe aus dem B. ferngehalten werden können, muss direkt auf der Baustelle eine möglichst sortenreine Trennung stattfinden. Dies ist nur möglich, wenn bereits bei der Planung eines Gebäudes darauf geachtet wird, dass möglichst einfache Konstruktionen mit geringer Materialvielfalt und einfach trennbaren Schichten sowie weniger umweltgefährdene Stoffe eingesetzt werden.

Stand: 13. Februar 2012
Erstellt: 13. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Bauen":

Energetisch Bauen – aber einfach!Energetisch Bauen – aber einfach!
Köln, 25.11.2015: Was in der energetischen Gebäudeausstattung erst als Innovation gefeiert wird, sorgt später dafür, dass die Wartung nur noch von spezialisierten Betrieben übernommen werden kann. Einen geeigneten Fachbetrieb zu finden, das ist oft schon schwer genug und oftmals hohe Wartungskosten halten viele Gebäudeeigentümer davon ab, überhaupt in technische Innovationen zu investieren.
Häuser mit CharakterHäuser mit Charakter
Köln, 08.06.2015: Alte Häuser haben einen unverwechselbaren Charme – aber räumlich, funktional oder technisch entsprechen sie oft nicht den heutigen Wohnvorstellungen. Doch lassen sich die Qualitäten eines Altbaus hervorragend mit den Vorzügen moderner Architektur verbinden. Das beweisen die aktuellen Beispiele im Buch von Bettina Hintze, alle ausgezeichnet von der Jury des renommierten HÄUSER-Awards.
World Atlas of Sustainable ArchitectureWorld Atlas of Sustainable Architecture
Köln, 14.04.15: Ob Orkane, Hochwasser oder Dürre: man muss nicht die schlimmsten Szenarien bemühen, um zu erkennen, dass das Bauen in Zeiten des Klimawandels eine neue Herausforderung darstellt. Schon immer musste Architektur auf äussere Gegebenheiten reagieren und Strategien zur Anpassung oder Überwindung entwickeln. Ulrich Pfammatter hat sich mit dem Buch «Buildig for a Changing Culture and Climate World Atlas of Sustainable Architecture» an die grosse Aufgabe gewagt, aus der ganzen Welt Beispiele unter dem Aspekt des nachhaltigen Bauens zu dokumentieren und zu kommentieren.
Vom alten Bauernhaus zum TraumobjektVom alten Bauernhaus zum Traumobjekt
Köln, 08.07.2014: Natur, Stille, Freiraum, malerisches Panorama: Viele Menschen entscheiden sich bewusst für ein Leben auf dem Land. Dieses Buch behandelt alle Aufgaben, die sich bei der Sanierung, dem Umbau und der Innenraumgestaltung ehemaliger Bauernhäuser stellen.
Kleine Häuser mit optimaler WohnqualitätKleine Häuser mit optimaler Wohnqualität
Köln, 28.05.2014: Wohnqualität muss keine Platzfrage sein – im Gegenteil! Dass sich auch auf kleiner Fläche großartig bauen lässt, beweisen die Häuser in diesem Buch nach dem Motto „klein aber äußerst fein“.
DCONex Fachmesse u. KongressDCONex Fachmesse u. Kongress
Essen: Die Fachmesse DCONex und der Kongress machen fit für den Zukunftsmarkt Bauen im Bestand.
Ausbau und Fassade - Wissen, Fakten und ErkentnisseAusbau und Fassade - Wissen, Fakten und Erkentnisse
Köln, 10.01.2014: Neue Bauweisen und höhere Anforderungen an die Wärmedämmung eines Gebäudes erfordern verbesserte Messmethoden und Nachweisverfahren. Im vorliegenden Tagungsband werden diese Themen von namhaften Experten unter die Lupe genommen.
Landesregierung erlässt Rechtsverordnung über Schallschutz und Bauverbote am Flughafen NiederrheinLandesregierung erlässt Rechtsverordnung über Schallschutz und Bauverbote am Flughafen Niederrhein
Düsseldorf, 17.12.2013: Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen teilen mit:
Clever! Wärmerückgewinnung aus AbwasserClever! Wärmerückgewinnung aus Abwasser
Köln, 28.10.2013: Innerhalb eines Gebäudes gibt es eine bisher eher unbekannte Energiequelle: unser Abwasser. Aufbauend auf einem früheren Forschungsvorhaben wurde nun im Rahmen weiterer Untersuchungen das Potential dieser Energiequelle ermittelt.