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Bauen und Wohnen
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Artikel Nr.: 1437
Stichwort: "Fussbodenheizung" in der Rubrik Bauen & Wohnen
Eine F. besteht meist aus innerhalb bzw. unterhalb des Fußbodenestrichs angeordneten Heizschlangen, die von Heizwasser durchflossen sind. Da geringe Vorlauftemperaturen von maximal 60 Grad C ausreichen, eignet sich die F. zur Kopplung mit
Sonnenkollektoren,
Wärmepumpen bzw. generell
Niedertemperatur-Heizsystemen. Bei Fußbodenoberflächentemperaturen von über 25 Grad C ergeben sich negative Auswirkungen wie Staubaufwirbelungen und Begünstigungen des Auftretens von Schweißfüßen und Krampfadern.
Nachteilig ist auch die thermische Trägheit, d.h. schlechte Regulierbarkeit des Systems. Durch moderne Heizungsanlagen mit großflächigen Heizkörpern und Niedertemperatur-Heizsystemen wird bei gleicher Vorlauftemperatur eine größere Wärmeabgabe als bei der F. erzielt. Solche Anlagen machen die F. überflüssig. Eine weitere Variante der F. ist die Elektro-F. In diesem Falle werden Elektroheizplatten auf den Estrich mit einem Spezialkleber verlegt.
Zu den o.g. negativen Eigenschaften kommt hier noch die Belastung durch auftretende elektrische und magnetische Felder (
Elektrosmog) hinzu sowie die prinzipielle Frage, ob eine Elektroheizung aufgrund des sehr hohen Energieaufwandes sinnvoll ist (
Elektrisch Heizen).
Stichwortstand: 1993
@Umweltlexikon?- Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung
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Stand: 15. Februar 2012
Erstellt: 15. Februar 2012
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