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Bauen und Wohnen
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Artikel Nr.: 1594
Stichwort: "Putz" in der Rubrik Bauen & Wohnen
P. (mineralischer) ist eine aus Sand, Wasser und einem Bindemittel (Lehm, Kalk, Gips, Zement) bestehende Mörtelschicht, die ein- oder mehrschichtig auf Wände und Decken aufgetragen wird. Der glatte Innen-P. dient als Unterlage für
T. sind Wandbeläge aus unterschiedlichen Materialien wie z.B. Papier, Kunststoffe, Kunstfaser, Naturfasern oder Metallfolien. Tapeten und/oder Farbe, er soll diffusionsoffen und
H. bezeichnet die Eigenschaft von bestimmten Stoffen (z.B. Kochsalz), bei längerer Lagerung an der Luft Feuchtigkeit anzuziehen. hygroskopisch sein, d.h. Feuchtigkeit aufnehmen und wiederabgeben können (
Widerstand, den der Baustoff dem Wasserdampf entgegensetzt, durch ihn hindurchzugehen. Diffusionswiderstand). Um diese baubiologischen Kriterien zu erfüllen, sollen am besten
K. ist ein traditioneller Baustoff zur Herstellung von Mörtel, Putz, Estrich, Anstrichen und Kunststeinen. Kalk- und
L. und Holz waren die einzigen Grundbaustoffe für den Hausbau der frühen Germanen.Lehm-P., einschränkend
G. dient zur Herstellung von Putz, Stuck und Spachtelmassen, G.-Karton, G.-Faserplatten und G.-Bausteinen. Gips-P. als Innen-P. verwendet werden, keinesfalls wasserdichte P. oder Kunststoff-P..
Der Außen-P. schützt die Wände vor Witterungseinflüssen und verleiht dem Haus ein entsprechendes Aussehen. Er muß aus baubiologischen Gesichtspunkten mit Betrachtung der Gesamtkonstruktion der Außenwand diffusionsoffen und wasserabweisend aufgeführt werden. P. kann je nach spezieller Anwendung auch wasserhemmend, wasserundurchlässig, mit erhöhter Abriebfestigkeit oder erhöhter Wärmedämmung ausgeführt werden.
Von der
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie werden auf dem Markt verstärkt Fertig-P.-Systeme angeboten. Meist enthalten diese künstliche Zusätze, um verarbeitungstechnische Vorteile zu erlangen. Vorzuziehen sind reine, traditionell hergestellte P..
@Umweltlexikon?- Der G. besteht aus den Bindemitteln Naturgips oder REA-Gips und aus den Zuschlägen Sand und Kalk. Zusätze, z.B. Methylcelluslose, oder Füllstoffe, z.B. Perlite, werden v.a. den Fertigputzen beigemischt. Gipsputz, Der K. besteht aus dem Bindemitteln Luft-/Wasserkalk (Kalk), Naturgips oder Gips aus Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA-Gips) sowie den Zuschlägen Kalksteinmehl und Sand. Kalkgipsputz, Der K. besteht aus dem Bindemittel Kalk, und den Zuschlägen Kalksteinmehl und Sand, ggf. auch Traß. Kalkputz, Der K. besteht aus den Bindemitteln Luft-/Wasserkalk (Kalk) und Zement, sowie dem Zuschlagstoff Sand. Kalkzementputz, Der K. besteht aus organischen Bindemitteln, wie Polyester-Harze, Polyurethan-Harz, Epoxidharz, Methylmethacrylatharz und mineralischen Zuschlägen wie Sand, sowie organischen Lösemitteln. Kunstharzputz, Perlite- oder Vermiculitdämmputz, Polystyrol-Wärmedämmputz, Der Z. besteht aus dem Bindemittel Zement und dem Zuschlag Sand. Z. wird aufgrund seiner wasserabweisenden Eigenschaften als Außenputz und Sockelputz eingesetzt.Zementputz
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Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 16. Mai 2001
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