Lagune
L. sind größere offene Wasserflächen, die von einem Riff eingesäumt werden. Das kann ein breiter Meeresarm sein, der zwischen Festland und einem weit vor gelagerten Barriere-Riff liegt oder beim L.-Saumriff die Wasserfläche zwischen Ufer und dem in Sichtweite liegenden Riffwatt. Am deutlichsten ausgeprägt sind die im Inneren der kreisförmigen A. ist dieser ringförmige Rifftyp vor allem aus der Südsee und von den Malediven im Indischen Ozean. Die größten A. haben einen Durchmesser von über hundert Kilometern.Atolle liegenden L.Der L.-Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden fängt bei etwa fünf Metern Tiefe an und kann bei sehr großen L. an den tiefsten Stellen bis unter 80 Meter absenken. Entsprechend uneinheitlich sind daher die Bedingungen und Lebensgemeinschaften in verschiedenen Abschnitten der L.. Für die ganze L. gilt jedoch, dass der Wasseraustausch im Vergleich zum Außenriff eingeschränkt ist. Damit verschlechtert sich nicht nur das Planktonangebot. Die Temperaturen schwanken hier stärker und liegen im Durchschnitt höher und der Sauerstoffgehalt des Wassers niedriger als am Außenriff.
L.-Bewohner
Typisch für L.-Böden ist daher ein Fleckenmuster aus offenen Sand- und Schuttflächen, Seegraswiesen und Algenteppichen. Sie werden von den seeseitigen Riffabschnitten ständig mit zusätzlichen Sedimenten versorgt, die sich im ruhigen L.Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser absetzen können. Darunter sind auch organische Überreste, die von Organische Rückstände von abgestorbenen Pflanzen und Tieren, die durch Destruenten, zunächst durch Abfallfresser (Würmer, Milben), dann durch Mineralisierer (Bakterien, Pilze) zu anorganischen Stoffen abgebaut werden. Detritus- und Kleinpartikelfressern verwertet werden. Tiere wie Seegurken und Seeigel nehmen sich dieser Nahrungsquelle an und sind auf dem L.-Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden teilweise sehr häufig. Zwischen den Weichböden liegen oft einzelne kleine Fleckenriffe und Korallenhorste. Wegen ihrer Versteckmöglichkeiten werden sie massenhaft von Klein- und Jungfischen bevölkert. Besonders stark vertreten ist hier die große Familie der Riffbarsche. Dreibinden-Preußenfische, Bauchfleck-Riffbarsche und Honigkopf-Riffbarsche sind Beispiele dafür.
Quelle und Text von Gerd Haegele, freier Mitarbeiter der Zoologischen Staatssammlung München und Autor der CD-ROM:
Korallenriffe - ein Lebensraum und seine Bewohner
Habitat Verlag Gerd Haegele
+49 (0)89-52 38 90 37
www.habitat-verlag.de
info@gerd-haegele.de
ISBN: 3-9809516-0-X
Anzahl Abbildungen: 1800 Unterwasser-Fotografien plus Grafiken und Animationen
Preis: 24,80 ;
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Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 21. Juli 2004
Erstellt: 21. Juli 2004
Erstellt: 21. Juli 2004
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