A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Ministerputen II
Am 9. August strahlte „REPORT Mainz“ (ARD) Undercover-Bilder der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. aus. Die Aufnahmen entstanden in Putenmastställen, mit denen Astrid und ihr Ehemann Garlich Grotelüschen in engster geschäftlicher Beziehung stehen.
Video >>
Eier-Recherche 2012
Agrar-Großunternehmer Richard Hennenberg hält sich mit Negativ-Schlagzeilen im Gespräch. Nachdem dem Eierproduzenten aufgrund der Missachtung von Freilandhaltungs-Richtlinien im März 2010 das Bio-Siegel entzogen wurde, brannte im Februar 2012 eine seiner Anlagen in Prinzhöfte aus.
Video >>
Wir haben es satt
In einem gemeinsamen Appell haben über 300 Professorinnen und Professoren sowie weitere Wissenschaftler zum Ausstieg aus der Massentierhaltung aufgerufen.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Geschenktipp: Schnappschüsse aus der Kuhglocke

Wir fordern die Nettenquote!

Das neue Gesicht der Erde

Umweltbewegung in vegetarischer Bratensoße ertrunken!

Öko-Populismus – oder von der „Kritik der unkritischen Wachstumskritik“

Kampf um landwirtschaftliche Flächen

Rettung von historischen Natursteinbauwerken

Der optimale Grundriss

Besser hören und gehört werden im Raum

Tiere, die den Fortschritt der menschlichen Zivilisation beeinflussten

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Energie  | Artikel Nr.: 1220

Stichwort: "Energiewende" in der Rubrik Energie



Die Energiewende steht für den Anspruch auf eine nachhaltige Energieversorgung umzustellen.

Eine nachhaltige Energiepolitik, die den mit der Energieerzeugung verbundenen Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen vermindert und fossile Ressourcen schont, erfordert einen grundlegenden Wandel von
  • zentralistischer zu dezentraler Energieversorgung,
  • fossilen und nuklearen zu regenerativen Energiequellen,
  • Energieverschwendung zu Energiesparmaßnahmen.

sowie eine soziale Erzeugung und Verteilung der Energie im Sinne der Zukunftsfähigkeit und (Generations-)Gerechtigkeit.
Das Leitbild Energiewende steht für eine umweltfreundliche und soziale Energieerzeugung.

Die Bundesregierung hat sich diesem Leitbild nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 zugewendet und beschlossen bis zum Jahr 2022 schrittweise aus der Nutzung der Kernenergie auszusteigen, die Energieeffizienz zu verbessern und den Umstieg auf die erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Bis zum Jahre 2050 soll ein Bruttoendenergieverbrauch zu 60 Prozent auf Basis regenerativer Energiequellen gewährleistet werden. Im Zuge des grundlegenden Umbaus der Energieversorgungssysteme gilt es, ein leistungsfähiges Stromnetz aufzubauen (Netzausbau) und wirksame Konzepte zur Energieeinsparung zu entwickeln, bspw. durch Gebäudesanierung und energieeffizientes Bauen.
Das Umsetzungskonzept der Bundesregierung ist umstritten, an erster Stelle weil es vorsieht Kernenergie als ‚Brückentechnologie‘ der E. zu nutzen. Dazu kommt, dass die Stromnetze noch nicht die erforderliche Kapazität besitzen, um den "offshore" mit Windernergieanlagen erzeugten Strom von Nord nach Süd zu transportieren. Der Netzausbau geht nur langsam vonstatten, da in der Bevölkerung aus Naturschutz -, Kosten- und Gesundheitsgründen nur geringe Akzeptanz gegenüber neuer Hochspannungsleitungen besteht. Entwicklungsbedarf besteht auch in der Speicherung, um witterungs- und tageszeitbedingte Ausfälle bei der Bereitstellung des Stroms aus erneuerbaren Energien kompensieren zu können.

Der erste Impuls zu einer Energiewende wurde in den 80er Jahren aus dem Kreis der unabhängigen Umwelt-Forschungsinstitute an die Energieversorgungswirtschaft und die konservative Energieforschung heran getragen.


Lit.


Stand: 11. September 2012
Erstellt: 14. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Energiewende":

100%-Versorgung mit erneuerbaren Energien100%-Versorgung mit erneuerbaren Energien
Köln, 04.11.2014: Holger Rogall ist Professor für Nachhaltige Ökonomie und sein Buch ist ein echter Spitzentitel! Das Buch bietet einen systematischen und allgemeinverständlichen Einstieg in die Bedingungen einer 100%-Versorgung mit Erneuerbaren Energien.
Von Energiewende bis GentechnikrechtVon Energiewende bis Gentechnikrecht
Köln, 02.07.2014: Schwerpunkt der Beiträge des Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts 2014 ist die Energiewende. Thematisiert werden u.a. die Rechtsgrundlagen für ihre räumliche Steuerung, die als unzulänglich kritisiert werden.
Energiemanagement des GebäudebetriebsEnergiemanagement des Gebäudebetriebs
Köln, 02.05.2014: Das Gelingen der Energiewende hängt nicht zuletzt davon ab, wie das Management des Gebäudebetriebs in Unternehmen umgesetzt werden kann. Derzeit wird die größte Energiemenge im Gebäudebereich verbraucht: Mittels Energiemanagement können wesentliche Einsparpotenziale nutzbar gemacht werden, dies in relativ kurzer Zeit und mit vergleichsweise wenig Investitionen.
Kohle von gestern (Ein Kommentar von Franz Alt)Kohle von gestern (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 02.04.2014: Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Steinkohle und Braunkohle wichtige Motoren für das deutsche Wirtschaftswunder. Das war damals unstrittig. Erstmals im Wahlkampf 1961 aber wurde die ungehemmte Kohleförderung problematisiert als Willy Brandt „blauen Himmel über der Ruhr“ forderte.
Weltklimarat: Folgen der Erderwärmung bereits heute sichtbarWeltklimarat: Folgen der Erderwärmung bereits heute sichtbar
Yokohama / Berlin, 02.04.2014: Der neueste Bericht des Weltklimarats (IPCC) stellt in aller Deutlichkeit die Folgen der Erderwärmung und seine Auswirkungen für Mensch und Natur bis Ende dieses Jahrhunderts dar.
Bankrotterklärung der AtomlobbyBankrotterklärung der Atomlobby
Baden Baden, 31.03.2014: Der frühere Bundestagsabgeordnete der Grünen, Hans-Josef Fell, hat am 28. März auf der Sonnenseite eine Meldung publiziert, die bei vielen Freunden der Erneuerbaren Angst, Wut und Schrecken hervorrief.
Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins (Ein Kommentar von Franz Alt)Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 28.03.2014: Immer mehr Autos, immer mehr Hochhäuser, immer mehr Holzkochstellen. Der weltweite technologische Fortschritt fordert seinen Preis: Abgase, Aerosole, Gifte. Die Folgen sind tödlich.
didacta 2014didacta 2014
Stuttgart: Bei der didacta 2014 präsentiert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) an ihrem Gemeinschaftsstand vier Projektpartner mit ihren Vorhaben, die auf ganz unterschiedliche Weise Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu den Themen Umweltschutz, Energie und Klima ansprechen:
Energiewende statt Gas von Putin (Ein Kommentar von Franz Alt)Energiewende statt Gas von Putin (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 14.03.2014: Nicht nur der polnische Ministerpräsident Donald Tusk meint, dass Deutschland zu sehr am Tropf der russischen Gaswirtschaft hängt und deshalb durch Putin erpressbar ist. Große Teile der deutschen Wirtschaft teilen diese Befürchtung und warnen deshalb vor Sanktionen gegen Russland in der Krim-Krise.
Fukushima und kein Ende? - Oder Fukushima und kein Ende? - Oder "Du sollst den Kern nicht spalten" (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 10.03.2014: „Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle“, versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bei der Vergabezeremonie für die Olympischen Spiele beruhigend. Der gegenwärtige Regierungschef Japans hat auch den von seiner Vorgängerregierung angekündigten Ausstieg aus der Atomenergie bis 2040 wieder rückgängig gemacht.