A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Nahrungsmittelspekulation
Die Deutsche Bank droht mit rechtlichen Schritten und Schadenersatzklage gegen einen Film über Nahrungsmittelspekulationen, sollte nicht eine Passage des Pressesprechers Frank Hartmann herausgenommen werden.
Video >>
Zeichentrick: Plastiktüten
Plastiktüten stellen weltweit ein Problem dar. Stoffbeutel zu benutzen ist so einfach und macht wirklich einen Unterschied! Wir können etwas verändern, wenn wir nur wollen!
Video >>
Last Ocean (Trailer Deutsch)
Ein faszinierender Dokumentarfilm über eines der letzten unberührten Meere unserer Erde.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Von wegen „vegetieren“

Zukunft der Ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen

Neuer Großkommentar zum Energiewirtschaftsgesetz

Brandschutz für Industriegebäude

Jahrbuch Ökologie 2015: Alle Zeichen stehen auf Grün

Photovoltaik: Ohne Wartung weniger Strom

Handbuch Windenergie

Entdeckungsreise durch die Geologie der Schweiz

Deutschland ist kein Klimavorreiter!

Wald und Wildnis – Perspektiven einer nachhaltigen Waldentwicklung

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Energie  | Artikel Nr.: 1220

Stichwort: "Energiewende" in der Rubrik Energie



Die Energiewende steht für den Anspruch auf eine nachhaltige Energieversorgung umzustellen.

Eine nachhaltige Energiepolitik, die den mit der Energieerzeugung verbundenen Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen vermindert und fossile Ressourcen schont, erfordert einen grundlegenden Wandel von
  • zentralistischer zu dezentraler Energieversorgung,
  • fossilen und nuklearen zu regenerativen Energiequellen,
  • Energieverschwendung zu Energiesparmaßnahmen.

sowie eine soziale Erzeugung und Verteilung der Energie im Sinne der Zukunftsfähigkeit und (Generations-)Gerechtigkeit.
Das Leitbild Energiewende steht für eine umweltfreundliche und soziale Energieerzeugung.

Die Bundesregierung hat sich diesem Leitbild nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 zugewendet und beschlossen bis zum Jahr 2022 schrittweise aus der Nutzung der Kernenergie auszusteigen, die Energieeffizienz zu verbessern und den Umstieg auf die erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Bis zum Jahre 2050 soll ein Bruttoendenergieverbrauch zu 60 Prozent auf Basis regenerativer Energiequellen gewährleistet werden. Im Zuge des grundlegenden Umbaus der Energieversorgungssysteme gilt es, ein leistungsfähiges Stromnetz aufzubauen (Netzausbau) und wirksame Konzepte zur Energieeinsparung zu entwickeln, bspw. durch Gebäudesanierung und energieeffizientes Bauen.
Das Umsetzungskonzept der Bundesregierung ist umstritten, an erster Stelle weil es vorsieht Kernenergie als ‚Brückentechnologie‘ der E. zu nutzen. Dazu kommt, dass die Stromnetze noch nicht die erforderliche Kapazität besitzen, um den "offshore" mit Windernergieanlagen erzeugten Strom von Nord nach Süd zu transportieren. Der Netzausbau geht nur langsam vonstatten, da in der Bevölkerung aus Naturschutz -, Kosten- und Gesundheitsgründen nur geringe Akzeptanz gegenüber neuer Hochspannungsleitungen besteht. Entwicklungsbedarf besteht auch in der Speicherung, um witterungs- und tageszeitbedingte Ausfälle bei der Bereitstellung des Stroms aus erneuerbaren Energien kompensieren zu können.

Der erste Impuls zu einer Energiewende wurde in den 80er Jahren aus dem Kreis der unabhängigen Umwelt-Forschungsinstitute an die Energieversorgungswirtschaft und die konservative Energieforschung heran getragen.


Lit.


Stand: 11. September 2012
Erstellt: 14. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Energiewende":

Neuer Großkommentar zum  EnergiewirtschaftsgesetzNeuer Großkommentar zum Energiewirtschaftsgesetz
Köln, 26.02.2015: Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) stellt die Versorgung der Allgemeinheit mit Strom und Gas unter fairen Wettbewerbsbedingungen sicher. In Zeiten der Energiewende sind der Zugang zu und der Betrieb von Energieversorgungsnetzen entscheidend. Alle damit zusammenhängenden Themen unterliegen komplexen juristischen Regulierungsanforderungen.
Jahrbuch Ökologie 2015: Alle Zeichen stehen auf GrünJahrbuch Ökologie 2015: Alle Zeichen stehen auf Grün
Köln, 02.02.2015: Mensch und Gesellschaft haben sich von der Natur entfremdet und die Naturzerstörung ist weltweit zu einem strukturellen Problem geworden. Und dennoch: Alle Zeichen stehen auf Grün – mehr denn je, im neuen Jahrbuch Ökologie!
100%-Versorgung mit erneuerbaren Energien100%-Versorgung mit erneuerbaren Energien
Köln, 04.11.2014: Holger Rogall ist Professor für Nachhaltige Ökonomie und sein Buch ist ein echter Spitzentitel! Das Buch bietet einen systematischen und allgemeinverständlichen Einstieg in die Bedingungen einer 100%-Versorgung mit Erneuerbaren Energien.
Von Energiewende bis GentechnikrechtVon Energiewende bis Gentechnikrecht
Köln, 02.07.2014: Schwerpunkt der Beiträge des Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts 2014 ist die Energiewende. Thematisiert werden u.a. die Rechtsgrundlagen für ihre räumliche Steuerung, die als unzulänglich kritisiert werden.
Energiemanagement des GebäudebetriebsEnergiemanagement des Gebäudebetriebs
Köln, 02.05.2014: Das Gelingen der Energiewende hängt nicht zuletzt davon ab, wie das Management des Gebäudebetriebs in Unternehmen umgesetzt werden kann. Derzeit wird die größte Energiemenge im Gebäudebereich verbraucht: Mittels Energiemanagement können wesentliche Einsparpotenziale nutzbar gemacht werden, dies in relativ kurzer Zeit und mit vergleichsweise wenig Investitionen.
Kohle von gestern (Ein Kommentar von Franz Alt)Kohle von gestern (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 02.04.2014: Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Steinkohle und Braunkohle wichtige Motoren für das deutsche Wirtschaftswunder. Das war damals unstrittig. Erstmals im Wahlkampf 1961 aber wurde die ungehemmte Kohleförderung problematisiert als Willy Brandt „blauen Himmel über der Ruhr“ forderte.
Weltklimarat: Folgen der Erderwärmung bereits heute sichtbarWeltklimarat: Folgen der Erderwärmung bereits heute sichtbar
Yokohama / Berlin, 02.04.2014: Der neueste Bericht des Weltklimarats (IPCC) stellt in aller Deutlichkeit die Folgen der Erderwärmung und seine Auswirkungen für Mensch und Natur bis Ende dieses Jahrhunderts dar.
Bankrotterklärung der AtomlobbyBankrotterklärung der Atomlobby
Baden Baden, 31.03.2014: Der frühere Bundestagsabgeordnete der Grünen, Hans-Josef Fell, hat am 28. März auf der Sonnenseite eine Meldung publiziert, die bei vielen Freunden der Erneuerbaren Angst, Wut und Schrecken hervorrief.
Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins (Ein Kommentar von Franz Alt)Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 28.03.2014: Immer mehr Autos, immer mehr Hochhäuser, immer mehr Holzkochstellen. Der weltweite technologische Fortschritt fordert seinen Preis: Abgase, Aerosole, Gifte. Die Folgen sind tödlich.
didacta 2014didacta 2014
Stuttgart: Bei der didacta 2014 präsentiert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) an ihrem Gemeinschaftsstand vier Projektpartner mit ihren Vorhaben, die auf ganz unterschiedliche Weise Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu den Themen Umweltschutz, Energie und Klima ansprechen: