A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Süße Tierschutz-News
VIER PFOTEN gab bekannt, dass die beliebte Schweizer Schokolade Toblerone künftig mit Eiern aus käfigfreier Produktion hergestellt wird.
Video >>
DOLPHIN PRISON
Die von Hans Meiser moderierte Dokumentation „DOLPHIN PRISON - Das lächelnde Sterben der Delfine“ ist der erste Film der Reihe animal crimes story, die im gugra-Media-Verlag erscheint.
Video >>
Wir haben es satt
In einem gemeinsamen Appell haben über 300 Professorinnen und Professoren sowie weitere Wissenschaftler zum Ausstieg aus der Massentierhaltung aufgerufen.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Klein aber oho! Wertvolle Beiträge zum Schutz der biologischen Vielfalt

Zu Ostern auf Backwaren ohne Käfigeier achten

WWF zu EEG-Reform: Chance für zukunftsweisende Reform vertan

Protest gegen Tierschutz-Richter am Bundesverwaltungsgericht

Ärzteverein zieht Bilanz: 18.000 Tiere vor Chemikalientod bewahrt

Luftverkehrsrecht: Bärendienst für Mensch und Natur

Deutsche Agrarministerkonferenz fordert: Internationale Finanzinstitutionen sollen extrem tierschutzwidrige Haltungsanlagen nicht mehr finanzieren

Auswirkungen des Nationalsozialismus auf den Naturschutz

Kohle von gestern (Ein Kommentar von Franz Alt)

Weltklimarat: Folgen der Erderwärmung bereits heute sichtbar

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Energie  | Artikel Nr.: 1251

Stichwort: "Erdgas" in der Rubrik Energie

Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck.

E. besteht aus niedrigen Kohlenwasserstoffen, vor allem Methan (75-95 Prozent), Ethan und Propan, daneben enthält es u.a. Kohlendioxid und in Spuren Schwefelwasserstoff, die bei der Aufbereitung weitgehend entfernt werden.

E. ist i.d.R. in Verbindung mit der Kohle- bzw. Erdölbildung entstanden. Ausgangsstoffe waren Meeresalgen und andere Wasserpflanzen, v.a. Plankton sowie abgesunkene Urwälder. In komplexen chemisch-biologischen Prozessen sind sie unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu E. umgewandelt worden. Es wird auch ein anorganischer Ursprung von E. diskutiert.

E. wird eingesetzt zur Erzeugung von Strom und Wärme (Kraftwerk, Blockheizkraftwerk, Heizwerk, Wärmepumpe, Heizung). E. gilt als der umweltfreundlichste fossile Brennstoff, vor allem wegen der geringen Schwefeldioxid- und Kohlendioxid-Emissionen (Kohlendioxid-Problem) bei seiner Verbrennung.

E. (CNG-Compressed Natural Gas) wird auch als Kraftstoff im gasförmigen Zustand eingesetzt. Sein Hauptbestandteil ist Methan, was im Motorenbetrieb eine höhere Verdichtung erlaubt. E. wird bei einem Druck von 200 bar in speziell entwickelten Druckbehältern gespeichert. Der Kraftstoff E. darf aufgrund unterschiedlicher Drücke auf keinen Fall mit dem Kraftstoff Flüssiggas (8 bar) verwechselt werden. Die Tankssysteme sind deshalb unterschiedlich und verwechslungssicher ausgelegt.

Für den Treibhauseffekt müssen aber neben den Kohlendioxid-Emissionen auch die Methanfreisetzungen bei Gewinnung, Transport und Verteilung berücksichtigt werden, wodurch die Treibhaus-Bilanz von E. nur noch wenig besser ist als die anderer fossiler Brennstoffe.

Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Treibhauseffekt":

Nanomaterialien: Auswirkungen auf Umwelt und GesundheitNanomaterialien: Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit
Köln, 03.09.2013: Nanomaterialien eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für neuartige Produkte und Verfahren in verschiedenen Anwendungsbereichen. Sie haben daher bereits in vielen Alltagsprodukten Einzug gehalten, beispielsweise als UV-Schutz in Farben, Lacken und Sonnenschutzmitteln, als antimikrobieller Zusatz in Textilien und Lebensmittelverpackungen oder als mechanische Verstärkung in Tennisschlägern und Fahrradrahmen.
In luftigen Höhen: Kinder erkunden bald Klimawandel auf dem „Klimaturm“In luftigen Höhen: Kinder erkunden bald Klimawandel auf dem „Klimaturm“
Melle, 22.08.2013: Bei Kindern und Jugendlichen stehen die Themen Klimawandel und Erderwärmung hoch im Kurs. Doch fehlt ihnen zumeist das Faktenwissen, um diese Probleme begreifen und umweltbewusst handeln zu können.
Hochmoore retten: Wo sich Libelle und Birkhuhn gute Nacht sagenHochmoore retten: Wo sich Libelle und Birkhuhn gute Nacht sagen
Schlettau, 15.02.2013: Moore sind wahre Alleskönner. Sie sind Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere, verzögern den Abfluss von Niederschlägen, speichern Kohlenstoff und sind damit Klimaschützer.
Dürre in Deutschland! Wettermanipulation durch Erhebliche Umweltstraftaten am Himmel?Dürre in Deutschland! Wettermanipulation durch Erhebliche Umweltstraftaten am Himmel?
Neustadt am Main, 02.06.2011: „Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten“, titelte die Offenbacher Post am 13.05.2011. „Die Landwirte stöhnen, ihre Äcker sind ausgedörrt, wie seit Jahrzehnten nicht mehr“, berichtete die Berliner Zeitung am 12.5.2011. „Durch die anhaltende Trockenheit, die schon Anfang April eingesetzt hat, drohen enorme Ernteausfälle“, meldete die Kölnische Rundschau am 10.05.2011.
Das Rekord-Ozonloch über der Arktis: FCKW-Rückgewinnung und –Zerstörung wichtiger denn jeDas Rekord-Ozonloch über der Arktis: FCKW-Rückgewinnung und –Zerstörung wichtiger denn je
Luxembourg, 18.04.2011: Die Weltwetterorganisation WMO in Genf schlägt laut aktuellen Pressemitteilungen Alarm: Die Ozonschicht über der Arktis war seit Beginn der Messungen noch nie dünner als in diesem Frühjahr.
Scandic Berlin Potsdamer Platz bietet Elektroauto zum MietenScandic Berlin Potsdamer Platz bietet Elektroauto zum Mieten
Berlin, 25.01.2011: Mit dem deutschen Flaggschiff der erfolgreichen skandinavischen Hotelkette Scandic öffnete am 1. Oktober letzten Jahres das derzeit größte Hotel im Herzen Berlins seine Pforten: 563 Zimmer und Suiten erwarten die Gäste, außerdem ein Restaurant, eine Bar, eine Lobby Bar, 20 Konferenz- und Banketträume, ein Fitnessbereich und eine Tiefgarage – und ab sofort auch ein Elektroauto.
Schönfärberei bei AgrarsubventionenSchönfärberei bei Agrarsubventionen
Frankfurt a. M., 12.01.2010: Am Freitag trifft sich die Bundes- agrarministerin Ilse Aigner mit ihren Länderkollegen in Berlin, um die Verteilung der EU-Agrarbeihilfen für die Zeit nach 2013 zu besprechen. Die Ministerin will am derzeitigen Verteilungssystem festhalten. Nach Einschätzung des WWF hat dieses jedoch vollständig versagt.
Reisen ohne (Klima-)ReueReisen ohne (Klima-)Reue
München, 13.08.2009: Reisen bildet, entspannt – und belastet das Klima. Wer auf seine Urlaubsreise nicht verzichten mag, aber für seine "Klimasünde" ein Umweltschutzprojekt unterstützen möchte, dem bietet die Artenschutzorganisation Pro Wildlife auf ihrer Website ab sofort einen Klimarechner an. Reisende können damit die CO2-Emission ermitteln, die ihr Flug oder ihre Autofahrt ...
Spektakuläre Klimaforschung in der ArktisSpektakuläre Klimaforschung in der Arktis
Bremerhaven/Köln, 03.06.2009: In den vergangenen sechs Monaten hat ein internationales Wissenschaftlerteam aus Russland, Deutschland, USA und Österreich ein Tiefbohrprogramm im äußersten Nordosten Russlands durchgeführt, um hunderte Meter Seesedimente, Impaktbrekzie und dauerhaft gefrorenen Boden zu bergen. Diese ermöglichen neue Einblicke in die Klimageschichte der Arktis, ...
Blei in der Luft beeinflusst das Klima!Blei in der Luft beeinflusst das Klima!
Mainz, 04.05.2009: Die Bleibelastung der Luft regt die Bildung von Eisteilchen in den Wolken an. Ein Team von Wissenschaftlern aus den USA, Deutschland und der Schweiz hat herausgefunden, dass bleihaltige Partikel sehr gute Keime für die Entstehung von Eiskristallen in Wolken sind. Das wirkt sich nicht nur auf die Bildung von Regen und Niederschlägen aus, sondern möglicherweise auf das gesamte Erdklima.