A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Kamin- und Pelletöfen
Rechtzeitig zum Beginn der gemütlichen Jahreszeit hat die Stiftung Warentest Kaminöfen untersucht. Doch nur 6 der 19 Heizgeräte bekamen die Note "Gut". Zu bemängeln gab es Einiges – zum Beispiel den Wirkungsgrad. Nur die zwei teuersten Pelletöfen mit Wasseranschluss hatten Wirkungsgrade, die mit Öl- und Gaskesseln vergleichbar und damit sehr energieeffizient sind.
Video >>
Last Ocean (Trailer Deutsch)
Ein faszinierender Dokumentarfilm über eines der letzten unberührten Meere unserer Erde.
Video >>
Bezahlen per Handy
Das Handy wird zur virtuellen Geldbörse: Als eines der ersten Online-Portale in Deutschland führt die Stiftung Warentest heute auf test.de ein neues Bezahlverfahren per Handy ein.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Geothermie: Energiequelle aus der Tiefe

Nachhaltige Produkte beschleunigen Ressourcenverbrauch

Vom alten Bauernhaus zum Traumobjekt

Von Energiewende bis Gentechnikrecht

Spannender als Fußball: Brasilien in der Mitte des 19. Jahrhunderts

500 Wildrosenarten

Schafe als Landschaftspfleger

Was ist Geld?

Ganz schön staubig!

Kleine Häuser mit optimaler Wohnqualität

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Energie  | Artikel Nr.: 1940

Stichwort: "Kernspaltung" in der Rubrik Energie

Bei der Spaltung schwerer Atomkerne in zwei leichte Kerne werden große Mengen Energie in Form von Wärme frei.

Von besonderem Interesse sind Spaltstoffe wie Uran und Plutonium. Sie lassen sich durch Neutronen unter Energieabgabe spalten und geben gleichzeitig mehrere Neutronen ab, die neue K. auslösen können (Kettenreaktion). Die kleinste Spaltstoffmasse, die eine sich selbst erhaltende Kettenreaktion in Gang setzt, ist die kritische Masse, bei Uran-235: ca. 50 kg, bei Plutonium-239: ca. 5 kg. Durch technische Maßnahmen kann die kritische Masse verringert werden.
Spaltstoffe werden in Atomwaffen (Kettenreaktion) und Kernreaktoren in Kernkraftwerken (kontrollierte K.) eingesetzt.

Die bei der K. entstehenden Spaltprodukte sind radioaktiv und zerfallen unter Aussendung von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung (Radioaktivität). Insgesamt entstehen etwa 200 künstliche Radionuklide. Bei der K. von 1 g Uran-235 wird dieselbe Energie frei wie bei der Verbrennung von 3 t Steinkohle. Technische Nutzung und Umweltauswirkungen: Kernkraftwerk, Hochtemperaturreaktor, Schneller Brüter, Brennstoffkreislauf . Das Gegenteil der K. ist die Kernfusion.


Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 18. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Kernspaltung":

Nukleares ZeitalterNukleares Zeitalter
Köln, 23.11.2012: Bei der aktuellen Debatte rund um die Energiewende zeigt sich, wie wichtig es ist, beim Thema Atomenergie genau Bescheid zu wissen. Das Buch „Das nukleare Zeitalter“ erklärt neutral, sachlich und verständlich die Risiken und Vorzüge der Atomenergie.
Geschichte des nuklearen IrrtumsGeschichte des nuklearen Irrtums
Köln, 04.04.2011: Stephanie Cooke lüftet in ihrem Buch „Atom“ das schmutzige Geheimnis der Atomindustrie: den unlösbaren Zusammenhang zwischen der „friedlichen“ und der militärischen Nutzung der Kernspaltung. Ihre umfassende und spannend erzählte Geschichte ist heute als Taschenbuch erschienen.
Erneuerbare Energien brauchen erneuerbare Regierungen – Du sollst den Kern nicht spaltenErneuerbare Energien brauchen erneuerbare Regierungen – Du sollst den Kern nicht spalten
Baden-Baden, 01.04.2011: Liebe Angela Merkel, viele konservative Politiker sagen jetzt, „Japan“ sei schuld am Wahlausgang in Baden-Württemberg. Die Wahrheit ist, dass längere Laufzeiten für deutsche AKW nicht in Japan, sondern in Berlin beschlossen wurden. Realisten haben schon immer mit dem atomaren Restrisiko rechnen müssen, das wir jetzt auf so grauenvolle Weise erleben... Offener Brief an Angela Merkel von Franz Alt.
500.000 Sachsen wechseln den Stromanbieter500.000 Sachsen wechseln den Stromanbieter
Leipzig, 14.11.2007: Im Freistaat Sachsen erhöhten in diesem Jahr 13 Stromversorger bereits zwei Mal die Preise. Und neue Preisrunden kündigen sich an. "Dabei sind die Begründungen der Versorger – erhöhte Beschaffungskosten und Belastungen durch die Förderung der erneuerbaren Energien – nicht nachvollziehbar", ist sich Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen sicher.
Atomausstieg steht nicht in FrageAtomausstieg steht nicht in Frage
Berlin, 23.05.2005: Die Forderung von Teilen der deutschen Wirtschaft, die Restlaufzeiten von Atomkraftwerken in Deutschland zu verlängern, hat eine neue Debatte über die rot-grüne Ausstiegsstrategie ausgelöst. Neue Argumente werden allerdings in dieser Debatte nicht genannt. Für die Bundesregierung besteht kein Anlass, den mit der Stromwirtschaft vereinbarten Atomausstieg in Frage zu stellen.