A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Whistleblower-Video
Es sind unvorstellbare Qualen, die Affen in den Shin Nippon Biomedical Laboratories (SNBL), ansässig in Everett, USA, in grausamen Experimenten erleiden müssen, wie nun eine Informantin enthüllte.
Video >>
Aufstand des Gewissens
Jean Ziegler, Soziologe, Globalisierungskritiker und Politiker, sollte im Juli 2011 die Salzburger Festspiele eröffnen. Nach seiner Einladung wurde er überraschend wieder ausgeladen.
Video >>
VW - The Dark Side
Mit einer Parodie des Werbespots „The Force“ zum neuen VW Passat wirft Greenpeace ein Licht auf die „dunkle Seite“ des Konzerns. Die unabhängige Umweltschutzorganisation veröffentlichte heute unter www.vwdarkside.com eine Weiterführung des Spots in der von VW gewählten Star Wars-Thematik.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Was Beschränkte mit Beschränkungen zu tun haben

Familie und Beruf sind (so) nicht zu vereinbaren

Häuser modernisieren und energetisch optimieren

Die analoge Revolution

Die Verzauberung der Welt durch die Naturwissenschaften

Auf dem Bauernhof

Gesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der Wissenschaften

Der Geschmack Marokkos

Wohlfühlen unter dem Dach

Historische Holzbauwerke

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Energie  | Artikel Nr.: 2037

Stichwort: "Kraftwerk" in der Rubrik Energie

Kraftwerke sind Anlagen, die aus verschiedenen Energieträgern Strom gewinnen.

Die meisten Kraftwerke arbeiten als Dampfkraftwerken. In Dampfkraftwerken wird durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, Spaltung von Uran (Kernkraftwerk) oder Sonnenenergie (Solarkraftwerk) Wasser zu Wasserdampf erhitzt. Der Wasserdampf treibt zur Stromerzeugung Turbinen an und kondensiert schließlich wieder zu Wasser. Wird die in Kraftwerken zwangsläufig anfallende Abwärme als Fernwärme genutzt, spricht man von Kraft-Wärme-Kopplung und nennt eine solche Anlage Heizkraftwerk.

Dampfkraftwerke wandeln ca. 40 Prozent der eingesetzten Energie in Strom um, die restliche Energie geht als Abwärme verloren und belastet die Umwelt (Abwärme, Kühlturm). Bei der Stromverteilung treten zusätzliche Energieverluste auf (Hochspannungsleitung). In Heizkraftwerken werden 80-90 Prozent der Energie ausgenutzt (Kraft-Wärme-Kopplung). Neben Dampfkraftwerken gibt es Kraftwerke, die ohne Erhitzung von Wasser Strom erzeugen. Bei Blockheizkraftwerken und Notstromdieselaggregaten wird ein Generator von einem Verbrennungsmotor betrieben. Wasserkraft- und Windkraftanlagen (Windenergie) nutzen die mechanische Energie von Wasser bzw. Wind zum Antrieb eines Generators.

Bei Gasturbinen treiben die Verbrennungsgase Turbine/Generator an. Besonders hohe Wirkungsgrade haben Kombikraftwerke, die Gas- und Dampfturbinen koppeln. Schließlich gibt es noch Photovoltaik-Kraftwerke, die Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln (Solarzellen).

Durch den Einbau von Rauchgasentschwefelungsanlagen, Rauchgasentstickungsanlagen und Rauchgasentstaubungsanlagen konnten die Kraftwerksemissionen in den letzten Jahren deutlich reduziert werden (Großfeuerungsanlagenverordnung).

Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Kraftwerk":

Kohle von gestern (Ein Kommentar von Franz Alt)Kohle von gestern (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 02.04.2014: Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Steinkohle und Braunkohle wichtige Motoren für das deutsche Wirtschaftswunder. Das war damals unstrittig. Erstmals im Wahlkampf 1961 aber wurde die ungehemmte Kohleförderung problematisiert als Willy Brandt „blauen Himmel über der Ruhr“ forderte.
Bankrotterklärung der AtomlobbyBankrotterklärung der Atomlobby
Baden Baden, 31.03.2014: Der frühere Bundestagsabgeordnete der Grünen, Hans-Josef Fell, hat am 28. März auf der Sonnenseite eine Meldung publiziert, die bei vielen Freunden der Erneuerbaren Angst, Wut und Schrecken hervorrief.
Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins (Ein Kommentar von Franz Alt)Luftverschmutzung: Weltweit Todesursache Nummer eins (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 28.03.2014: Immer mehr Autos, immer mehr Hochhäuser, immer mehr Holzkochstellen. Der weltweite technologische Fortschritt fordert seinen Preis: Abgase, Aerosole, Gifte. Die Folgen sind tödlich.
Energiewende statt Gas von Putin (Ein Kommentar von Franz Alt)Energiewende statt Gas von Putin (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 14.03.2014: Nicht nur der polnische Ministerpräsident Donald Tusk meint, dass Deutschland zu sehr am Tropf der russischen Gaswirtschaft hängt und deshalb durch Putin erpressbar ist. Große Teile der deutschen Wirtschaft teilen diese Befürchtung und warnen deshalb vor Sanktionen gegen Russland in der Krim-Krise.
Fukushima und kein Ende? - Oder Fukushima und kein Ende? - Oder "Du sollst den Kern nicht spalten" (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 10.03.2014: „Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle“, versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bei der Vergabezeremonie für die Olympischen Spiele beruhigend. Der gegenwärtige Regierungschef Japans hat auch den von seiner Vorgängerregierung angekündigten Ausstieg aus der Atomenergie bis 2040 wieder rückgängig gemacht.
Fukushima: Energiewende statt AtomprogrammeFukushima: Energiewende statt Atomprogramme
München, 08.03.2014: Drei Jahre nach der Havarie stellen die Atomruinen in Fukushima immer noch eine große Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Der Betreiber TEPCO ist unfähig, die Probleme in den Griff zu bekommen. Schwere Zwischenfälle, Schlampereien und Vertuschungen sind an der Tagesordnung.
Bis 2030 kann Europa aus Atomkraft aussteigenBis 2030 kann Europa aus Atomkraft aussteigen
Berlin / Wien, 06.03.2014: Eine neue Studie der Technischen Universität Wien und der Würzburger Stiftung Umweltenergierecht, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seine österreichische Partnerorganisation Global 2000 veröffentlicht haben, hält den EU-weiten Atomausstieg bis 2030 für möglich.
Flippers neuer brasilianscher BruderFlippers neuer brasilianscher Bruder
Berlin, 27.01.2014: Forscher haben im Regenwald Brasiliens einen neuen Flussdelfin identifiziert. Der WWF freut sich über die sensationelle Entdeckung und weist auf die Gefährdung der Tiere, insbesondere durch den Ausbau der Wasserkraft und diverse Staudammprojekte hin.
Risiken nicht gelöst – Atommülldesaster wächstRisiken nicht gelöst – Atommülldesaster wächst
Augsburg, 06.01.2014: Das AKW Gundremmingen hat im Jahr 2013 rund 20,5 Milliarden Kilowattstunden Strom geliefert. Der Stromexportüberschuss Deutschlands lag im selben Jahr mit einem Allzeitrekord bei über 30 Milliarden Kilowattstunden. Die desaströse Gundremminger Kehrseite ist die Erzeugung von etwa 45.000 Kilo hochradioaktiven Atommülls im Jahr 2013. Kein Kilo wurde entsorgt.
Strahlenschützer planen größere Evakuierungsszonen nach AtomunfällenStrahlenschützer planen größere Evakuierungsszonen nach Atomunfällen
Hamburg, 05.11.2013: Die Katastrophenschutzbehörden in Deutschland müssen demnächst um alle Atomkraftwerke herum für viermal größere Gebiete als bisher Evakuierungspläne ausarbeiten.