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Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Im Gegensatz zu anderen Energieträgern wie z.B.
Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck. Erdgas, Erdöl oder
K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.Kohle handelt es sich bei S. um einen veredelten Energieträger, der prinzipiell in sämtlichen Anwendungsbereichen eingesetzt werden kann.Da aber sowohl bei der S.-Erzeugung wie auch bei der S.-Verteilung und -Anwendung erhebliche Umweltschäden auftreten, sollte S. nur in Bereichen eingesetzt werden, wo andere Energieträger nicht eingesetzt werden können (
B. von Objekten und Gebäuden mit natürlichem und künstlichem Licht. Beleuchtung (
Licht gehört zur elektromagnetischen Strahlung, es umfasst den für Menschen sichtbaren Spektralbereich zwischen UV-Strahlung und Infrarotstrahlung.Licht), elektrische Geräte). V.a. sollte S. nicht für
Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung und
Die W. ist mit einem Anteil von 13% am Energieverbrauch der Haushalte nach der Heizung der größte Verbrauchssektor. Warmwasserbereitung Verwendung finden.
Der S.-Anteil am Endenergieverbrauch (
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.Energie) lag 1990 in Westdeutschland bei 18%, wovon etwa die Hälfte zur Wärmeerzeugung (
Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung und
Warmwasser) genutzt wird und durch andere Energieträger ersetzt werden kann. Etwa 8% der westdeutschen Haushalte heizen mit
Elektrospeicherheizungen. Während in den 60er und 70er Jahren der S.-Verbrauch der Haushalte jährlich stark anstieg (1965-1970 jahresdurchschnittlich um 12,7%, 1970-1975 jahresdurchschnittlich um 9,3%), stagniert er seit 1985.
S.-Erzeugung: Der bei weitem überwiegende Teil des S. wird in Deutschland in
Kraftwerken ohne
Abwärmenutzung erzeugt. Hierbei gehen ca. 65% der eingesetzten Primärenergie als umweltbelastende Abwärme verloren. Die S.-Erzeugung in
Kohlekraftwerken hat einen wesentlichen Anteil an den
Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid-,
S. ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das beim Einleiten in Wasser schweflige Säure bildet. In der Natur befindet sich S. in vulkanischen Gasen und im Erdgas. 98 Prozent des industriell erzeugten S. dient zur Schwefelsäureherstellung.Schwefeldioxid- und
Stickoxid-Emissionen (
Die während des Tages einfallende Sonnenstrahlung (Globalstrahlung) wird von der Atmosphäre und vom Erdboden in Form von Wärme gespeichert und nachts als Infrarotstrahlung in den Weltraum abgegeben. Treibhauseffekt,
Immissionsbedingtes Waldsterben tritt seit der Errichtung größerer Industrien auf. Durch die zunehmende Industrialisierung und den Bau hoher Schornsteine, die die Schadstoffe großräumig verteilten, trat das Waldsterben dann seit Beginn der 70er Jahre großflächig auf.Waldsterben). Sämtliche
Kernkraftwerke werden ausschließlich zur S.-Erzeugung betrieben.
In Deutschland wurden 1990 385 Mrd kWh (West) und 81 Mrd kWh (Ost) S. erzeugt (s.Tab).
Die S.-Erzeugung kann mit Hilfe von Kraft-Wärme-Kopplung und insb. Nutzung
regenerativer Energiequellen umweltfreundlicher gestaltet werden (
Die in Wind enthaltene mechanische Energie kann in Windkraftanlagen mit einem Wirkungsgrad von ca. 40% zur Stromerzeugung und zum Antrieb von Maschinen (Wasserpumpen, Getreidemühlen) genutzt werden.Windenergie,
Solarkraftwerk,
Solarzelle,
Wasserkraft gehört zu den regenerativen Energiequellen. Genutzt wird die kinetische und potentielle Energie des Wassers an Flüssen, Schleusen, Gezeitenkraftwerken und Staudämmen (Talsperren). Wasserkraft,
Mond und Sonne verursachen durch ihre Anziehungskräfte zusammen mit der Rotationsbewegung der Erde Ebbe und Flut. Gezeitenkraftwerk). Erst wenn S. überwiegend aus regenerativen Energiequellen entspringt, sollten ihm neue Einsatzgebiete wie z.B.
E. können erst einen hohen Marktanteil erreichen, wenn die Dauer/Reichweite des Betriebs und die Höchstgeschwindigkeit durch neue Akkumulatorentechnik entscheidend verbessert werden können.Elektroauto erschlossen werden.
S.-Verteilung: Um S. über größere Entfernungen möglichst verlustfrei transportieren zu können, werden
Hochspannungsleitungen verwandt, die in vielfältiger Weise umweltschädigend wirken.
S.-Anwendung: Die vom elektrischen S. erzeugten elektrischen und magnetischen Felder können nach neuen Erkenntnissen zu verschiedensten gesundheitlichen Schäden beim Menschen führen (
Der Begriff E. beschreibt das Phänomen, daß wir infolge fortschreitender Elektrifizierung in immer größerem Umfang niederenergetischer elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind, die wir mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen können. Elektrosmog).