A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Unkontaktierte Matsés
Ein indigenes Volk aus dem Amazonasgebiet hat einen dringenden Aufruf an die Anteilseigner des kanadisch-kolumbianischen Ölkonzerns Pacific Rubiales gerichtet.
Video >>
Sichtbare Ausbeutung
Anlässlich einer internationalen Konferenz des Bundesarbeitsministeriums (15./16. Dezember 2011 in Berlin) zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung kritisiert die Supermarkt-Initiative Deutschland als Nachzügler bei Unternehmensverantwortung und Transparenzpflicht.
Video >>
Die Geschichte von Jenny
Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS erhält attraktive und renommierte Unterstützung bei ihren Bemühungen, Walfangaktivitäten weltweit zu beenden und Wale besser zu schützen. Mario Adorf, Schauspieler und Walhelfer, ist Protagonist des neuen aufrüttelnden Spots der WDCS, der im TV, Kino und im Internet einsetzbar ist.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Was Beschränkte mit Beschränkungen zu tun haben

Familie und Beruf sind (so) nicht zu vereinbaren

Häuser modernisieren und energetisch optimieren

Die analoge Revolution

Die Verzauberung der Welt durch die Naturwissenschaften

Auf dem Bauernhof

Gesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der Wissenschaften

Der Geschmack Marokkos

Wohlfühlen unter dem Dach

Historische Holzbauwerke

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Energie  | Artikel Nr.: 253

Stichwort: "UV-Strahlung" in der Rubrik Energie

Ultraviolette Strahlung gehört zur elektromagnetischen Strahlung und besitzt eine Wellenlänge zwischen 180 und 400 nanometer. Sie schließt sich im Spektrum an das energiereiche (violette) Ende des sichtbaren Lichts an.
Die Wirkung von U. ist abhängig von der Wellenlänge, man unterscheidet UV-A (400-320 nm), UV-B (320-280 nm) und UV-C (280-180 nm). UV-C und in geringerem Maße UV-B wirken auf lebende Zellen (z.B. Bakterien) abtötend (dies wird in Medizin und Technik zur Desinfektion genutzt). Im Sonnenlicht, das zur Erde gelangt, sind neben sichtbarem Licht und Infrarotstrahlung nur UV-A und UV-B enthalten (Globalstrahlung). Das kurzwellige, besonders schädliche UV-C wird in der Stratosphäre (Atmosphäre) durch Ozon vollständig absorbiert. UV-A ist für die Hautbräunung (Pigmentierung) verantwortlich, UV-B trägt ebenfalls zur Hautbräunung bei und aktiviert - in kleinen Dosen - Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel, Drüsenfunktion und den Allgemeinzustand des Menschen, in höheren Dosen kann es zu schweren Verbrennungen (Sonnenbrand) führen. Die Hautbräunung ist der Versuch des Organismus, sich vor den nachteiligen Wirkungen der U. und ihrer gefährlichen Überdosierung zu schützen. Mögliche gesundheitliche Folgen durch Sonnenbaden, Höhensonnen und Solarien (diese geben nur UV-A ab): Hautkrebs und Linsentrübung (Grauer Star), vorzeitiges Altern der Haut (Sonnenbaden) und Schwächung des Immunsystems. Diese UV-bedingten Krankheiten werden in den nächsten Jahren infolge des Ozonabbaus deutlich zunehmen (Hautkrebs, Grauer Star). Die Ozonschicht in der Stratosphäre stellt einen Filter für UV-A und UV-B dar, wird sie dünner, gelangt mehr U. auf die Erdoberfläche. Man nimmt einen 2-5%igen Anstieg der U. pro 1% Ozonverlust an. Neben den o.g. Schäden am Menschen kommt es zu Schädigungen der Pflanzenwelt (Ernteeinbußen) und des Meeresplanktons. Absterbendes Plankton setzt Kohlendioxid frei (Treibhauseffekt). Sollte die Ozonschicht um 20% zurückgehen, wäre die U. so stark, daß sich niemand länger als 2 h ungeschützt im Freien aufhalten könnte, ohne daß die Haut Blasen bildet (Sonnenbrand).
Notwendig ist die UV-B-Strahlung im Sonnenlicht v.a. für Kleinkinder zur Synthese von Vitamin D. Vitamin-D-Mangel kann zu Rachitis, Knochenerweichung und Zahnverfall führen. Um dies zu vermeiden, genügt die U. des bedeckten Himmels bzw. Gesicht und Handrücken alle 2 Tage 10 min der Sonne auszusetzen.
In der medizinischen UV-Therapie wird U. z.B. eingesetzt bei Schuppenflechte, Akne, Hautallergien (Allergie) und -geschwüren und in der Lichttherapie.
U. kann zusammen mit eingenommenen Arzneimitteln oder auch Lebensmittelfarbstoffen (insb. Erythrosin E 127) zu starken allergieartigen Reaktionen führen. Weitere Quellen von U. im Alltag: Halogenlampen, spezielle Leuchtstoffröhren. U. wird von Glas, mit Ausnahme von Quarzglas, weitgehend absorbiert (keine Hautbräunung hinter Glasscheiben).


Stand: 15. Februar 2012
Erstellt: 15. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Strahlung":

Welt-Schildkrötentag am 23. Mai: WWF fordert mehr Schutz für die PanzertiereWelt-Schildkrötentag am 23. Mai: WWF fordert mehr Schutz für die Panzertiere
Frankfurt a. M., 23.05.2014: Gejagt, gesammelt, gekocht: Dieses Schicksal bedroht immer mehr Schildkrötenarten weltweit. Sie gelten als Sammlerstück, Delikatesse oder Arznei. Ihre Lebensräume werden zerstört und vergiftet, die Eier geraubt.
Fukushima und kein Ende? - Oder Fukushima und kein Ende? - Oder "Du sollst den Kern nicht spalten" (Ein Kommentar von Franz Alt)
Baden Baden, 10.03.2014: „Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle“, versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bei der Vergabezeremonie für die Olympischen Spiele beruhigend. Der gegenwärtige Regierungschef Japans hat auch den von seiner Vorgängerregierung angekündigten Ausstieg aus der Atomenergie bis 2040 wieder rückgängig gemacht.
Fukushima: Energiewende statt AtomprogrammeFukushima: Energiewende statt Atomprogramme
München, 08.03.2014: Drei Jahre nach der Havarie stellen die Atomruinen in Fukushima immer noch eine große Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Der Betreiber TEPCO ist unfähig, die Probleme in den Griff zu bekommen. Schwere Zwischenfälle, Schlampereien und Vertuschungen sind an der Tagesordnung.
Risiken nicht gelöst – Atommülldesaster wächstRisiken nicht gelöst – Atommülldesaster wächst
Augsburg, 06.01.2014: Das AKW Gundremmingen hat im Jahr 2013 rund 20,5 Milliarden Kilowattstunden Strom geliefert. Der Stromexportüberschuss Deutschlands lag im selben Jahr mit einem Allzeitrekord bei über 30 Milliarden Kilowattstunden. Die desaströse Gundremminger Kehrseite ist die Erzeugung von etwa 45.000 Kilo hochradioaktiven Atommülls im Jahr 2013. Kein Kilo wurde entsorgt.
Tropische Pflanzen aus Bayern :Wärme von der Glashütte ins GlashausTropische Pflanzen aus Bayern :Wärme von der Glashütte ins Glashaus
Bonn, 08.10.2013: Bananen, Maracuja oder Guaven aus deutschem Anbau? Bis vor kurzem undenkbar. Doch am bayerischen Rennsteig in Oberfranken seit August 2013 doch Realität.
Hintergrundinformationen zur ZEIT-Titelgeschichte zum Elektrosmog Hintergrundinformationen zur ZEIT-Titelgeschichte zum Elektrosmog "Der unsichtbare Feind"
Stuttgart, 28.08.2013: Am 22.08.2013 erschien in der ZEIT-Ausgabe Nr.35 im Ressort Wissen die Titelge­schichte „Der unsichtbare Feind“. Darin wird anhand der großen Unsicherheit in der Bevölkerung die Frage nach den Risiken der Mobilfunkstrahlung aufgeworfen.
Diagnose-Funk veröffentlicht neuen Flyer der Reihe „Auf einen Blick“ zu WLANDiagnose-Funk veröffentlicht neuen Flyer der Reihe „Auf einen Blick“ zu WLAN
Frankfurt, 21.ß8.2ß13: WLAN–HotSpots für das mobile Internet werden überall in Schulen, Bibliotheken, Zügen und öffentlichen Plätzen installiert.
Lehrer und Schüler simulieren: Klimawandel online mitverfolgenLehrer und Schüler simulieren: Klimawandel online mitverfolgen
Potsdam, 16.08.2013: Über ihn wird viel geschrieben und geredet. Fast täglich berichten die Medien über ihn. Laut Klima-Forschung befinden wir uns mittendrin: im Klimawandel.
Farbenfroh und formenreich Paprika für die leichte SommerkücheFarbenfroh und formenreich Paprika für die leichte Sommerküche
Bonn, 07.08.2013: Paprika bereichert die leichte Sommerküche. Die mild-würzige Gemüsepaprika schmeckt roh im Salat, im Risotto, als Antipasti und als frische Beilage zu Geflügel und Fisch.
 Neue Studie zu Belastungen der Bevölkerung durch LTE-Mobilfunksendeanlagen in Nordrhein-Westfalen Neue Studie zu Belastungen der Bevölkerung durch LTE-Mobilfunksendeanlagen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 05.08.2013: Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel setzt sich für den Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern ein und fordert die Bundesregierung erneut auf, strengere Grenzwerte und Mindestabstände zu den
Mobilfunksendeanlagen gesetzlich zu regeln.