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Regionale Lebensmittel werden möglichst nah am Verkaufs- und Verbrauchsort produziert, verarbeitet, vermarktet und konsumiert. Als Region wird allgemein eine räumliche Einheit bezeichnet, die z.B. gemeinsame, naturräumliche, kulturelle oder wirtschaftliche Eigenheiten aufweist. Teilweise gehen Verbraucher noch immer davon aus, dass regionale Lebensmittel mit ökologischen Lebensmitteln gleichzusetzen sind. Regionale Lebensmittel können nach den Kriterien des ökologischen Landbaus, aber auch konventionell erzeugt sein. Viele Initiativen haben sich mit unterschiedlichen Zielen und eigenen Richtlinien gegründet, entsprechend unterschiedlich sind die gesetzten Schwerpunkte und die Auslegungen des Begriffes:
- der Verzicht auf importiertes Futtermittel (z.B. Der Parakautschukbaum ist ein schnellwachsender, in Kultur bis 15 Meter hoher,in Wildnis bis 40 Meter hoher, laubabwerfender Baum, der im Rindenteil von Stamm und Zweigen Latex als Ausgangsprodukt für Naturkautschuk enthält.Soja),
- eine Herstellung die den Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz fördert (z.B. Kulturpflanzenarten),
- die Berücksichtigung des Tierschutzes (z.B. Die Artgerechte Tierhaltung ist eine möglichst an den ursprünglichen Verhaltensweisen und Lebensraumbedingungen der domestizierten Tiere orientierte Form der Tierhaltung.artgerechte Tierhaltung),
- der Verzicht auf Gentechnik (z.B. Gentechnikfreier Oberrhein),
- die Einbeziehung gesellschaftlicher Randgruppen (z.B. Projekte mit Behinderten),
- die Erhaltung regionaler Arbeitsplätze.
Ein einheitliches Markenzeichen für regionale Lebensmittel gibt es nicht, da dies den vielfältigen Regionen nicht gerecht werden würde. Viele Regionen haben ihr eigenes Logo entwickelt, mit denen sie ihre Produkte vermarkten. In den letzten Jahren haben verschiedene Initiativen mit dem Ziel gestartet, die Vermarktung von regional hergestellten Lebensmitteln und anderen Produkten zu fördern.
Regionale Initiativen erzeugen nicht nur Lebensmittel, sondern sorgen für eine attraktive Landschaft, einen hohen Erlebniswert und eine Belebung der heimischen Wirtschaft. Jeder Verbraucher hat die Möglichkeit, mit seinen Handlungen mit zu entscheiden was in Zukunft auf den lokalen Märkten angeboten wird.
Im Oktober 2005 wurde zum ersten Mal, die bundesweite Aktion der Tag der Regionen veranstaltet. Die Initiatoren kommen aus den Bereichen Natur- und
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz, Kirchen, Land- und
F. ist die planmäßige Bewirtschaftung von Wäldern zur Holzgewinnung. Forstwirtschaft, Jugendarbeit,
siehe Sanfter Tourismus, Nachhaltiger Tourismus, Blaue Flagge, Freizeit und Umwelt, Alpen, Schutzwald.Tourismus, Bildung, Verbraucherschutz und Gastronomie. Der Konzeptansatz reicht hier weit über den Lebensmittelbereich hinaus und dient v.a. dazu die Region bekannt zu machen. Dennoch werden heute in Deutschland beim Lebensmitteleinkauf nur weniger als ein Prozent des Umsatzes für Produkte aus der Region ausgegeben.
Quellen:http://www.landfrauenverband-suedbaden.dehttp://www.naturkost.deLÖBBERT, R; et al.: Lebensmittel. Haan-Gruiten 2004.
STILLGER, V.: Leben und Arbeiten im ländlichen Raum. Fachhochschule Osnabrück, Seminar SS 2005.
Verbraucherzentrale Bundesverband: Regionale Lebensmittel Lebensmittel aus der Region.
UGB FORUM: Regional nur zweite Wahl?. 2004.