Gesundheit
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Artikel Nr.: 572
Akute Strahlenschäden (auch: Frühschäden) gehören zu den nicht stochastischen Strahlenschäden und treten bei kurzzeitigen Ganzkörperdosen (Strahlendosis) ab 0,5 Sv (Sievert) auf.
Ab solchen Dosen werden so viele Zellen durch die ionisierende Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung abgetötet oder funktionsgestört, daß innerhalb von Stunden oder Tagen zahlreiche Schäden sichtbar werden, die bis zum Tod führen können. Der Krankheitsverlauf ist um so schwerer, je höher die Dosis war. Speziell betroffen sind Zellen, die sich häufig teilen, insbesondere die blutbildenden Zellen im Knochenmark, deren Ausfall das Das I. ist ein Schutzsystem des Organismus zur Abwehr von Krankheitserregern, körperfremden Zellen oder Strukturen. Immunsystem schwächt bis lahmlegt, die Zellen des Darmepithels, deren Ausfall zu Störungen im Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser- und Mineralhaushalt sowie Darmkoliken führt, und die Haarwurzel, deren Schädigung Haarausfall nach sich zieht.
Weitere mögliche Akute Strahlenschäden: Trübung der Augenlinse (Grauer Star), Hautschädigung, Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit, Mißbildungen, Tod- und Fehlgeburten durch In der Umgangssprache wird unter B. eine, oft z.B. beim Hals-Nasen-Ohrenarzt vorgenommene, Wärmebestrahlung verstanden.Bestrahlung des Embryos. Symptome bei kurzzeitiger Ganzkörperbestrahlung ohne medizinische Behandlung s. Tab.. Den typischen Krankheitsverlauf nennt man Die Strahlenkrankheit gehört zu den akuten Strahlenschäden. Ab einer kurzzeitigen Ganzkörperdosis (Strahlendosis) von 0,5-1 Sv (Sievert) wird der bestrahlte Mensch von der S. befallen. Strahlenkrankheit (weitere Symptome dort). Todesfälle bis etwa 5 Sv sind meist Folge der erhöhten Infektionsbereitschaft.
Bei höheren Dosen sind Darmstörungen Haupttodesursache. Bis etwa 10 Sv Ganzkörperdosis haben Bestrahlte bei stationärer medizinischer Versorgung gute Chancen zu überleben. Bei den Überlebenden können zahlreiche Spätschäden (Strahlenschäden) auftreten: Krebs, unspezifische Lebensverkürzung, Sterilität, dauerhafte Immunschwäche (Das I. ist ein Schutzsystem des Organismus zur Abwehr von Krankheitserregern, körperfremden Zellen oder Strukturen. Immunsystem) etc.. Akute Strahlenschäden wurden bei Atombombenopfern in Hiroshima und Nagasaki (Waffen, die durch Kernspaltung (Uran, Plutonium) oder durch Kernfusion (Wasserstoffbombe, Neutronenbombe Neutronenstrahlung) Energie in Form von Hitze, Druckwellen und ionisierender Strahlung freisetzen (Akute Strahlenschäden).Atomwaffen) und bei Betriebsunfällen im Kernkraftwerksbereich beobachtet.
Lit.: L.Rausch: Mensch und Strahlenwirkung, München 1986