A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Illegaler Bärenkampf
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN deckt Skandalöses auf: Der global agierende französische Hersteller von Hunde- und Katzennahrung ROYAL CANIN hat in den vergangenen Monaten illegale und brutale Bärenkämpfe in der Ukraine gesponsert.
Video >>
Weltwassertag 2011
Vom 21.-27. August tagt die Weltwasserkonferenz in Stockholm. Auch in diesem Jahr treffen sich dort Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen, um die Problematik der weltweiten Süßwasserverfügbarkeit zu diskutieren.
Video >>
Goldener Windbeutel 2011
Wer bekommt den "Goldenen Windbeutel" 2011? Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf www.abgespeist.de ab sofort einen Monat lang darüber abstimmen, welcher Lebensmittelhersteller den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres verdient hat.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Handbuch Windenergie

Entdeckungsreise durch die Geologie der Schweiz

Deutschland ist kein Klimavorreiter!

Wald und Wildnis – Perspektiven einer nachhaltigen Waldentwicklung

Umweltflüchtlinge?

Geschenktipp: Schnappschüsse aus der Kuhglocke

Wir fordern die Nettenquote!

Das neue Gesicht der Erde

Umweltbewegung in vegetarischer Bratensoße ertrunken!

Öko-Populismus – oder von der „Kritik der unkritischen Wachstumskritik“

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Gesundheit  | Artikel Nr.: 709

Stichwort: "Arbeitsplatz" in der Rubrik Gesundheit

Quelle vieler Umweltbelastungen sind die Produktionsverfahren.

Neben der Belastung durch Chemikalien aus Produktionsverfahren sind die Berufstätigen heute - z.B. im Büro - auch Schadstoffen ausgesetzt, die aus den verwendeten Baustoffen (z.B. Formaldehyd aus Spanplatten) oder der zunehmenden Computerisierung (Computer, Bildschirm) erwachsen. Die Schädlichkeit eines Stoffes wird oft zuerst am Arbeitsplatz erkannt, weil dort die Menschen viel höheren Konzentrationen ausgesetzt sind (z.B. Vinylchlorid, Asbest, Blei, Mineralwolle).

Arbeiter sind die erste Risikogruppe gegenüber Stoffen, die später auch zu Umweltproblemen führen können. Zunehmend findet eine Chemisierung, d.h. die Verwendung von immer mehr Chemikalien im Produktionsprozeß, an fast allen gewerblichen Arbeitsplätzen statt. Jährlich kommen rd. 400 neue reine Arbeitsstoffe in den Handel. 10.000-50.000 chemische Verbindungen sind als krebserregend (Krebs) einzustufen. Regelmäßig Kontakt hat der Mensch mit ca. 500-1.000 dieser Stoffe, mit der Hälfte von diesen im Berufsleben.

Arbeitsschutz und Unfallverhütung sind in Deutschland durch eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen geregelt. Ein zweigleisiges System soll gegen Gesundheitsschäden und vor Unfällen schützen. Grundlage ist einerseits die Gewerbeordnung, die durch zahlreiche Verordnungen und Gesetze ergänzt wurde, und andererseits die Reichsversicherungsordnung, auf deren Grundlage die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der Berufsgenossenschaften basieren.

1980 wurde dieses System durch den Erlaß der Störfallverordnung erweitert und durch die 2. Novellierung der Arbeitsstoffverordnung verbessert. Für den Arbeitsschutz und die Unfallverhütung wichtige Regelwerke und Verordnungen in diesem gesetzlichen System sind: die Arbeitsstättenverordnung, die Arbeitsstoffverordnung, die maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen (MAK-Werte), die Technischen Richtkonzentrationen (TRK-Werte), die Biologischen Arbeitsstoff-Toleranzwerte (BAT-Werte), das Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Chemikaliengesetz), die Unfallverhütungsvorschriften, das Arbeitssicherheitsgesetz (1976), die Störfallverordnung und die Berufskrankheiten-Verordnung (1976).
Berufskrankheiten, Berufskrebs

Lit.: KATALYSE u.a.: Chemie am Arbeitsplatz, Reinbek 1987


Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Arbeitsplatz":

Erfolg und Scheitern Erfolg und Scheitern "grüner" Innovationen
Köln, 12.08.2013: Trotz einer bereits seit zwei Jahrzehnten andauernden Debatte um das Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung, sind dessen Prinzipien noch weit von einer breiten Umsetzung in Wirtschaft und Gesellschaft entfernt. Dies gilt auch für eines der zentralen Nachhaltigkeitsprojekte Deutschlands: die Energiewende.
Schwarzer Fluch lastet auf VirungaSchwarzer Fluch lastet auf Virunga
Berlin/ Kinshasa, 05.08.2013: Der älteste Nationalpark Afrikas ist bis zu 1,1 Milliarden US-Dollar jährlich wert, wenn er nachhaltig bewirtschaftet würde – so das Ergebnis einer neuen WWF-Studie zum wirtschaftlichen Potenzial des Virunga Nationalparks.
Ihre Meinung zum Thema Recycling ist gefragtIhre Meinung zum Thema Recycling ist gefragt
Berlin, 10.06.2013: Die Europäische Kommission möchte wissen, ob und wie die europäischen Recyclingziele überprüft werden sollten und hat dazu vergangenen (Donnerstag) eine öffentliche Konsultation gestartet.
BUND legt Jahresbericht vor. Kritik am EndlagersuchgesetzBUND legt Jahresbericht vor. Kritik am Endlagersuchgesetz
Berlin, 12.07.2012: Mit insgesamt 464000 Mitgliedern und Förderern im Jahr 2011 ist die Unterstützerzahl des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum dritten Mal in Folge gestiegen.
KaZa öffnet offiziell seine PfortenKaZa öffnet offiziell seine Pforten
Berlin, 18.03.2012: In Katima Mulilo, Namibia, wurde am 15. März 2011 das weltgrößte grenzübergreifende Naturschutzgebiet offiziell eingeweiht. Fünf afrikanische Staaten sichern somit dauerhaft eine 440.000 quadratmetergroße Fläche als Heimat von Elefanten, Leoparden und Flusspferden.
Je fetter desto teurer: Dänemark führt Fettsteuer einJe fetter desto teurer: Dänemark führt Fettsteuer ein
Bonn, 05.10.2011 (aid): Seit dem 1. Oktober ist in Dänemark ein neues Steuergesetz in Kraft getreten, durch das sich die Politik eine Verbesserung der Essgewohnheiten verspricht.
Das Kamasutra am Arbeitsplatz: Tipps, Stories und StellungenDas Kamasutra am Arbeitsplatz: Tipps, Stories und Stellungen
Saarlouis, 25.09.2011: „Das Kamasutra am Arbeitsplatz“ – und dann noch mit diesem Cover! Entwürdigend! Sagte meine Freundin und nahm es mit auf die Couch. Sie wollte nur kurz mal blättern, sich ekeln vor den ersten Zeilen. Es wurde später Abend, bis ich das Buch zurückbekam.
Keine Panik vor EHEC-Ansteckung: Gute Hygienepraxis schütztKeine Panik vor EHEC-Ansteckung: Gute Hygienepraxis schützt
Bonn, 26.05.2011: Bundesweit infizieren sich derzeit immer mehr Menschen mit dem gefährlichen Darmkeim EHEC. Die Ursache dafür ist noch ungewiss. Vor allem erwachsene Frauen scheinen von einer Erkrankung betroffen zu sein. Im Verdacht steht bislang unzureichend gewaschene Rohkost.
DGNB vergibt erstes Zertifikat für KomplettsanierungDGNB vergibt erstes Zertifikat für Komplettsanierung
Tübingen/Stuttgart, 02.03.2011: Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB vergibt zum ersten Mal ein Zertifikat für die Komplettsanierung eines Bürogebäudes: Nach Abschluss aller baulichen Maßnahmen erhielten die Zwillingstürme der Deutschen Bank in Frankfurt/Main am 24. Februar 2011 das DGNB Zertifikat in Gold.
Weniger Druck auf die WälderWeniger Druck auf die Wälder
Berlin, 31.01.2011: Das grüne Dateiformat der Umweltstiftung WWF ist nun auch als Windows-Version verfügbar. Das .wwf – ein PDF, das sich nicht ausdrucken lässt – hilft, Papier zu sparen. Das einfach zu installierende Dateiformat steht auf der Internetseite www.saveaswwf.de kostenlos zum Herunterladen bereit. Lesen kann das WWF jedes herkömmliche PDF-Programm.