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H. gehört zu den Krebs-Arten, die weltweit am stärksten zunehmen. Hauptursache (90%) für H. ist UV-Strahlung (Sonnenbaden, Sonnenbrand), die infolge der Zerstörung der Ozonschicht (Ozonabbau) weltweit anwächst.Andere Ursachen für H.: Ionisierende
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung (somatische Strahlenschäden),
A. ist ein weitverbreitetes Halbmetall, das sich weltweit in fast allen Umweltmedien nachweisen lässt. Belastungen der Umwelt sind v.a. auf die Verarbeitung von arsenhaltigen Erzen und Metallen zurück zuführen.Arsen,
Teer-Verbindungen, vererbter Hauttyp und Veranlagung, lang anhaltende Hautschädigung durch schwerwiegende Krankheiten und Spätfolge anderer Krebserkrankungen.
I.d.R. treten die relativ harmlosen H. Basalzellentumor (Basaliom) und Stachelzellenkrebs (Spinaliom) auf. Selten kommt es jedoch auch zum bösartigen schwarzen H. (malignes
siehe Hautkrebs.Melanom). Besonders gefährdet sind hellhäutige Menschen.
Die H.-Arten im einzelnen:
Basaliom (Basalzellentumor): Es tritt vorwiegend an dem Sonnenlicht ausgesetzten Hautbezirken (besonders im Gesicht) auf, bevorzugt bei alten und lichtempfindlichen Menschen. Es entsteht aus unreifen Zellen der obersten Hautschicht, die die Fähigkeit zur Verhornung verloren haben. Es wächst geschwürartig in die Tiefe und bildet i.d.R. keine Metastasen. Die operative Entfernung hat gute Heilungschancen.
Spinaliom (Stachelzellenkrebs): Es geht von den Stachelzellen der Haut aus. Vorstufen zum Spinaliom sind Hautveränderungen oder rötliche Stellen, die nicht abheilen und sich wie Sandpapier anfühlen. Das Spinaliom kann sich bösartig entwickeln, die operative Entfernung hat gute Chancen.
Plattenepithelkarzinom: Es ist seltener als das Basaliom (1:10); es wächst zerstörend und bildet Metastasen. Bevorzugt befallen wird der Übergang von Haut in Schleimhaut. Der Verlauf wird als relativ ungünstig eingeschätzt. Das vermehrte Auftreten von Hautkrebs bei Schornsteinfegern wurde schon 1775 durch Pott beobachtet.
Malignes (= bösartig) Melanom: Es zählt zu den bösartigsten Tumoren der Haut, da es ausgesprochen schnell Metastasen bildet. Es entsteht aus Pigmentzellen und bildet ein braun-schwarzes Mal. In 30% der Fälle entwickelt sich das M. aus einem Muttermal. Der Krankheitsverlauf hängt ab vom Melanomtyp, Metastasierung, Tumordicke, Eindringtiefe. Schon drei massive
Sonnenbrände mit Hautabschälung genügen, um das Melanom-Risiko um das Drei- bis Vierfache zu erhöhen. Während die anderen H. meist mit
Latenzzeiten von 30 Jahren auftreten, trifft das Melanom auch jüngere Menschen, meist um die 40, gelegentlich aber auch erst 20jährige, und verläuft in vielen Fällen tödlich. Wichtigstes Risikomerkmal ist die Anzahl der Leberflecken. Wenn sie sich in Form und Farbe verändern oder gar Knötchen bilden, nässen oder jucken, besteht höchste Gefahr.
Die Tumoren werden in der Regel operativ entfernt, Metastasen mit
Strahlen- und/oder Chemotherapie behandelt; wichtig ist eine Früherkennung.
Häufigkeit des Auftretens: Exzessives
Jegliches S., auch ohne Sonnenbrand, stellt infolge der UV-Strahlung der Sonne ein Risiko für die Haut dar.Sonnenbaden und zunehmende UV-Strahlung haben die H.-Zahlen drastisch ansteigen lassen. In Deutschland hat sich die H.-Rate in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Insgesamt werden jährlich ca. 125.000 Bundesdeutsche von H. befallen, 8.000 von ihnen erkranken am lebensgefährlichen Melanom (das sind sechsmal so viele Menschen wie vor 20 Jahren). Die Melanomfälle nehmen derzeit alle 5 Jahre um ca. 5-10% zu. Derzeit sterben jedes Jahr etwa 2.000 Deutsche an H..
Nach einer Studie der UNO werden infolge der intensiveren
UV-Strahlung (
In der Stratosphäre (Atmosphäre) wird unter dem Einfluß von UV-Strahlung in einer Höhe von etwa 20-50 km die sog. Ozon-Schicht gebildet, die ein lebensnotwendiges Schutzschild gegen UV-Strahlung darstellt. Ozonabbau) weltweit jährlich 300.000 zusätzliche H.-Erkrankungen erwartet.