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Die Abschätzung eines individuellen K. oder eines Risikos, das aufgrund bestimmter krebsauslösender Substanzen entsteht, ist äußerst problematisch und wird demzufolge kontrovers diskutiert.Da die Vorgänge bei der Krebsentstehung noch nicht im Zusammenhang geklärt sind, kann eine Risikoabschätzung nur durch das Studium individueller Krebsfälle, epidemiologischer Studien oder mit Hilfe von
Tierversuchen ermittelt werden. Substanzen, die sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen haben, sollten im praktischen Anwendungsfall so behandelt werden, als ob diese Substanz auch beim Menschen
Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs auslösen könnte.
Hierbei ist die Gesetzgebung jedoch äußerst zurückhaltend. Je nach Interessenlage - chemische
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie, Verbraucher oder Gesetzgeber - werden Untersuchungsergebnisse unterschiedlich interpretiert. So z.B. die Frage, ob Substanzen, die mutagen, d.h. erbgutverändernd, wirken auch als krebsauslösend zu betrachten sind. Bis heute ist es unmöglich, die Kombinationswirkung verschiedenster
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien im Körper zu kalkulieren.
Auch Angaben über
Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte für bestimmte
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien sind mit Vorsicht zu betrachten, da selbst kleinste Dosen verheerende Wirkungen haben können, wenn sie über einen genügend langen Zeitraum immer wieder auf den
Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt. Organismus einwirken. Der Zeitraum zwischen der ersten Exposition gegenüber einem chemischen Kanzerogen (krebsauslösende Substanz) und der Entwicklung einer klinischen Krebssymptomatik bemißt sich gewöhnlich in Dekaden und kann 30 Jahre oder mehr betragen.
Dies erschwert einerseits die Ursachenforschung und läßt andererseits vermuten, daß angesichts der Vielzahl immer neuer
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien, die in Umlauf gebracht werden, die Krebsrate in den nächsten Jahrzehnten noch ansteigen wird. Schon heute stirbt ca. jeder 5. Bundesbürger an
Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs.
Als eindeutig krebserregend gelten heute physikalische Faktoren wie ionisierende
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung (Somatische Strahlenschäden, Radioaktivität,
Alpha-, Beta-,
Gamma- und Röntgenstrahlung) und
Ultraviolette Strahlung gehört zur elektromagnetischen Strahlung und besitzt eine Wellenlänge zwischen 180 und 400 nanometer. UV-Strahlung (
H. gehört zu den Krebs-Arten, die weltweit am stärksten zunehmen. Hauptursache (90%) für H. ist UV-Strahlung (Sonnenbaden, Sonnenbrand), die infolge der Zerstörung der Ozonschicht (Ozonabbau) weltweit anwächst. Hautkrebs), bestimmte Krebsviren sowie eine Vielzahl von
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien (z.B. bestimmte Nitroseverbindungen,
P. (Polychlorierte Biphenyle) gehören zur Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe.PCB,
V. ist ein farbloses, narkotisch wirkendes Gas, das mit Luft explosive Gemische bildet. Vinylchlorid, mehrere
(auch halogenierte Kohlenwasserstoffe) Sammelbezeichnung für Kohlenwasserstoff-Verbindungen, die Halogene enthalten.Halogenkohlenwasserstoffe,
B. ist der chemische Grundbaustein der Stoffklasse der Aromaten. B. ist eine stark giftige, farblose, brennbare Flüssigkeit, in Wasser wenig löslich, erst unter extremen Bedingungen zersetzbar; B.-Luft-Gemisch explosiv. Gewinnung hauptsächlich aus Erdölraffination, weniger aus Steinkohle und Kokereigas. Benzol,
A. ist ein natürliches Erdgestein und wird seit mindestens 2.000 Jahren für vielfältige Zwecke verwendet. Asbestprodukte dienten in Gebäuden und Geräten als Brand- und Isolierschutz.Asbest u.v.a.). Einzelne von diesen Kanzerogenen geschädigte Körperzellen, die zu Tumorzellen verändert sind, müssen jedoch nicht in jedem Fall eine Krebserkrankung auslösen.
Dem Körper stehen als Abwehrmaßnahmen zur Verfügung: molekulare Reparatursysteme, die ständig die Erbsubstanz auf Schädigungen kontrollieren und diese reparieren, das
Das I. ist ein Schutzsystem des Organismus zur Abwehr von Krankheitserregern, körperfremden Zellen oder Strukturen. Immunsystem, das veränderte Körperzellen abfängt und vernichtet sowie die Leber als Filterorgan für Tumorzellen.
Sind verschiedene Personen in gleicher Intensität einem bestimmten
syn. karzinogen, Krebs erzeugendKanzerogen ausgesetzt, so entscheidet über das individuelle Risiko: 1. das Alter ( 75% aller Tumorerkrankungen entstehen jenseits des 60.Lebensjahres), 2. der Zustand des Immunsystems und 3. die Erbanlagen. Der Anstieg der Krebserkrankungen ist neben verschiedensten Umwelteinflüssen also auch auf die zunehmende Lebenserwartung zurückzuführen.
Nach einer neueren Schätzung entfallen 30% der Krebserkrankungen auf Schädigungen durch Tabakgenuß (
Das Rauchen von Tabakwaren stellt nicht nur für den Rauchenden eine große Gesundheitsgefährdung dar, sondern erfüllt durch den Zwang zum Passivrauchen in Innenräumen den Tatbestand einer langfristigen Körperverletzung. Tabakrauch,
Unfreiwilliges Einatmen von Tabakrauch.Passivrauchen), 9% durch natürliche radioaktive Stoffe (natürliche
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung,
R. ist ein radioaktives Edelgas, Ordnungszahl 86, R. entsteht durch natürlichen Zerfall von Radium. R. ist die wichtigste Quelle der natürlichen Strahlenbelastung des Menschen.Radon), 4% auf berufliche Exposition durch insb. chemische Kanzerogene, 2% auf
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft- und
siehe Gewässerbelastung.Wasserverschmutzung sowie ein Drittel der Erkrankungen auf nichtsachgemäße Ernährung und Ernährungsgewohnheiten. Die Bedeutung der
Der Begriff Luftverschmutzung fasst eine Vielzahl von Verunreinigungen der Luft mit umwelt- und gesundheitsgefährdender Substanzen zusammen.Luftverschmutzung für die Entstehung von
L. (Bronchial-Karzinom) macht 25% aller Karzinome (Ca) aus; Männer sind häufiger betroffen (4:1); der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen 55 und 60 Jahren.Lungenkrebs wurde in neueren Studien belegt (z.B.
Schadstoffe aus Kfz).
Nach einer Langzeitstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums erkranken z.B.
Vegetarier sind Anhänger einer alten alternativen Ernährungsform- dem Vegetarismus. Bei dieser Form werden nur pflanzliche Produkte und teilweise auch Produkte vom lebenden Tier konsumiert.Vegetarier seltener an bösartigen Tumoren als Personen, die große Mengen Fleisch verzehren. Bei männlichen Vegetariern ist die Krebsrate um 50% reduziert und bei Frauen um 25%.
In der
MAK-Wert-Liste werden die krebserzeugenden chemischen Substanzen aufgeführt. Kritiker behaupten jedoch, daß dort nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Anzahl kanzerogener Substanzen aufgeführt sind.
Lit.: W.-D. Rose: Krebsgifte erkennen und vermeiden, München 1987; Ökologische Briefe, 25/1990; Ökologische Briefe 17/1991Stichwortstand 1993
@Umweltlexikon?- Elektrosmog, Mit Hilfe von Hochspannungsleitung wird elektrische Energie (Elektrizität, Strom) über große Entfernungen transportiert. Hochspannungsleitung, Kernkraftwerke gewinnen die zur Stromerzeugung notwendige Prozesswärme nicht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe oder durch Sonnenenergie, sondern durch Kernspaltung. Kernkraftwerk