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Stichwort: Maximale Raumluftkonzentration
Stichwort: "Maximale Raumluftkonzentration" in der Rubrik Gesundheit
Seit der Diskussion um Holzschutzmittelwirkstoffe wurden vom Bundesgesundheitsamt (BGA) M. in Innenräumen festgelegt (MRK).In letzter Zeit bezieht sich das BGA allerdings nicht mehr auf die M.-Werte und legt auch keine neuen mehr fest. M.-Werte sind Schwellenwerte, unterhalb derer aber ein gesundheitliches Risiko nicht ausgeschlossen werden kann.
M.-Werte haben keinen offiziellen Charakter und sollten nicht als Maßstab für die Qualität von Innenräumen verwendet werden. Mangels Grenzwerten für die Innenraumluft wird man z.Z. aber an M.- und
Abkürzung für Maximale Immissionskonzentration, worunter man nach VDI-Definition diejenigen Konzentrationen von festen, flüssigen und gasförmigen Luftverunreinigungen versteht, die nach heutigen Wissensstand im allgemeinen für Mensch, Pflanze, Tier und Sachgüter bei Einwirkung von bestimmter Dauer als unbedenklich gelten. MIK-Werten nicht vorbeikommen, um Forderungen nach Abstellen von Innenraumschadstoffquellen rechtlich Nachdruck zu verleihen.
Zur Einschätzung der Dringlichkeit von Sanierungsmaßnahmen können die Mindestanforderungen der Hamburger Umweltbehörde an die Innenraumluftqualität (MIQ) herangezogen werden, die durchweg niedriger liegen als die bisher zur Orientierung und Abschätzung des Risikos verwendeten
Abkürzung für Maximale Immissionskonzentration, worunter man nach VDI-Definition diejenigen Konzentrationen von festen, flüssigen und gasförmigen Luftverunreinigungen versteht, die nach heutigen Wissensstand im allgemeinen für Mensch, Pflanze, Tier und Sachgüter bei Einwirkung von bestimmter Dauer als unbedenklich gelten. MIK-Werte, sowie die Luftqualitätsleitlinien (LQL) der
Weltgesundheitsorganisation}: World Health Organisation (WHO).Weltgesundheitsorganisation für
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe der Außenluft, die ausdrücklich für Innenräume anwendbar sind.
Für einige
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe werden Sanierungssschellen- und Zielwerte diskutiert. Der Sanierungsschwellenwert ist der Wert, bei dessen Überschreitung eine
Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung empfohlen wird, da die Schadstoffkonzentration im Innenbereich die Schwelle einer evtl. Gesundheitsgefährdung für Menschen überschritten hat. Sie liegen z.T. erheblich unter der M., weit höher jedoch als eine anzustrebende Innenraumluftkonzentration, die auch Sanierungszielwert genannt wird.
So liegt in Baden-Württemberg der Sanierungszielwert für Dichlofluanid bei bei 0,000.05 mg/m3, die M. jedoch bei 0,12 mg/m3. Die Hamburger Umweltbehörde setzt Sanierungszielwerte für die krebserregenden Stoffe
Seit 1980 zunehmend eingesetzter Ersatzstoff für Pentachlorphenol als Holzschutzmittel und Konservierungsstoff. Furmecyclox von 0,000.011 mg/m3 (M.-Wert 8 mg/m3) und
L. gehört zu der Gruppe der Organochlorpestizide, ist umweltstabil, d.h. ist schwer abbaubar, weltweit in allen Medien analytisch nachweisbar und reichert sich in der Nahrungskette an.
Lindan von 0,003 mg/m3 (M.-Wert 0,004 mg/m3) sowie für
P. (PCP) ist ein desinfizierendes und pilztötendes Pulver. P. wurde bis Mitte der 80er Jahre u.a. zur Konservierung (Holz- und Bautenschutz, Lacke, Farben, Klebstoffe, Textilien, Leder und Zellstoff) und als Zwischenprodukt in der Farb- und Arzneimittelindustrie und als Pflanzenschutzmittel sowie in Bor- und Schneidölen eingesetzt.Pentachlorphenol von 0,05 mg/m3 (M.-Wert 0,06 mg/m3) fest.
Stichwortstand 1993
@Umweltlexikon?- Die I. ist ein bisher stark vernachlässigtes Teilgebiet des Umweltschutzes, obwohl man sich zu 80-90% der Zeit in Innenräumen aufhält. Innenraumluftbelastung, Nach TA Luft, Teil 2, zuletzt geändert am 27.2.1986, gelten in Deutschland z.Z. die in der Tab. angegebenen I.. Immissionsgrenzwerte, Ein MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration)ist nach der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis auch bei wiederholter und langfristiger, in der Regel täglich achtstündiger Exposition, jedoch bei Einhaltung einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, im allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt und diese nicht unangemessen belästigt.MAK-Werte, Bundesgesundheitsamt
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Stand: 5. Maerz 2003
Erstellt: 21. Mai 2001
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