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Artikel Nr.: 2262
Stichwort: "Mißbildungen" in der Rubrik Gesundheit
Durch Entwicklungsstörungen während der Embryonalzeit hervorgerufene Abweichungen vom normalen Körperbau.Bei 1.000 menschlichen Neugeborenen werden 13-16 mit schweren M., z.B. Wasserkopf, angeborenes Fehlen des Gehirns, Wirbelsäulenspalte etc., geboren. Ursachen der M. können genetisch bedingt sein (z.B. Mongolismus: es liegt ein zusätzliches
Chromosom 21 vor) oder auf
Der Begriff U. oder ökologische Faktoren meint alle einzelnen Komponenten der Aussenwelt, die direkt oder indirekt auf Organismen einwirken.Umweltfaktoren zurückzuführen sein (ionisierende
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung, genetische Strahlenschäden; Medikamente, z.B. Contergan; virale Infekte, z.B. Röteln, Windpocken oder Infekte mit Protozoen (Toxoplasmose).
Lehre von den M.: Teratologie.
Eine Vielzahl von chemischen Substanzen, Medikamenten oder physikalischen Einflüssen (Ionisierende Strahlung), die durch ihre Einwirkung auf den Embryo in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft (Phase der Organbildung) zu Fehl-, zu Mißbildungen oder zum Fruchttod führen können. Teratogene Medikamente oder Gifte bewirken M., falls sie in der Schwangerschaft eingenommen werden. Besonders schädigend wirken sie in den ersten drei Monaten, da in diesem Zeitraum fast alle Organe ausgebildet werden. Der Embryo kann dabei höhere Medikamentenkonzentrationen aufweisen als die Mutter, denn Substanzen, die der Embryo über die Niere ausscheidet, nimmt er beim Schlucken des Fruchtwassers wieder auf und akkumuliert sie auf diese Weise.
Eine Vielzahl von chemischen Substanzen, Medikamenten oder physikalischen Einflüssen (Ionisierende Strahlung), die durch ihre Einwirkung auf den Embryo in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft (Phase der Organbildung) zu Fehl-, zu Mißbildungen oder zum Fruchttod führen können. Teratogene Substanzen: Alkohol, Aminoglykoside,
P. (Polychlorierte Biphenyle) gehören zur Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe.PCB, Kokain,
Chemisches Element, Symbol Hg, Ordnungszahl 80, Schmelzpunkt -38,84 Grad C, Siedepunkt 356,58 Grad C, Dichte 13,6 g/Kubikzentimeter.Quecksilber, Tetrazykline, Sexualhormone, Thalidomid, Thyreostatica,
Vitamin-A-Analoga.
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Stand: 1. März 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
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