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Beinahe Tag für Tag stirbt ein Stück Tibet. Seit März 2011 haben sich auf dem Dach der Welt über 90 Männer und Frauen aus Protest gegen die chinesische Unterdrückung selbst angezündet. Eines der jüngsten Opfer war ein 16-jähriges Mädchen. 80 Menschen sind bei diesen Protestaktionen gestorben.
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Umweltlexikon-aktuell.de | Gesundheit  | Artikel Nr.: 929

Stichwort: "RSI-Syndrom" in der Rubrik Gesundheit

Das R. (Repetitive Strain Injurie, deutsch.: Verletzung durch wiederholte Überanstrengung) ist eine neuartige Berufskrankheit, die durch einseitige, sich oft wiederholende Bewegungen bedingt ist.

R. wird oft als Berufskrankheit des Informationszeitalters bezeichnet, da sie vor allem bei Arbeiten am Computer auftritt. Das hohe Arbeitstempo, das bei Computerarbeit gleichzeitig mit hoher Konzentration verbunden ist, senkt die Aufmerksamkeit des Menschen für Schmerzen, die Warnsignale für Fehlhaltungen und ungesunde Bewegungen darstellen.

Symptome sind v.a. schmerzhafte Schwellungen am Unterarm, Gelenkschwellungen und Gelenksteif- und -taubheit (Arme und Hände). Zunächst gehen die Schmerzen nachts wieder weg, dann dauert die Erholungszeit immer länger, bis schließlich im schlimmsten Fall Berufsunfähigkeit eintritt. Eine der schlimmsten Formen des R. ist das sog. Karpaltunnelsyndrom, bei dem die Erkrankten nicht einmal mehr eine Tasse halten können - hier muß, mit zweifelhaften Erfolgsaussichten, operiert werden.

In den USA ist die "Bürokrankheit" R. mittlerweile mit 48% Anteil die häufigste Berufskrankheit, in Australien ist R. bereits seit 10 Jahren als Berufskrankheit offiziell anerkannt. In Deutschland leiden etwa 20% der am Computer Tätigen wenigstens zeitweise an R.-typischen Schmerzen.
Gegenmaßnahmen: Ergonomische Ausgestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes (Computer), Senkung des Arbeitstempos, Reduzierung der Anschlagszahl auf z.B. maximal 10.000 Anschläge/h.



Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 8. Mai 2001

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