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Röntgenstrahlung besitzt die Eigenschaft, daß mit ihr durch optisch undurchsichtige Stoffe hindurchgesehen werden kann. Röntgenstrahlung wird von verschiedenen Stoffen verschieden stark absorbiert, so daß bei Durchleuchtung eines Körpers die
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung in bestimmten Bereichen vollkommen geschluckt und in anderen noch durchgelassen wird. Dies kann auf Röntgenschirmen und Röntgenfilmen sichtbar gemacht werden. Die Medizin macht sich dies zunutze, um Knochenbrüche, Tuberkuloseherde, Karies, Nierensteine etc. ausfindig zu machen.
Mit Hilfe von Kontrastmitteln können zudem Magen- und Darmuntersuchungen durchgeführt werden. Röntgenstrahlung kann als ionisierende
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung zu Strahlenschäden führen. Die R. macht die mit Abstand größte
zivilisatorische Strahlenbelastung aus. Einzelne Röntgenaufnahmen führen zu
Organdosen zwischen 0,1 und 65 mSv (
Neue Einheit für die Äquivalentdosis infolge ionisierender Strahlung.Sievert, s. Tab.). Die
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung bei Röntgendurchleuchtung ist i.a. höher als die bei Röntgenaufnahmen.
Im Mittel wird jeder Bundesbürger jährlich einer Röntgenuntersuchung unterzogen, wobei viele Untersuchungen mehrere Einzelaufnahmen erfordern. Trotz verbesserter diagnostischer Verfahren werden auch heute noch ca. 90% der genetisch signifikanten bzw. 95% der somatisch signifikanten zivilisatorischen
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung durch medizinische Anwendungen verursacht, diese wiederum zu ca. 95% durch R. (andere medizinische Anwendungen:
In der N. werden kurzlebige radioaktive Substanzen (Radioaktivität) zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt. Nuklearmedizin,
Teilgebiet der Radiologie, das sich mit der Anwendung ionisierender Strahlung bei der Behandlung bösartiger oder gutartiger Tumoren sowie entzündlicher Prozesse befasst, einschliesslich der Anwendung strahlensensibilisierender Substanzen. Es werden Röntgen-, Gamma- oder Elektronenstrahlung und in seltenen Fällen auch Neutronenstrahlung und Schwerionen verwendet, die je nach Lage des Herdes und Strahlungsart zu Oberflächen-, Halbtiefen- oder Tiefentherapie eingesetzt werden. Strahlentherapie).
Durchschnittlich erhält jeder Bundesbürger pro Jahr durch R. eine Keimdrüsendosis von etwa 0,5 mSv und eine Ganzkörperdosis (
Die Strahlendosis gibt im Zusammenhang mit Radioaktivität bzw. ionisierender Strahlung die Strahlungsmenge an, die von einem bestrahlten Körper aufgenommen wurde. Strahlendosis) von 1,5 mSv. Daraus resultieren jährlich etwa 12.000 Krebstote in Deutschland (somatische Strahlenschäden). Wenn auch i.d.R. der diagnostische Nutzen höher als der Schaden ist, schätzen Fachleute, daß nahezu die Hälfte aller Röntgenuntersuchungen überflüssig sind. Viele Untersuchungen, insb. im Bauchbereich, sind ebensogut mit unschädlichem
Schall mit einer Frequenz oberhalb von 20.000Hz liegt außerhalb des Hörbereichs des Menschen. Ultraschall durchführbar. Besonders kritisiert werden Röntgenreihenuntersuchungen auf Tuberkulose, v.a. weil ungefährliche Ersatzmethoden (Tuberkulintest) zur Verfügung stehen.
Moderne Röntgen-Untersuchungstechniken mit Bildverstärker oder Computertomographie reduzieren die Belastung gegenüber konventionellen Röntgengeräten erheblich. Eine Gefahr für das medizinische Personal und den Patienten besteht besonders dann, wenn aus Bequemlichkeit oder Unkenntnis nicht die zum
Der Strahlenschutz regelt den Umgang und die Lagerung radioaktiver Stoffe und den Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung zum Schutz von Einzelpersonen (somatische Strahlenschäden), deren Nachkommen (genetische Strahlenschäden) und der Bevölkerung insgesamt (Kollektivdosis). Strahlenschutz notwendigen Vorkehrungen getroffen werden. Das mindeste ist das sorgfältige Anlegen der schweren Bleischürzen, die v.a. die Keimdrüsen vor
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung schützen sollen (
A. nennt man Schutzeinrichtungen, die insb. Menschen vor ionisierender Strahlung schützen sollen.Abschirmung).
Bei schwierigen Knochenbrüchen muß oft stundenlang am Röntgenschirm gearbeitet werden. Dabei ist kaum zu vermeiden, daß aus der Röntgenröhre stammende
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung an den Wänden reflektiert wird und als Streustrahlung das medizinische Personal trifft. Mit guten Röntgengeräten und einer starken Einschränkung der R. auf die notwendigen Fälle könnte die Belastung erheblich gesenkt werden. Röntgenstrahlung findet auch in der
Teilgebiet der Radiologie, das sich mit der Anwendung ionisierender Strahlung bei der Behandlung bösartiger oder gutartiger Tumoren sowie entzündlicher Prozesse befasst, einschliesslich der Anwendung strahlensensibilisierender Substanzen. Es werden Röntgen-, Gamma- oder Elektronenstrahlung und in seltenen Fällen auch Neutronenstrahlung und Schwerionen verwendet, die je nach Lage des Herdes und Strahlungsart zu Oberflächen-, Halbtiefen- oder Tiefentherapie eingesetzt werden. Strahlentherapie Verwendung.
Lit.: L.Rausch: Mensch und Strahlenwirkung, München 1986; KATALYSE /Hrsg.): Strahlung im Alltag, Frankfurt 1986