Stichwort: "Baldrian" in der Rubrik Landwirtschaft
Baldrian ist eine ausdauernde formenreiche Pflanze von 50-180 cm Höhe mit lanzettlichen gefiederten Blättern und rötlichen endständigen, rispigen Schirmdoldenblüten.
Aussaat: Vorkultur ab Mitte Februar; Saat August bis April; 6 bis 10 Pflanzen/m2
Düngung: Nährstoffentzug bei einer Tonne Trockensubstanz: Blätter: Stickstoff: 23 kg/Hektar, Phosphat: 2 kg/Hektar, Kalium: 34 kg/Hektar, Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Symbol Ca, Ordnungszahl 20, Schmelzpunkt 838 Grad C, Siedepunkt 1.440 Grad C, Dichte 1,53 g/cm3.Calcium: 30 kg/Hektar; Wurzeln: Stickstoff: 18 kg/Hektar, Phosphat: 2 kg/Hektar, Kalium: 21 kg/Hektar, Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Symbol Ca, Ordnungszahl 20, Schmelzpunkt 838 Grad C, Siedepunkt 1.440 Grad C, Dichte 1,53 g/cm3.Calcium: 6 kg/Hektar
Pflanzenschutz:Pilze sind keine Pflanzen. Es sind Organismen, die ebenso wie die Pflanzen (Plantae) und Tiere (Animalia)zu einem eigenständigen Organismenreich zusammengefasst werden.Pilze: Mehltau, Falscher Mehltau, Verticillium-Welke
Schädlinge: Blattläuse, Thripse
Ernte: im Herbst bis Anfang November oder Frühjahr maschinell---> Rhizom mit Wurzel für die Pharmazie und Blätter als Futtermittelzusatz
Ertrag: Wurzeln, Rhizom: 10 bis 20 Tonnen/Hektar, 2 bis 5 Tonnen/Hektar Droge
Qualitätsmerkmale: feine Wurzeln, da Wirkstofflokalisierung in der Wurzelrinde; Gehalt an ätherischen Ölen und Valpotriate
Wirkspektrum: beruhigend, Steigerung der Konzentrationsleistung
Literatur:
Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997