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Landwirtschaft
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Stichwort: Fruchtfolge
Stichwort: "Fruchtfolge" in der Rubrik Landwirtschaft
Zur Erhaltung einer möglichst naturnahen Vielfalt von Pflanzen und Tieren auch in einer Acker- und Gemüsekultur empfiehlt es sich, mehrere Pflanzenarten zeitlich nacheinander auf einem Feldstück anzubauen. Innerhalb eines Jahres, vom Frühjahr bis zum Winter, wachsen nacheinander verschiedene Kulturen und nutzen so das Nährstoffangebot des Bodens optimal. Man nennt diese F. innerhalb einer Vegetationsperiode Vor-, Zwischen- oder Nachkultur.
Am besten geschützt vor einseitiger Nährstoffauslaugung oder vor starkem, auf bestimmte Kulturen spezialisierten Schädlingsbefall, ist ein Fruchtwechsel nicht innerhalb eines Jahres, sondern eine mehrjährige F. Ein Wechsel von Blatt- und Halmfrüchten (Getreide), von Flach- und Tiefwurzlern, von Nährstoffzehrern und genügsamen Pflanzen oder sogar Nährstofflieferanten (stickstoffsammelnde Schmetterlingsblütler) drängt den Schädlingsbefall und einseitige Verunkrautung des Bodens stark zurück und steigert somit die Ertragsfähigkeit des Bodens für die Folgekultur und vermindert den Chemikalieneinsatz.
Im Zuge des Anbaus von
Monokulturen wurden die früher üblichen F. z.B. im Getreideanbau vielfach aufgegeben. Die dadurch auftretenden Krankheiten, wie z.B. die Halmbruchkrankheit, wurden durch
Chemikalien zur Bekämpfung parasitärer Pilze und unerwünschter Mikroorganismen in der Landwirtschaft sowie bei Textilien, Teppichen, Farben, Futtermitteln und in der Medizin.Fungizide bekämpft. Nach nur zehnjährigem Einsatz dieser
Chemikalien zur Bekämpfung parasitärer Pilze und unerwünschter Mikroorganismen in der Landwirtschaft sowie bei Textilien, Teppichen, Farben, Futtermitteln und in der Medizin.Fungizide sind die Erreger der Halmbruchkrankheit heute überwiegend resistent (
R. ist die Fähigkeit eines Organismus den Angriff eines potenziellen Erregers bis zu einem bestimmten Grade abzuwehren oder der Wirkung eines schädlichen Agens (z.B. eines Pflanzenschutzmittels) zu widerstehen.Resistenz).
Dies zeigt die Wichtigkeit einer ausgewogenen F., die auch in der modernen
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft durch chemische Mittel nicht zu ersetzen ist. Ein Beispiel für eine F. ist die Gründüngung als Nachkultur nach Wintergerste, die schon im Juni/Juli geerntet wird.
@Umweltlexikon?- Gründüngung, Bei einer M. werden mehrere Pflanzenarten nebeneinander in einer Pflanzengemeinschaft angebaut. Mischkultur, Eine Bodenbewirtschaftung, bei der eine Pflanzenart vorherrscht und mit maximaler Ausnutzung standörtlicher und marktpolitischer Vorteile, bei hoher Maschinisierung, meistens ohne Fruchtfolge, großflächig angebaut wird.Monokultur, R. ist die Fähigkeit eines Organismus den Angriff eines potenziellen Erregers bis zu einem bestimmten Grade abzuwehren oder der Wirkung eines schädlichen Agens (z.B. eines Pflanzenschutzmittels) zu widerstehen.Resistenz
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Stand: 14. Februar 2003
Erstellt: 14. Mai 2001
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