Umweltlexikon-aktuell.de
|
Landwirtschaft
|

Stichwort: Grüne Revolution in der Dritten Welt
Stichwort: "Grüne Revolution in der Dritten Welt" in der Rubrik Landwirtschaft
Als G. bezeichnet man die Einführung neuer Sorten Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais, Der Weizen ist einjähriges meist unbegrantes Gras. Die Ährenspindel sind mit
Ährchen besetzt, die 3 bis 6 Blüten umfassen. Selbstbestäubung tritt noch vor der Öffnung der Blüte ein. Das Korn ist eine Karyopse.
Weizen oder Reis in Dritte-Welt-Ländern. Die traditionell über einen langen Zeitraum dort angebauten, ökologisch optimal an die vorherrschenden
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden- und Niederschlags-,
Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: RaumklimaTemperatur-, Düngungs- und Anbauverhältnisse angepaßten lokalen Landrassen wurden verdrängt (
Molekularbiologisch: Sammlung klonierter DNS-Fragmente, die dem Genom eines Organismus entstammen. Genbank,
Sammelbegriff für auf molekularbiologischen Erkenntnissen fußende Techniken zur Isolation, Synthese und Charakterisierung von genetischem Material und Mechanismen, die das Erbgut von Organismen betreffen. Gentechnologie). Die Ertragsfähigkeit der neuen Sorten gegenüber den Landsorten ist nur dann höher, wenn gleichzeitig die Bodenbearbeitung mechanisiert wird, Bewässerungssysteme angelegt werden, Dünger und
P. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter) erhöhen. Pflanzenschutzmittel eingekauft werden, die von den agrotechnischen Großunternehmen gleich mitvertrieben werden. Es werden also die ökologischen Bedingungen der angebauten Kultur angepaßt und nicht umgekehrt.
Neben den ökologischen Bedenken, daß die hohen Erträge nur durch massive zerstörende Eingriffe in die traditionell angepaßten extensiveren, naturnahen und deshalb stabilen Kulturpflanzen-Ökosysteme zustande kommen, sprechen auch soziale Bedenken gegen die G..
Die Konkurrenzfähigkeit der Kleinbauern, die im Vergleich zu den Großgrundbesitzern ohnehin auf den schlechteren Böden wirtschaften, nimmt bei den extrem hohen Kosten, die die neue Technologie verursacht, ab. Die Verarmung der Landbevölkerung nimmt zu. Landflucht ist die Folge. Auch bodenbesitzlose Landarbeiter flüchten vermehrt in die Städte, weil sie durch Landmaschineneinsatz arbeitslos werden.
10631 Aufrufe seit August 2009
Stand: 2. Juli 2004
Erstellt: 16. Mai 2001
Software error:
DBI connect('database=FrontPublisher;host=www.umweltjournal.de','oekoserve1',...) failed: Access denied for user 'oekoserve1'@'80.237.156.68' (using password: YES) at redaktion/dbSQL.pm line 41
For help, please send mail to the webmaster (Webmaster@sepeur-media.de), giving this error message
and the time and date of the error.
Achtung: Umweltjournal.de übernimmt keine Haftung für veröffentlichtes Textmaterial der Autoren. Die Artikel unterliegen dem Urheberrecht der Autoren und sind nur nach ausdrücklicher Genehmigung frei zum weiterverarbeiten!
Webmaster:
André Sepeur
© 1999 - 2012 by
André
Sepeur Medienberatung
plan-verde.de