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Landwirtschaft
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Artikel Nr.: 1675
Stichwort: "Herbizide" in der Rubrik Landwirtschaft
P. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter) erhöhen. Pflanzenschutzmittel (Pestizide sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff Pestizide steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide) zur Verkämpfung von unerwünschtem Pflanzenwuchs. In Deutschland werden jährlich rund 15.000 Tonnen Herbizide (Jahr: 2001)in der Land- und F. ist die planmäßige Bewirtschaftung von Wäldern zur Holzgewinnung. Forstwirtschaft gegen Unkräuter eingesetzt. Viele Herbizid-Wirkstoffe sind ubiquitär in den Medien verteilt. Dies gilt auch für längst verbotene Herbizide wie etwa
Von den Herbiziden (Unkrautvernichtungsmitteln) der bekannteste und bisher, vor allem im Maisanbau, am häufigsten eingesetzte Wirkstoff. Atrazin. Der Herbizideinsatz hat starke Auswirkungen auf das Ökosystem, da mit der Floraverarmung ein Rückgang von Nutzinsekten sowie verstärktes Auftreten von Schadinsekten verbunden ist. Durch Herbizideinsatz wird zumeist das Räuber/Beute-Verhältnis zugunsten der Schädlinge verändert.
Eine differnzierte Sichtweise ist insofern notwendig, als dass ein verringerter und gezielter Herbizideinsatz in Einzelfällen sogar den Verzicht auf
Pestizide zur Bekämpfung von Insekten. Bei den I. unterscheidet man vier Gruppen von Wirkstoffen: Chlorierte zyklische Kohlenwasserstoffe (wie DDT, HCB, Endrin) Organische Phosphorsäureester (wie Chlorpyrifos, Parathion), Carbaminsäureester (wie Carbofuran, Methiocarb)und Dithiocarbamate (wie Maneb, Ziram).Insektizide ermöglicht, was auch ökonomisch die beste Lösung ist.
Nach der Wirkung können Herbizide in ätzende, Zellatmung, Keimung oder
In einem komplexen Prozess, Photosynthese genannt, zerlegen diese Lebewesen mit Hilfe von Sonnenlicht und ihrer Blutfarbstoffe, vor allem den grünen Chlorophyllen, Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff.Photosynthese hemmende und
W. sind von der Pflanze selbst gebildete oder synthetisch hergestellte organische Verbindungen, die in kleinsten Mengen auf Wachstum und Entwicklung der Pflanze einwirken. Wuchsstoffe unterteilt werden. In Deutschland werden H. hauptsächlich im Getreide-, Rüben-,
Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais- und Kartoffelbau eingesetzt. Hierbei werden fünf Gruppen von Wirkstoffen unterschieden:
- Carbonsäurederivate
- Harnstoffderivate
- Aromatische Nitroverbindungen
- Heterocyclische Verbindungen
- Bipyridylium-S. sind Verbindungen, die aus Ionen aufgebaut sind, wobei anorganische S. entweder aus Metall-Kationen oder dem Ammonium-Ion NH4+ (Ammoniak) und aus Säurerest-Anionen bestehen. Salze
Die meisten Herbizide sind für Menschen und Säugetiere wenig bzw. nur schwach toxisch.
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Stand: 21. Februar 2012
Erstellt: 16. Mai 2001
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