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Umweltlexikon-aktuell.de | Landwirtschaft  | Artikel Nr.: 3500

Stichwort: "Nutzpflanzen" in der Rubrik Landwirtschaft

Nutzpflanzen sind in Kultur (Ackerbau) genommene Pflanzen, die als Nahrungsmittel, Futtermittel für (Nutz-)Tiere oder als nachwachsende Rohstoffe verwendet werden. Die heute überwiegend genutzten Nutzpflanzen sind kultivierte Sorten, die entzweder durch Züchtung oder gentechnische Methoden (Gentechnik) in Ertrag und Resistenzen optimiert werden. Wild wachsende Nutzpflanzen werden überwiegend noch von den verbliebenen Naturvölkern genutzt.

Viele heutige, heimische Nutz- und Kulturpflanzen wurden nach Eroberungen und Entdeckungen nach Mitteleuropa eingeführt. Beispielsweise stammt die Kartoffel aus den Andenländern, der Mais aus Mexiko, die Sonnenblume aus den südwestlichen USA und der Weizen aus dem Nahen Osten.
Hier finden Sie eine Auswahl von heimischen und tropischen Nutzpflanzen mit ihrem landwirtschaftlichen Profil:

Stand: 27. Februar 2012
Erstellt: 1. Juni 2006

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Bonn, 01.08.2005: Der Staatssekretär im BMVEL, Alexander Müller, besuchte am Samstag den Imkerverein in Arnstadt/Thüringen, um sich über Ergebnisse eines Forschungsprojekts zur Varroatoleranzzucht zu informieren. "Bienen sind als fleißige Pflanzenbestäuber unverzichtbar für die Erträge vieler Nutzpflanzen, für unsere Umwelt, die Vielfalt unserer Pflanzenwelt und unsere Ernährung. Deshalb ist uns der Schutz der Bienen und der Imkerei ein großes Anliegen", so Müller.
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Düsseldorf, 24.05.2005: In einer vom NRW-Verbraucherschutzministerium in Auftrag gegebenen Studie wurden erstmals Antibiotika, die in der Tierhaltung eingesetzt wurden und durch Gülleausbringung auf Felder gelangt sind, auch in Nutzpflanzen nachgewiesen. In einem Modellversuch wurde unter praxisnahen Bedingungen kontrolliert mit Antibiotika belastete Schweinegülle auf Versuchsparzellen ausgebracht.
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Bonn, 02.09.2003: "Honig kann man importieren, aber die Bestäubung der Pflanzen nicht delegieren. Die Imkerei leistet hier einen unverzichtbaren Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt, der Artenvielfalt und der Ertrags-Stabilität vieler Nutzpflanzen", so Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft gestern während des Besuchs im Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen-Neuendorf bei Berlin.
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Bonn, 26.07.2003: Nutzpflanzen lassen sich durch Gentechnik so verändern, dass die Änderungen wie ein Patentschutz wirken. Beispielsweise sind Saatgutfirmen in der Lage Pflanzen herzustellen, die durch einen gentechnisch eingebauten Mechanismus Samen erzeugen, die nicht keimfähig sind oder nur mit einer, vom gleichen Hersteller erzeugten Chemikalie zum Keimen gebracht werden können.