Pestizide
P. sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind.Der Begriff P. steht auch häufig als Synonym für P. sind nach dem Pflanzenschutzgesetz Stoffe, die Pflanzen vor Schadorganismen schützen, Nährstoffmangel verhindern oder beheben oder die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber Schädigungen (Viren, Bakterien, Unkräuter) erhöhen. Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel. In Deutschland werden jährlich über 30.000 Tonnen P. gegen zerstörerische und lästige Tiere, Pflanzen und Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze. Mikroorganismen in der Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft, Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt oder direkt am Körper von Lebewesen eingesetzt. In Deutschland sind derzeit rund 250 Wirkstoffe und 1.900 Präparate zugelassen, auf europäischer Ebene sind es rund 800 Wirkstoffe in 20.000 Präparaten.
In Deutschland werden rund 100.000 Tonnen P. meist durch einige wenige Chemiekonzerne produziert. Dabei verteilt sich die P.-Menge auf folgende Einsatzgebiete:
- 51 Prozent auf Pflanzenschutzmittel (Pestizide) zur Verkämpfung von unerwünschtem Pflanzenwuchs. In Deutschland werden jährlich rund 15.000 Tonnen Herbizide (Jahr: 2001)in der Land- und Forstwirtschaft gegen Unkräuter eingesetzt. Herbizide (Als E. (Herbizide) werden Pflanzenschutzmittel bezeichnet, die zur Entblätterung und damit zum Absterben der Pflanzen führen. Entlaubungsmittel, Unkrautvernichtung usw.)
- 34 Prozent auf Chemikalien zur Bekämpfung parasitärer Pilze und unerwünschter Mikroorganismen in der Landwirtschaft sowie bei Textilien, Teppichen, Farben, Futtermitteln und in der Medizin.Fungizide (Schimmelpilzbekämpfung)
- 4 Prozent auf Pestizide zur Bekämpfung von Insekten. Bei den I. unterscheidet man vier Gruppen von Wirkstoffen: Chlorierte zyklische Kohlenwasserstoffe (wie DDT, HCB, Endrin) Organische Phosphorsäureester (wie Chlorpyrifos, Parathion), Carbaminsäureester (wie Carbofuran, Methiocarb)und Dithiocarbamate (wie Maneb, Ziram).Insektizide (gegen Schadinsekten)
- sowie kleinere Mengen Pestizide zur Bekämpfung von Bodenälchen (Nematoden). Nematizide (gegen Würmer), Pestizide gegen Nagetiere (Rodentia). In der Landwirtschaft v.a. zur Bekämpfung von Wühlmäusen eingesetzt. Rodentizide (gegen Nagetiere), Akrazide (gegen Milben, Molluskizide (gegen Schnecken), Algizide (gegen Artenreiche Abteilung des Pflanzenreichs. Niedere, autotroph lebende Pflanzen aus einzelnen Zellen oder Zellverbänden, die zumeist im Wasser, aber auch im Boden leben.Algen) usw.
Es wird geschätzt, dass weltweit jährlich bis zu zwei Millionen P.-Vergiftungen durch unsachgemäße Anwendung, Lagerung und Ausbringung in die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt auftreten und dass die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ist. Besonders betroffen davon sind die sogenannten Entwicklungsländer, in denen häufig die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen im Umgang mit P. nicht eingehalten werden. Auf eine P.-Vergiftung in den Industriestaaten kommen nach Schätzungen rund 13 P.-Vergiftungen in Entwicklungsländern.
Hinzu kommt, das die P.-Hersteller meist noch Wirkstoffe und Präparate verkaufen, die in Deutschland und Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa teilweise seit Jahrzehnten aufgrund starker gesundheitlicher und umweltgefährdeter Wirkungen vom Markt genommen und verboten wurden. Hierdurch ist es möglich, dass so manches importierte Lebensmittel aus Übersee Rückstände von P. aufweist, die in Deutschland schon lange nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Lebensmittelkotrollbehördenführen auch nur noch selten Untersuchungen auf Rückstände dieser alten P. in und auf Lebensmitteln durch.
Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Weiterführende Informationen:
- Bei der BBA erhalten Sie ausführliche Informationen zu P.
- Informationen zum P.-Absatz erhalten Sie beim Industrieverband Agrar e.V.
Stand: 31. Mai 2004
Erstellt: 17. Mai 2001
Erstellt: 17. Mai 2001
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