A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Goldener Windbeutel 2012
Am Firmensitz von Hipp im bayerischen Pfaffenhofen (Ilm) hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute den Goldenen Windbeutel für die Werbelüge des Jahres verliehen.
Video >>
Der Iberische Luchs - eine der seltensten Katzen der Welt!
319 Exemplare vom Iberischen Luchs streifen noch durch die mediterrane Landschaft im Süden Spaniens. Diese Bestandszahlen gaben die andalusischen Behörden jetzt bekannt. Die Entwicklung ist positiv, aber die iberischen Pinselohren, auch Pardelluchse genannt, gehören damit noch immer zu den bedrohtesten Tieren der Welt.
Video >>
Angestammtes Land
Nachdem sie fast zwei Jahre am Straßenrand gelebt hat, möchte diese Guarani-Gemeinde endlich nach Hause zurückkehren. Survival International hat Berichte erhalten, dass bewaffnete Männer indigene Guarani in Brasilien brutal von ihrem Land vertreiben. Diese müssen um ihr Leben fürchten, nachdem sie ihr angestammtes Land wiederbesetzt hatten.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Macht Brot dumm?

Sparkassenkunden aufgepasst!

Die Welt der Biene

Energiequelle für Jedermann?

Baden im eigenen Naturpool

Wie Selbstdisziplin unsere Persönlichkeit prägt

Globales Chaos – machtlose UNO

„Lob des Unkrauts“ erhält den Deutschen Gartenbuchpreis 2015

Gartengestaltung jetzt planen!

Erste Hilfe bei Internetabhängigkeit

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Luft und Klima  | Artikel Nr.: 1958

Stichwort: "Klima" in der Rubrik Luft & Klima

Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.

Zum ersten gehören die Atmosphäre , die Hydrosphäre (Ozeane, Flüsse, Seen), die Kryosphäre (Schnee- und Eisflächen), die Lithosphäre (Landmassen der Erde) und die Biosphäre. Die einzelnen Sphären sind miteinander durch physikalische Prozesse (z.B. unterschiedliche Erwärmung der Luft über Land und über Wasser) vernetzt. Auf das innere System wirkt das äußere System, zu dem Faktoren wie die Sonnenstrahlung (Strahlungsbilanz), Vulkanausbrüche und menschliche Eingriffe gezählt werden.

Auslöser aller Klima-Prozesse ist die in konstanter Leistungsdichte auf der Erde eintreffende Sonnenstrahlung (Globalstrahlung). Die ungleiche Energieverteilung auf der Erdoberfläche bewirkt die Ausbildung unterschiedlicher Wetterlagen und Klima-Zonen. Die Koppelung der einzelnen Sphären und die schwankenden äußeren Einflüsse führen ständig zu Klima-Veränderungen in zeitlicher und räumlicher Hinsicht. Deshalb bereitet es große Schwierigkeiten, Klima-Veränderungen durch menschliche Eingriffe für das Global-Klima nachzuweisen, während dies für das Lokal- und Mikro-Klima bereits jetzt möglich ist.

Wichtigster Faktor möglicher anthropogen verursachter Klima-Veränderungen ist die Anreicherung der Atmosphäre mit Gasen und Aerosolen, wodurch das natürliche Gleichgewicht der chemischen Zusammensetzung der Luft gestört und die Strahlungsbilanz beeinflußt wird. Die beiden wesentlichsten Eingriffe des Menschen sind Treibhauseffekt und Ozonabbau. Der Treibhauseffekt wird durch die Emission sog. Klima-relevanter Spurengase, v.a. Kohlendioxid, verstärkt, was extreme Folgen für das Welt-Klima haben kann (Treibhauseffekt).

Ursache des Ozonabbaus sind Chlorfluorkohlenstoffe in der Stratosphäre (Ozonabbau, Atmosphäre). Die Umwandlung von Naturlandschaft in Ackerland, Stadt- oder Industrielandschaft hat in vielfältiger Weise auf das Klima eingewirkt. Durch das Abholzen großer Waldbestände und die Umwandlung in Ackerland werden große Mengen Kohlendioxid freigesetzt (Treibhauseffekt).

Die Verringerung der natürlichen Vegetationsdichte führt über die Änderung des Albedos und der Oberflächenrauhigkeit zur Veränderung des Wärmehaushalts, der Strahlungsbilanz und der Niederschlagsverteilung (Wüste).
Die Emissionen von Abwärme führen zu nachweisbaren Klima-Veränderungen im lokalen Bereich (Stadtklima).

Zur Stabilisierung des Welt-Klima sind die Eindämmung des Treibhauseffekts und das Herstellen eines Gleichgewichts zwischen Vegetationsvernichtung und Wiederaufforstung (Renaturierung) dringend erforderlich. Manche Wissenschaftler sehen bereits Klima-Veränderungen durch den Treibhauseffekt (Artensterben).

Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 18. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Klima":

World Atlas of Sustainable ArchitectureWorld Atlas of Sustainable Architecture
Köln, 14.04.15: Ob Orkane, Hochwasser oder Dürre: man muss nicht die schlimmsten Szenarien bemühen, um zu erkennen, dass das Bauen in Zeiten des Klimawandels eine neue Herausforderung darstellt. Schon immer musste Architektur auf äussere Gegebenheiten reagieren und Strategien zur Anpassung oder Überwindung entwickeln. Ulrich Pfammatter hat sich mit dem Buch «Buildig for a Changing Culture and Climate World Atlas of Sustainable Architecture» an die grosse Aufgabe gewagt, aus der ganzen Welt Beispiele unter dem Aspekt des nachhaltigen Bauens zu dokumentieren und zu kommentieren.
Globales Chaos – machtlose UNOGlobales Chaos – machtlose UNO
Köln, 30.03.2015: Ob in der Ukraine, Syrien, Irak, Israel/Gaza oder im „Krieg gegen den Terrorismus“: In allen wesentlichen Gewaltkonflikten seit Beginn des Jahrtausends spielt die UNO kaum mehr eine politische Rolle bei den Bemühungen, diese Konflikte zu beenden und ihre Ursachen zu überwinden.
Zukunft der Ländlichen Räume in Nordrhein-WestfalenZukunft der Ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen
Schwerte, 27.02.2015: Bei der Veranstaltung „Ländliche Räume in NRW - Engagiert für Zukunft und Lebensqualität“ in der Evangelischen Akademie Villigst erörtern Experten und Teilnehmer vom 4. bis 5. März 2015 die essentiellen Zukunftsthemen der Bevölkerung von Ländlichen Räumen in Nordrhein-Westfalen.
Deutschland ist kein Klimavorreiter!Deutschland ist kein Klimavorreiter!
Köln, 15.01.2015: Die absoluten Klimagasemissionen pro Kopf in Deutschland sind um ein Vielfaches von nachhaltigen Zuständen entfernt. Die angebliche Emissionsreduktion seit 1990 sind in der Berechnung geschönt. Felix Ekardt und Bettina Henning beleuchten in ihrem Buch, warum Deutschland kein Klimavorreiter ist.
Das neue Gesicht der ErdeDas neue Gesicht der Erde
Köln, 01.12.2014: Die Welt von Morgen wird anders sein. Wir leben in einer Zeit des globalen Wandels: Urbanisierung, Abnahme der Biodiversität, Klimawandel, Verknappung von Ressourcen, Globalisierung. Die Ursachen und Auswirkungen dieses Wandels sind vielfältig.
Umweltbewegung in vegetarischer Bratensoße ertrunken!Umweltbewegung in vegetarischer Bratensoße ertrunken!
Köln, 28.11.2014: Mit Dirk Maxeiner und Michael Miersch ziehen zwei der profiliertesten Beobachter der Umweltbewegung Bilanz. Die beiden Protagonisten der „Achse des Guten“ zeigen aber auch, wo ökologisches Denken heute ansetzen muss und dass es höchste Zeit dafür ist, dass die grüne Bewegung den „Resetknopf“ drückt!
Energetische StadtraumtypenEnergetische Stadtraumtypen
Köln, 26.11.14: Der Energiebedarf unserer urban geprägten Gesellschaft macht sich vor allem an den Städten und ihren unterschiedlich geprägten Stadtquartieren fest. Die bisherige Trennung von Stadtplanung und Energieversorgung löst sich mit der Entwicklung dezentraler, regenerativer Versorgungssysteme auf. Die vorliegende Publikation gibt Auskunft über energetische und baustrukturelle Kennwerte typischer Siedlungsformen.
Kampf um landwirtschaftliche FlächenKampf um landwirtschaftliche Flächen
Schwerte, 21.11.2014: Die Evangelische Akademie Villigst bei Schwerte lädt vom 26. bis 27. November 2014 zur Tagung „Kampf um landwirtschaftliche Flächen“ ein. Die Kernfrage der Tagung lautet: Wie lassen sich künftig Nutz- und Schutzbelange vereinbaren?
Ecological BiochemistryEcological Biochemistry
Köln, 13.11.14: Zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder behandelt ein Lehrbuch dieses immer wichtiger werdende Thema - gerade in Zeiten des globalen Klimawandels. Eine kurze Einführung zu Beginn von "Ecological Biochemistry" deckt die Grundlagen der Biochemie und Molekularbiologie in ausreichender Tiefe ab.
Gesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der WissenschaftenGesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der Wissenschaften
Schwerte: Gesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der Wissenschaften - Klimawandel und Bioökonomie als gemeinsame Aufgabe von Gesellschaft, Politik und Wissenschaft