A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Helfen Sie den Awá!
Anlässlich der Frankfurter Buchmesse, die in zwei Tagen beginnt und bei der sich Brasilien unter dem Motto “Land voller Stimmen” als Ehrengast präsentiert, macht die Menschenrechtsorganisation Survival International auf die Missachtung der Rechte indigener Völker in Brasilien aufmerksam.
Video >>
Zukunft Neembaum
Das Web-Video zeigt die Tätigkeit der Plan-Verde e.V. bei der Anpflanzung von Neembäumen am Rande der Stadt Piura (Peru).
Video >>
Doku: Jane Goodall
Mit einem offenen Brief hat ROBIN WOOD heute die Stadt Hamburg aufgefordert, die weltberühmte Affenforscherin Jane Goodall nicht ausgerechnet bei Unilever zur Botschafterin der „Umwelthauptstadt“ zu küren.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Historische Holzbauwerke

Energiepflanzenanbau im Umwelt- und Agrarrecht

Prinzipien als Wegbereiter eines globalen Umweltrechts?

Der Gang in die Hölle – Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg

Geothermie: Energiequelle aus der Tiefe

Nachhaltige Produkte beschleunigen Ressourcenverbrauch

Vom alten Bauernhaus zum Traumobjekt

Von Energiewende bis Gentechnikrecht

Spannender als Fußball: Brasilien in der Mitte des 19. Jahrhunderts

500 Wildrosenarten

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Mobilitaet und Verkehr  | Artikel Nr.: 794

Stichwort: "Auto" in der Rubrik Mobilität & Verkehr

Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum.

Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.

Neben dem Mobilitätszweck kann das A. für das Erleben eines 'Freiheitsgefühls' stehen, Prestige, das Gefühl von Macht, Stärke und Sicherheit vermitteln, Funktionen, die den Automanagern bekannt sind und in Werbung und Produktion genutzt werden. Doch haben die Nebenwirkungen des beständig steigenden Straßenverkehrs zu unübersehbar schweren Umweltproblemen geführt.

Das A. ist bei Herstellung, Gebrauch und Entsorgung einer der rohstoff-verschwenderischsten Faktoren unserer Industriegesellschaft. Für die Produktion eines A. entstehen beim Hersteller etwa 800 kg Abfall, bei den Zulieferern weitere 1.300 kg. Werden Rohstoffgewinnung mit Bergbau und Verhüttung eingerechnet, so verursacht jedes A. etwa 25 Tonnen Abfall, das 20fache seines Eigengewichtes. In jedem Auto sind durchschnittlich 1 t Stahl (Stahlindustrie), Kunststoffe, Gummi, Glas, Leichtmetalle und Legierungen verarbeitet.

Aufgrund der Materialvielfalt und des hohen Kunststoffanteils können Rohstoffe aus A.-Wracks nur teilweise zurückgewonnen werden (Autorecycling). Hinzu kommen Starterbatterien (Batterie-Entsorgung), Altreifen, Altöl und Schmierstoffe. Ferner werden bei der Produktion Schadstoffe freigesetzt (Automobilindustrie).

Das A. ist, zusammen mit dem Lastkraftwagen (Lkw-Verkehr) für den größten Anteil an der Luftverschmutzung verantwortlich (Schadstoffe aus Kfz, Straßenverkehr, Verkehr). Es trägt zu den Kohlendioxid-Emissionen (Kohlendioxid) aus fossilen Brennstoffen und damit zum Treibhauseffekt bei. Es verbraucht Platz zum Stehen und Fahren (Verkehrsflächenbedarf).

Dies führt zur Zersiedlung und schweren Schädigung des Ökosystems. Es erzeugt Lärm (Straßenverkehrslärm) und ist Mittel zu Verkehrsunfällen.

Umweltkosten werden zunehmend durch Einführung des Verursacherprinzips über Energie- und Ökosteuern, z.B. auf den Benzinpreis, dem Autofahrer angelastet werden.

Eine Reduzierung des A.-Bestandes kann das Auto-Teilen(Carsharing) sein. Wirklich umweltfreundlich sind Fußgänger, Fahrrad, öffentliche Personennahverkehr und Schienenverkehr (Verkehrspolitik).
Verkehrsleistung, Emissionsvergleich mit anderen Verkehrsmitteln: Verkehr

Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Auto":

Historische HolzbauwerkeHistorische Holzbauwerke
Köln, 26.08.2014: Historische Holzbauwerke sind eindrucksvolle Beispiele der Ingenieurbau- und Handwerkskunst, die auch noch nach Jahrhunderten die Menschen faszinieren. Gebäude, Brücken, Türme, Wasser- und Windmühlen sowie Sportstätten aus Holz werden in diesem Buch ausführlich gewürdigt.
Der Gang in die Hölle – Vor 100 Jahren begann der Erste WeltkriegDer Gang in die Hölle – Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg
Köln, 01.08.2014: Der Fronteinsatz war für hunderttausende Soldaten des Ersten Weltkrieges der Gang in die Hölle, in der vier Jahre lang auf grausamste Art und Weise Menschen verheizt wurden. Unvorstellbar die körperlichen und seelischen Qualen, denen die Soldaten ausweglos ausgesetzt waren. Eine noch nie dagewesene industrialisierte Kriegsmaschinerie wurde von „altgedienten“ Befehlshabern geführt, die in den ersten Wochen noch Säbel auf Gewehre stecken ließen und die noch nichts von einem endlosen hochtechnisierten Abnutzungskrieg ahnten.
Vom alten Bauernhaus zum TraumobjektVom alten Bauernhaus zum Traumobjekt
Köln, 08.07.2014: Natur, Stille, Freiraum, malerisches Panorama: Viele Menschen entscheiden sich bewusst für ein Leben auf dem Land. Dieses Buch behandelt alle Aufgaben, die sich bei der Sanierung, dem Umbau und der Innenraumgestaltung ehemaliger Bauernhäuser stellen.
Fußball in Brasilien: Widerstand und UtopieFußball in Brasilien: Widerstand und Utopie
18.06.2014, Köln: Die Herausgeber tragen gemeinsam mit vielen anderen Autor_innen Aspekte des brasilianischen Fußballs und des Fußballs weltweit zusammen. Mit der Zuspitzung auf Widerstand und Utopie werden andere Blickwinkel auf die WM 2014 eröffnet.
Mit Wissen Bewegen!Mit Wissen Bewegen!
Köln, 04.06.2014: So kann erfolgreicher Wissenstransfer aus den Umweltwissenschaften aussehen: Im Pinzgau arbeiten BürgerInnen mit Forschenden an einer langfristigen Strategie zur Regionalentwicklung.
Einfluss des Planungsrechts auf die Nutzung der BioenergieEinfluss des Planungsrechts auf die Nutzung der Bioenergie
Köln, 27.05.2014: Die Bioenergie, die unter den erneuerbaren Energien zu den wichtigsten Energieformen zählt, ist regelmäßig Gegenstand intensiver Debatten in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. Vieles dreht sich letztlich darum, ob und auf welche Weise die umstrittene Energieform mittels rechtlicher Instrumente gefördert oder begrenzt werden sollte.
Europa verschläft das ElektroautoEuropa verschläft das Elektroauto
Baden Baden, 26.05.2014: „Wir haben durch die Kooperation mit Tesla zwei Jahre Entwicklungszeit für Batterie, Elektromotor und Leistungselektronik gespart“, sagt Jochen Stenkert, bei Mercedes zuständig für die elektronische Steuerung des Antriebsstrangs.
Carsharing & ÖPNVCarsharing & ÖPNV
Köln, 09.05.14: Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und Carsharing gehören zusammen, das ist die Botschaft dieses Buches.
Energiemanagement des GebäudebetriebsEnergiemanagement des Gebäudebetriebs
Köln, 02.05.2014: Das Gelingen der Energiewende hängt nicht zuletzt davon ab, wie das Management des Gebäudebetriebs in Unternehmen umgesetzt werden kann. Derzeit wird die größte Energiemenge im Gebäudebereich verbraucht: Mittels Energiemanagement können wesentliche Einsparpotenziale nutzbar gemacht werden, dies in relativ kurzer Zeit und mit vergleichsweise wenig Investitionen.
Grün in der StadtGrün in der Stadt
Köln, 28.04.2014: Die Wertschätzung natürlicher Elemente in der Stadt ist in den letzten Jahren enorm gestiegen und wird auch in der Zukunft eine große Rolle spielen. Dabei geht es nicht nur um Naturerleben und Bewegung, sondern auch um die Möglichkeit selbst im Grünen tätig zu werden.