A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Angestammtes Land
Nachdem sie fast zwei Jahre am Straßenrand gelebt hat, möchte diese Guarani-Gemeinde endlich nach Hause zurückkehren. Survival International hat Berichte erhalten, dass bewaffnete Männer indigene Guarani in Brasilien brutal von ihrem Land vertreiben. Diese müssen um ihr Leben fürchten, nachdem sie ihr angestammtes Land wiederbesetzt hatten.
Video >>
Spot Tierversuche
Die Bundesregierung hat ihren „Tierschutzbericht 2011“ veröffentlicht, der auch die neuesten Tierversuchszahlen enthält. Und die sind alarmierend.
Video >>
Quälen von Elefanten
Verbrannt, geschlagen und gedemütigt. Mit weit aufgerissenen Augen und an Pfähle gekettet ertragen verängstigte Jungelefanten die fürchterliche Tortur.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Geothermie: Energiequelle aus der Tiefe

Nachhaltige Produkte beschleunigen Ressourcenverbrauch

Vom alten Bauernhaus zum Traumobjekt

Von Energiewende bis Gentechnikrecht

Spannender als Fußball: Brasilien in der Mitte des 19. Jahrhunderts

500 Wildrosenarten

Schafe als Landschaftspfleger

Was ist Geld?

Ganz schön staubig!

Kleine Häuser mit optimaler Wohnqualität

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Mobilitaet und Verkehr  | Artikel Nr.: 1617<BR>

Stichwort: "Güterverkehr" in der Rubrik Mobilität & Verkehr

In Westdeutschland wurden 1990 ca. 3,6 Mrd t Güter transportiert, gegenüber 1,7 Mrd im Jahre 1960.

Die Transportleistung stieg von 143 Mrd tkm im Jahr 1960 auf 314 Mrd tkm im Jahr 1990. Bis 2010 wird aufgrund der Realisierung des Europäischen Binnenmarkts eine weitere Steige rung um 30-40% erwartet. 1990 waren folgende Transportsysteme am G. beteiligt (nach tkm): Lkw 63% (1960: 35%), Eisenbahn 20% (1960: 37%) und Binnenschiffahrt 17% (1960: 28%). Es wird erwartet, daß der besonders umweltbelastende Lkw-Verkehr seine Anteile noch ausdehnen wird (Umweltbelastung: Lkw-Verkehr, Lastkraftwagen, Schienenverkehr).

Der Schiffsverkehr ist bzgl. Transportsicherheit, Flächen- und Energiebedarf ähnlich günstig wie der Schienenverkehr, doch ist das Netz der Wasserstraßen relativ klein und nur unter starken Umwelteingriffen ausbaubar (Rhein-Main-Donau-Kanal).
Die Bahn ist dem Lkw-Verkehr in bezug auf Energieverbauch und Schadstoffemissionen deutlich überlegen; wesentlich geringer sind auch der Flächenbedarf und die Unfallgefahr (Verkehrssysteme im Vergleich: Verkehr).

Die Verdrängung der Bahn zugunsten des Lkw-Verkehrs hat v.a. ihre Ursache in der einseitigen Unterstützung des Lkw-Verkehrs durch die Politik. Im staatlich geförderten Ausbau des Straßennetzes entstanden zwischen 1965 und 1987 in der BRD rund 90.000 km neue Autobahnen und Landstraßen. V.a. aber kann es erst einen fairen Wettbewerb zwischen Bahn und Lkw geben, wenn der Lkw-Verkehr seine Kosten, auch die Umweltkosten, selbst trägt (Lkw-Verkehr, externe Kosten).

Beim G. spielen die Preise eine ganz besondere Rolle - sobald die Bahn auch nur geringfügig preiswerter ist, werden die Spediteure umsteigen. Der beste Umweltschutz im G. ist die Wahl des geeigneten Transportmittels. Eine Verlagerung des Güterfernverkehrs von der Straße auf Bahn oder Schiff bedeutet Verkehrsentlastung, Sicherheitsgewinn, weniger Straßenverkehrslärm und Abgasemissionen, sowie Energieeinsparung (Schienenverkehr).

Ein Weg dorthin ist der Ausbau des kombinierten Verkehrs, bei dem der Transport von Containern und ganzen Lkw über große Entfernungen mit der Bahn erfolgt, während im Nahbereich die Güter durch Lkw verteilt werden.

Neue Hochgeschwindigkeitsgüterzüge, die auf entsprechenden Strecken 160 km/h erreichen, bringen auf längeren Strecken gegenüber dem Lkw-Verkehr erhebliche Geschwindigkeitsvorteile und sollen dadurch die Attraktivität der Schiene erhöhen.


Stand: 17. Februar 2012
Erstellt: 16. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "LKW":

Grausame Nerz-Transporte quer durch Europa: PETA veröffentlicht erschütterndes Undercover-VideoGrausame Nerz-Transporte quer durch Europa: PETA veröffentlicht erschütterndes Undercover-Video
Gerlingen, 15.12.2011: Im Auftrag der Pelzindustrie werden Nerze unter entsetzlichen Bedingungen auf LKWs quer durch Europa transportiert. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. veröffentlichte heute auf ihrer Internetseite erstmals Undercover-Videoaufnahmen, die zeigen, wie bis zu 1800 Nerze pro LKW-Ladung in winzigen Käfigen um ihr Leben kämpfen.
Fahrzeuge sollen leiser werdenFahrzeuge sollen leiser werden
Brüssel, 11.12.2011: Die Europäische Kommission legt heute einen Vorschlag zur Senkung des Geräuschpegels von Pkw, Lieferwagen, Bussen und Lkw vor. Darin ist vorgesehen, die Geräuschgrenzwerte von Pkw, Lieferwagen und Bussen in zwei Schritten um jeweils 2 dB(A) zu senken.
Bei größter Sommerhitze 29 Stunden lang im LKWBei größter Sommerhitze 29 Stunden lang im LKW
Gerlingen, 28.06.2011: Immer noch fahren in Deutschland und Europa jährlich 400 Millionen Tiere in Tiertransporten über die Autobahnen. Sie legen Strecken von mehreren hundert und sogar tausend Kilometern zurück. Sie leiden unter der drückenden Enge, der Hitze oder Kälte, der stickigen Luft, Hunger und Durst und unter Verletzungen.
Errichtung und Erweiterung von BinnenhäfenErrichtung und Erweiterung von Binnenhäfen
Köln, 16.06.2011: In Köln findet am 10. Juli eine Bürgerbefragung statt, die über den Ausbau des Köln-Godorfer Hafens entscheiden soll. Das im folgenden vorgestellte Buch beschäftigt sich mit den Rechtsfragen bei der Errichtung und Erweiterung von Binnenhäfen.
Finanzmesse Grünes Geld Hamburg: Rekord-AusstellerzahlFinanzmesse Grünes Geld Hamburg: Rekord-Ausstellerzahl
Hamburg, 01.03.2011: Die Messe „Grünes Geld“ in Hamburg (26. März 2011) wird mit über 40 Ausstellern eine Rekordzahl erreichen. „Natürlich ist de nachhaltige und ethische Geldanlage immer noch ein Nischen-Thema, aber eins mit deutlichem Wachstum – sowohl bei den Besuchern wie bei den Ausstellern und Produkten“, sagt Jörg Weber vom Messe-Veranstalter ECOeffekt.
Polizeikontrolle: 40 von 300 Fahrzeugen des Circus Krone müssen zum TÜVPolizeikontrolle: 40 von 300 Fahrzeugen des Circus Krone müssen zum TÜV
Köln / Gerlingen, 06.10.2010: Letzte Nacht gab es bei Circus Krone in Köln eine Razzia der Zirkus-Fahrzeuge. Ca. 40 der Wägen mussten zum Nachrüsten zum TÜV, teils wegen schwerer Mängel. Für die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. keine Überraschung.
EU-Parlament belebt Holzhandelsgesetz wiederEU-Parlament belebt Holzhandelsgesetz wieder
Frankfurt a. M., 05.05.2010: Mit einem überraschend klaren Votum hat der neu gewählte Umweltausschuss des Europaparlaments in Brüssel die Weichen für ein wirksames Holzhandelsgesetz gestellt. Mit einer Zweidrittelmehrheit stimmten die Parlamentarier zu Beginn der zweiten Lesung einem Entwurf zu, der die Einfuhr von Holz und Holzprodukten aus illegalen Quellen verbietet und Unternehmen zur verantwortungsvollen Holzbeschaffung verpflichtet.
Solar Decathlon Europe: Team Berlin „living EQUIA“ im EndspurtSolar Decathlon Europe: Team Berlin „living EQUIA“ im Endspurt
Berlin, 02.05.2010: Das Solarhaus der Berliner Studierenden ist fast fertig und wird im Juni 2010 seine Reise nach Madrid antreten. Wenn man derzeit als Student in Berlin ein Solarhaus baut, dann gehört man mit großer Wahrscheinlichkeit zum Team von „living EQUIA“.
WOLFCENTER: „Die Wölfe sind da!“WOLFCENTER: „Die Wölfe sind da!“
Dörverden, 26.04.2010: „Oblomow“, „Pjotr“, „Gontscharow“ und „Antoschka“ – drei Rüden und eine Fähe – sind gestern nachmittag in ihr ca. 11000 qm großes Gehege umgezogen. Die vier Europäischen Grauwölfe kommen aus dem Institut für Haustierkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Straßeninvestitionen neu ausrichten: BUND fordert Streichung nicht finanzierbarer und unsinniger Fernstraßenprojekte im Umfang von 30 Milliarden EuroStraßeninvestitionen neu ausrichten: BUND fordert Streichung nicht finanzierbarer und unsinniger Fernstraßenprojekte im Umfang von 30 Milliarden Euro
Berlin, 13.04.2010: Die grundlegende Überarbeitung der Planungen neuer Bundesfernstraßen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf einer Pressekonferenz in Berlin gefordert. Der Umweltverband veröffentlichte eine „Streichliste unsinniger Verkehrsprojekte“, die Vorhaben im Umfang von 30 Milliarden Euro aufzählt.