A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Schüßler Salze
Worin liegt das Geheimnis der Schüßler-Salze? Warum können die potenzierten Mineralstoffe oft helfen, wo die teuren Pillen der Pharma-Konzerne keinen Erfolg haben, sondern womöglich sogar zu unerwünschten Nebenwirkungen führen?
Video >>
Goldener Windbeutel 2013
Beschweren Sie sich jetzt bei Capri-Sonne und fordern Sie Hersteller Wild auf, die Kinder mit dem Zuckerbomben-Marketing endlich in Ruhe zu lassen. Jetzt mitmachen auf
Video >>
Eisbären leiden im Zirkus
Die weltweit bekannte Eisbären-Dompteuse Ursula Böttcher ist tot. Die Medien sind voll mit Berichten über ihr Leben und Wirken. Mit keiner Silbe wird das unendliche Leiden erwähnt, dass Böttcher „ihren“ Eisbären zumutete.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Naturschutzgenetik - vielversprechende neue Disziplin in der Ökologie

Bewohner von Bäumen und Sträuchern

Forschungsreise in unbekannte Tiefen der Meere

Neuerscheinungen für Betreiber von Windenergie-Anlagen

Was Teilen mit Konsum zu tun hat

So erblühen Schattenplätze im Garten

Wer kriegt was – und warum?

Neugierig auf die Energiewende

Autoreifen aus Löwenzahn

Biogasanlagen im EEG

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Mobilitaet und Verkehr  | Artikel Nr.: 802

Stichwort: "Schienenverkehr" in der Rubrik Mobilität & Verkehr

Unter Sch. versteht man schienengebundene Transportsysteme. Die verbreitetste Form sind hierbei Fahrzeuge, die das Rad-und-Schiene-Prinzip nutzen und einen eigenen Fahrantrieb haben oder von einer Lokomotive gezogen werden.

Desweiteren werden als "Bahnen" alle Transportsysteme bezeichnet, bei denen Fahrzeuge an mechanischen Trag- und Leitsystemen geführt werden, z.B. Schwebebahn und auch solche, die dabei einen standortgebundenen Antrieb haben, z.B. Seilbahnen.

Eine Unterteilung unterschiedlicher Bahn-Systeme läßt sich sowohl nach technischen als auch nutzungsorientierten oder rechtlichen Kriterien durchführen.

Größte Verbreitung hat die Eisenbahn als Verkehrsmittel. Eine weitere Rolle spielt die Einteilung in öffentliche und nichtöffentliche Bahnen sowie die Unterscheidung nach bundeseigenen und nichtbundeseigenen Bahnen. Damit sind jeweils auch rechtliche Rahmenbedingungen gegeben, die auch auf den technischen Betrieb Einfluss haben.

Kleinbahnen, Inselbahnen und Schmalspurbahnen sind meist durch ihr begrenztes Schienennetz gekennzeichnet, die Fahrzeuge lassen sich meist auch nicht auf den Anlagen einer größeren Vollbahn weiterführen.

Im Stadt- und Regionalverkehr gibt es zahlreiche Schienenverkehrsysteme: Straßenbahnen waren schon als Pferdebahn weit verbreitet bevor sie mit einem zumeist elektrischen Antrieb ausgestattet wurden. Der Straßenbahnbetrieb erfolgt im Unterschied zu anderen Bahnen vor allem im Fahren auf Sicht und in Anpassung an den Straßenverkehr. Straßenbahnschienen sind mit Rücksicht auf den Kraftfahrzeugverkehr anders gestaltet als Vollbahnschienen.

Eine Hochbahn war in vielen Städten neben der Straßenbahn eine der ersten Stadtschnellbahnen. Sie bestand aus elektrischen Triebzügen und fuhr getrennt vom Straßenverkehr auf Viadukten. Meist wurde die Hochbahn im Laufe der Zeit mit Untergrund-Linien erweitert und mehrheitlich eher als U-Bahn (Untergrundbahn) betrieben. Ein verbreiteter Name für U-Bahnen ist auch Metro, z.B. in New York und Paris.

Die S-Bahn (Stadtschnellbahn) ist in Deutschland in der Regel eine Vollbahn, Teil der Deutschen Bahn und verkehrt meist auch auf deren Gleisen, teilweise auch auf Fernverkehrs-Gleisen.

Die H-Bahn in Dortmund bzw. der Sky-Train in Düsseldorf sind Hängebahnen ähnlich der Wuppertaler Schwebebahn. Im Unterschied zu dieser benötigt die H-Bahn allerdings keine Fahrer, sie fährt automatisch und wird von einer zentralen Leitstelle aus überwacht. Sie kann, je nach Auslastung, im Takt- oder im Rufbetrieb eingesetzt werden, wobei im letzteren der Fahrgast sich die Kabine per Knopfdruck "bestellt".

Eine Einschienenbahn ist eine Bahn, die auf oder unter einer einzelnen Schiene fährt. Eine erste Entwicklung war 1957 die Alwegbahn in Köln-Fühlingen. Spätere Nachfolger wurden vor allem für Weltausstellungen, Messen oder Vergnügungsparks errichtet und großenteils wieder abgerissen. Einschienenbahnen sind technisch meist Insellösungen in dem Sinne, daß sie nicht mit anderen Bahnen und auch mit anderen Einschienenbahnen nicht kompatibel sind.

Die neben der bewährten Wuppertaler Schwebebahn bislang am weitesten entwickelte Einschienenbahn ist der als Magnetschienenbahn ausgebildete Transrapid mit einer im öffentlichen Betrieb befindlichen Strecke vom chinesischen Flughafen Peking zur Hauptstadt.

Der S. trug früher durch seine kohlebetriebenen Zugmaschinen einen maßgeblichen Beitrag zur Luftbelastung in Ballungsgebieten bei.
Inzwischen spielt diese Luftbelastung keine Rolle mehr, da Diesel- bzw. elektrische Lokomotiven eingesetzt werden.


Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 8. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Schienenverkehr":

EEG-Reform darf nicht die Bahnreisenden treffenEEG-Reform darf nicht die Bahnreisenden treffen
Berlin, 07.11.2013: Ein Bündnis aus dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem Naturschutzbund NABU, dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der Allianz pro Schiene hat die neue Bundesregierung davor gewarnt, bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die umweltfreundlichen Schienenbahnen weiter zu belasten.
Pünktlichkeit der Deutschen Bahn 2011: Hamburg als SchlusslichtPünktlichkeit der Deutschen Bahn 2011: Hamburg als Schlusslicht
Berlin, 24.02.2012: Vier von fünf Fernzügen fahren pünktlich, sagt die Deutsche Bahn. Doch es gibt große Unterschiede - zum Beispiel je nach Zugart und Region.
Alternativer Geschäftsbericht Deutsche Bahn 2010 veröffentlichtAlternativer Geschäftsbericht Deutsche Bahn 2010 veröffentlicht
Berlin, 21.06.2011: Aus Anlass des Stresstestes für das Milliardenprojekt Stuttgart 21, der am 14. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, gibt das Bündnis „Bahn für Alle“ gemeinsam mit den VerkehrspolitikerInnen Anton Hofreiter (Die Grünen) und Sabine Leidig (Die Linke) den Alternativen Geschäftsbericht der Deutschen Bahn für das Geschäftsjahr 2010 heraus.
Lkw-Abwrackprämie: Strassenlobby fährt mit Vollgas in die KlimakriseLkw-Abwrackprämie: Strassenlobby fährt mit Vollgas in die Klimakrise
Berlin, 01.03.2009: Als "verantwortungslos und ökologisch völlig falsch" bezeichnet die Allianz pro Schiene die jüngsten Vorschläge des Automobilverbandes VDA, angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Abwrackprämie für Lkw in Höhe von 8000 Euro einzuführen sowie die Erhöhung der Lkw-Maut für ein bis zwei Jahre auszusetzen.
Deutsche Bahn expandiertDeutsche Bahn expandiert
Brüssel, 08.11.2007: Die EU-Kommission hat die beabsichtigte Übernahme von English Welsh & Scottish Railway Holdings (EWS) durch die Deutsche Bahn (DB) nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Die Kommission machte ihre Genehmigungsentscheidung von der Zusage der DB abhängig, die Expansionspläne von EWS zu erfüllen und einen diskriminierungsfreien Zugang zu bestimmten Schulungs- und Wartungseinrichtungen von EWS in Frankreich ...
Kampagne: Kampagne: "Keine Monstertrucks!"
Berlin, 05.09.2007: Gemeinsam gegen die rollende Gefahr auf der Straße. Mit der Kampagne „Keine Monstertrucks!“ will ein breites Bündnis aus Umwelt- und Verkehrsverbänden die Zulassung so genannter Gigaliner auf Deutschlands Straßen verhindern. Am 21. August stellte der BUND zusammen mit anderen Verbänden (NABU, VCD, Transnet, GDBA und Allianz pro Schiene) ihre Initiative vor.
Klimapolitik an der LadenthekeKlimapolitik an der Ladentheke
Berlin, 23.08.2007: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat in der Debatte um das Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung Präzisierungen und eine konkrete Umsetzungsstrategie gefordert. Am Vortag der Kabinettsklausur präsentierte der vzbv einen 10-Punkte-Katalog zur Konkretisierung des Programms. An erster Stelle stehen Mindeststandards für Gebäude, Kraftfahrzeuge und elektrische Produkte.
BUND gegen geplante Bahn-PrivatisierungBUND gegen geplante Bahn-Privatisierung
Berlin, 05.06.2006: Die Kampagne "Bahn für alle" streitet für eine kund/innenfreundliche Bahn in öffentlichem Eigentum und fordert eine Verkehrspolitik für Mensch und Umwelt. Sie besteht aus dem Umweltverband Robin Wood, den Globalisierungskritiker/innen von Attac sowie den Bahnexperten von "Bürgerbahn statt Börsenbahn" und "Bahn von unten".
Neuer Hauptbahnhof in BerlinNeuer Hauptbahnhof in Berlin
Berlin, 27.05.2006: Zur Einweihung des neuen Berliner Hauptbahnhofes erklärt Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für Unternehmen und Industrie: "Die Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs ist ein Meilenstein für die Stadt, die Region und für Europa. Berlin kann stolz sein auf dieses Bauwerk, das als modernster und größter europäischer Bahnhof ein Beispiel für Europas Errungenschaften im .....
Bahn-Börsengang: Bahn-Börsengang: "Nicht mit unseren Schienen!"
Berlin, 09.05.2006: Verbraucher- und Fahrgastverbände haben dem von der Deutschen Bahn AG favorisierten "integrierten Börsengang" eine klare Absage erteilt. "Das Schienennetz muss in öffentlicher Hand bleiben", forderten der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Verkehrsclub Deutschland und der Fahrgastverband Pro Bahn in einem gemeinsamen Positionspapier.