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Mit M. sind die Möglichkeiten zur Ortsveränderung, unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel und den zurückgelegten Entfernungen gemeint. M. ist nicht mit Verkehr gleichzusetzen. M. ist die Zahl aller Wege pro Person und Tag (einschließlich der Wege zu Fuß) oder ist die Summe aller Wege eines Produktes - von der Rohstoffgewinnung über die Verwendung bis hin zur Entsorgung. Damit wird M. nicht größer, je länger die Wege werden, da ansonsten jeder Umweg einen M.-Gewinn darstellen würde. In der öffentlichen Diskussion wird der Begriff M. häufig mit Fortbewegung mit dem Automobil gleichgesetzt. Dadurch erhält die Automobilität in der öffentlichen Diskussion z.B. gegenüber dem Fußgängerverkehr häufig Vorrang. Der Slogan "Freie Fahrt für freie Bürger" steht für diese Einstellung, den täglich-mehrfachen Gebrauch des Automobils und für die
nicht limitierte Höchstgeschwindigkeit als Ausdruck individueller Freiheit. Das
Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto beansprucht viel Platz, der zu Lasten anderer Straßenbenutzer geht und diese in ihren M.-Bedürfnissen einschränkt. Gerade für das Ziel einer nachhaltigen M. ist diese Definition nicht geeignet.
M. ist eine Notwendigkeit des täglichen Lebens und verbraucht
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.Energie,
Der Begriff Ressourcen bezeichnet die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe oder Mittel um bestimmte Aufagben zu lösen.Ressourcen und Flächen. M. erzeugt
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe und Lärm, welche unsere
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit stärker als bisher angenommen gefährdet, wie eine aktuelle Untersuchung der WHO zeigt. In der Diskussion um M. müssen Aspekte der Verkehrsangebote, die Raum- bzw. Siedlungsstruktur und deren Zugänglichkeit als Einheit betrachtet werden.
Weltweit nimmt der Straßenverkehr, besonders in den Industrieländern zu. Der
Zum I. zählen Fußgänger-, Radfahrer- und Straßenverkehr. Die starke Förderung des Straßenverkehrs führt zu großen Umweltbelastungen und der Benachteiligung von Fußgängern und Radfahrern (Fahrrad). Individualverkehr bildet den größten Zuwachs. Im Güterverkehr gilt heute weitestgehend das Just-in-time-Prinzip. Auslöser dieser Entwicklung sind z.B. Vergrößerung des Streckenbudgets, der zurückgelegten Strecken, Zunahme der Reisegeschwindigkeiten, Verfügbarkeit von Fortbewegungsmitteln und geringe Benutzung öffentlichen Verkehrsmittel.
Als Gründe der Verkehrszunahme werden soziale Trends wie kleinere Familien, höhere Scheidungsquoten, mehr berufstätige Frauen sowie größere Entfernungen zwischen
Quelle vieler Umweltbelastungen sind die Produktionsverfahren. Arbeitsplatz, Einkaufszentren und Wohnort genannt. Höhere Einkommen und mehr Freizeit haben zu einem starken Anstieg des Individualverkehrs geführt. Bereits 1990 wurde fast die Hälfte aller gefahrenen Kilometer in der Freizeit zurückgelegt.
Telearbeit, Videokonferenzen und elektronische Teletransaktionen,
770 Millionen Handys sind weltweit bis Anfang 2001 verkauft worden. Im Laufe des Jahres 2002 wird voraussichtlich eine Milliarde Handys erreicht sein. Viele Experten sind Anfang der 90er Jahre davon ausgegangen, dass im Jahr 2000 auf dem Weltmarkt gerade 60 Millionen Geräte verkauft sein würden.
Mobilfunk haben nicht die erhoffte Stabilisierung oder zu einem Rückgang des arbeitsbedingten Verkehrs geführt.
Mobilitätsleitbild: Vermeiden - Verlagern - Verbessern
- Reduzierung der CO2-Emissionen und anderer Klimagasemissionen entsprechend den internationalen Klimaschutzabkommen
- Verringerung von Flächenverbrauch und Bodenversiegelung für den Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr. Keine weitere Zerschneidung von zusammenhängender Naturlandschaft sowie Rückbau nicht zwingend notwendiger Verkehrsflächen.
- Senkung der Emissionen (Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe und Lärm)
- Vermeidung von Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr (Zwangsmobilität) durch siedlungspolitische Maßnahmen, mit dem Ziel, Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung durch kurze Wege miteinander zu verbinden.
- Verlagerung stark motorisierter Verkehrsströme auf öffentliche Verkehrsmittel und flexible innovative Verkehrsmittel.
- Entwicklung und Einsatz von ressourcenschonenden Fahrzeugen.
Projekte und Infos zu deutschen Mobilitätsprojekten:
http://www.mobev.deInfos zu Mobilität in Ballungsräumen:
http://www.mobiball.deLiteratur:
Der Stau sind wir; Auto-Mobilität und neue Leitbilder. Vorschläge und Ideen für zukunftsfähige Lebensweisen; Bundesverband für Umweltberatung e.V., Bornstr. 12 / 13, 28195 Bremen
Im Internet kann auch online bestellt werden unter:
www.vzbv.deVerkehr - "Kein Klima für Autos"; Didaktische Hinweise, Projekttipps und 33 Arbeitsblätter (z.T. zweiseitig): DIN-A4-Kopiervorlagen. Im Anhang: Hintergrund-Informationen Hrg. Greenpeace, 1995, Verlag Die Werkstatt, Göttingen
Armin Böck/ Reiner Jung/ Thomas Kimm/ Elke Rink: Mobilität. Wenn Menschen was bewegen; Materialien für einen fächerübergreifenden naturwissenschaftlichen Unterricht Sek I 295 Seiten, DIN A 4, 10,40 Unkostenbeitrag plus Portokosten. Unterrichtsbeschreibungen, Unterrichtserfahrungen, Kopiervorlagen, Arbeitsblätter und Folienvorlagen rund um das Thema Mobilität.
Direktbezug ausschließlich über: Forum Eltern und Schule, Huckarderstr. 12, 44147 Dortmund, Internet:
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