A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Trailer: Jane's Journey
Filmtrailer zu dem in Kürze erscheinenden Kinofilm: "Die Lebensreise der Jane Goodall" (Dame of the British Empire). Jane Godall ist Schimpansenforscherin, Umweltaktivistin und UN-Friedensbotschafterin.
Video >>
Der Iberische Luchs - eine der seltensten Katzen der Welt!
319 Exemplare vom Iberischen Luchs streifen noch durch die mediterrane Landschaft im Süden Spaniens. Diese Bestandszahlen gaben die andalusischen Behörden jetzt bekannt. Die Entwicklung ist positiv, aber die iberischen Pinselohren, auch Pardelluchse genannt, gehören damit noch immer zu den bedrohtesten Tieren der Welt.
Video >>
Die Awá-Indianer
Der Oscar-Preisträger Colin Firth gab heute den Startschuss für eine neue Kampagne von Survival International zur Rettung des "bedrohtesten Volkes der Welt": den Awá im brasilianischen Amazonasgebiet.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Geschenktipp: Schnappschüsse aus der Kuhglocke

Wir fordern die Nettenquote!

Das neue Gesicht der Erde

Umweltbewegung in vegetarischer Bratensoße ertrunken!

Öko-Populismus – oder von der „Kritik der unkritischen Wachstumskritik“

Kampf um landwirtschaftliche Flächen

Rettung von historischen Natursteinbauwerken

Der optimale Grundriss

Besser hören und gehört werden im Raum

Tiere, die den Fortschritt der menschlichen Zivilisation beeinflussten

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Natur- und Artenschutz  | Artikel Nr.: 2278

Stichwort: "Moor" in der Rubrik Natur- & Artenschutz

Man unterscheidet je nach Entstehung die im Grundwasserbereich, zum Beispiel bei der Verlandung von Seen, gebildeten nährstoffreichen Niedermoore (=Flachmoore) und die vom Grundwasser unabhängig wachsenden über ihre Umgebung sich uhrglasförmig erhebenden nährstoffarmen Hochmoore, die vom Regenwasser gespeist werden.

Moore sind nach der Eiszeit entstanden und weisen mindestens 30 cm dicke Torflager mit einer charakteristischen Floar und Fauna auf.

Moore gehören zu den in ihrem Bestand stark gefährdeten Biotopen (Feuchtgebiete). Seit dem letzten Jahrhundert erfolgte eine systematische Kultivierung der Moore. Die Trockenlegung grosser Moorflächen für die landwirtschaftliche Nutzung (Melioration) und der industrielle Abbau der Torfschichten für den Gartenbau (Torf) sind die Ursachen für den starken Rückgang der Moorgebiete.

Die Entwässerungen führen zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels (Grundwasser) und damit zu einer Verringerung der Trinkwasserreserven. Moore sind zwar gesetzlich geschützt, aber der starke Einfluss von Landwirtschaft und Industrie zerstört sie auch weiterhin. Wichtig für den Schutz der Moore ist ein verändertes Verbraucherverhalten, zum Beispiel durch die Nutzung alternativer Bodenverbesserungsmittel (Torf).

Vor allem in Schleswig-Holstein und Niedersachsen werden Torfabbaugebiete durch Wiedervernässung rekultiviert (Rekultivierung). Es handelt sich jedoch um eine sehr langfristige Maßnahme, die bis zur vollständigen Moorregeneration mehrere Jahrhunderte dauert.

11.250 km² Westdeutschlands waren ehemals Moore. In Niedersachsen, einst eines der moorreichsten Gebiete Europas, sind nur noch 1-2% der einstigen Moorfläche intakt. In Schleswig-Holstein existieren von früher 45.000 ha Moor heute nur noch auf 100 Hochmoore verteilte 5.600 ha.

Stand: 1. März 2012
Erstellt: 21. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Moor":

Vulkane, Schluchten, Höhlen in DeutschlandVulkane, Schluchten, Höhlen in Deutschland
Köln, 28.03.2014: Tiefeingeschnittene Canyons, wilde Küsten, zerklüftete Hochgebirgslandschaften, einsame Moore, aktive Geysire oder bizarre Felsformationen. Oft genug finden sich diese in unserer direkten Nachbarschaft.
Libelle des Jahres 2014 ist die Kleine MoosjungferLibelle des Jahres 2014 ist die Kleine Moosjungfer
Berlin, 02.01.2014: Die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) ist Libelle des Jahres 2014. Das teilten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) mit.
Wilde Vögel erobern die KinoleinwändeWilde Vögel erobern die Kinoleinwände
Berin, 08.10.2013: Wilde Flamingos im Landeanflug auf einen See in Nordrhein-Westfalen, exotische Sittiche als Neubürger in einem Wiesbadener Park oder Haubentaucher im Prachtkleid bei ihrer Balz – mit seinem neuen Kinofilm „Deutschlands Wilde Vögel“ nimmt der erfahrene Tierfilmer Hans-Jürgen Zimmermann seine Zuschauer mit zu seinen besten Beobachtungsplätzen in Deutschland.
Kinder als Klimaschützer: Hilfe für „Buschi“ und den RegenwaldKinder als Klimaschützer: Hilfe für „Buschi“ und den Regenwald
Osnabrück, 19.09.2013: Die systematische Rodung großer Flächen des tropischen Regenwaldes vernichtet den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten – zum Beispiel des Orang-Utans – und wirkt sich negativ auf das globale Klima aus.
BUND veröffentlicht Jahresbericht 2012   BUND veröffentlicht Jahresbericht 2012
Berlin, 05.08.2013: Über 496000 Mitglieder und Förderer unterstützten Ende 2012 den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Bezirksgruppe PankowBezirksgruppe Pankow
Pankow: Arbeitseinsatz im NSG Niedermoorwiesen am Tegeler Fließ (Köppchensee)
Bezirksgruppe PankowBezirksgruppe Pankow
Pankow: Arbeitseinsatz im NSG Niedermoorwiesen am Tegeler Fließ (Köppchensee)
Verwaltungsgerichts Hamburg erteilt FHH eindeutige AbsageVerwaltungsgerichts Hamburg erteilt FHH eindeutige Absage
Hamburg, 18.97.2013: Am Montag, den 15.07.2013 stellte das Verwaltungsgericht Hamburg der Prozessbevollmächtigten von ROBIN WOOD, Rechtsanwältin Donat, das Urteil an Verkündungs statt zu.
Beimischungsquoten für Agrotreibstoffe müssen abgeschafft werdenBeimischungsquoten für Agrotreibstoffe müssen abgeschafft werden
München, 08.07.2013: Im Herbst letzten Jahres vollzog die EU-Kommission eine Kehrtwende in der Förderungspolitik für Agrartreibstoffe: Sie schlug vor, die angestrebte Beimischungsquote von zehn auf fünf Prozent des Gesamtverbrauchs zu halbieren und fortan auf dieses Niveau zu begrenzen.
Kommission unterstützt fünf deutsche Umwelt- und KlimaprojekteKommission unterstützt fünf deutsche Umwelt- und Klimaprojekte
Brüssel, 04.07.2013: Die Europäische Kommission fördert europaweit neue Projekte mit dem LIFE+-Programm, dem Umweltfonds der Europäischen Union.