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Radioaktivitaet
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Stichwort: Nuklearmedizin
Stichwort: "Nuklearmedizin" in der Rubrik Radioaktivität
In der N. werden kurzlebige radioaktive Substanzen (Radioaktivität) zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt.Zur Diagnose werden dem Patienten kleine Mengen radioaktive Stoffe verabreicht (
Inkorporation bedeutet die Aufnahme chemischer oder radioaktiver Substanzen (Radionuklide) in das Innere des Körpers durch Atmen, Essen und Trinken oder über die Poren der Haut. Inkorporation) und mit Strahlenmeßgeräten (
Die Stärke ionisierender Strahlung kann aufgrund ihrer Eigenschaft, in Materie Ionenpaare zu erzeugen (Ionendosis) und dadurch Energie abzugeben (Energiedosis), mit Meßgeräten bestimmt werden.Strahlenmessung) untersucht, wie sich diese Stoffe im Körper verteilen, anreichern bzw. ausgeschieden werden. So können die Funktionen zahlreicher Organe (z.B. Schilddrüse, Herz, Niere, Leber) überprüft und Tumore, z.B. in Knochen, erkannt werden.
Häufig verwandtes
R. sind instabile Atomkerne oder Nuklide, die dem radioaktiven Zerfall unterliegen (Radioaktivität). Radionuklid war
Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol I, Ordnungszahl 53, Schmelzpunkt 113,5 Grad C, Siedepunkt 184,5 Grad C, Dichte 4,93 g/cm3.Iod-131, welches zunehmend von dem gesundheitlich unbedenklicheren
Chemisches Element der VII. Nebengruppe, Symbol Tc, Ordnungszahl 43, Schmelzpunkt 2.140 °C, Siedepunkt 5.030 °C, Dichte 11,5 g/cm³. Es existieren 21 Isotope, die alle instabil (Radioaktivität) sind.Technetium-99m verdrängt wird. 90% der Untersuchungen sind mit einer effektiven Dosis (
Die Strahlendosis gibt im Zusammenhang mit Radioaktivität bzw. ionisierender Strahlung die Strahlungsmenge an, die von einem bestrahlten Körper aufgenommen wurde. Strahlendosis) von 0,5 bis 5 mSv (
Neue Einheit für die Äquivalentdosis infolge ionisierender Strahlung.Sievert) für den Patienten verbunden, in seltenen Fällen (Nierenuntersuchung) kommt es zu Belastungen bis zu 20 mSv. Diese vergleichsweise hohen Strahlenbelastungen werden i.d.R. durch den diagnostischen Nutzen der Untersuchungen kompensiert. Therapeutisch kommt
Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol I, Ordnungszahl 53, Schmelzpunkt 113,5 Grad C, Siedepunkt 184,5 Grad C, Dichte 4,93 g/cm3.Iod-131 zur
In der Umgangssprache wird unter B. eine, oft z.B. beim Hals-Nasen-Ohrenarzt vorgenommene, Wärmebestrahlung verstanden.Bestrahlung von Schilddrüsentumoren zum Einsatz (Radioiodtherapie). Hierzu wird wie bei der Diagnose dem Patienten radioaktives
Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol I, Ordnungszahl 53, Schmelzpunkt 113,5 Grad C, Siedepunkt 184,5 Grad C, Dichte 4,93 g/cm3.Iod verabreicht. Für medizinisches Personal und
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt können in der Nuklearmedizin erhebliche Strahlenbelastungen auftreten. Das medizinische Personal kommt ständig in Kontakt mit radioaktiven Stoffen und muß jegliche
Inkorporation bedeutet die Aufnahme chemischer oder radioaktiver Substanzen (Radionuklide) in das Innere des Körpers durch Atmen, Essen und Trinken oder über die Poren der Haut. Inkorporation dieser Substanzen vermeiden. Die
Anderer Begriff für die Strahlenbelastung durch ionisierende Strahlung, der wir v.a. durch Atomwaffentests, Medizin (Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin, Strahlentherapie), Kernkraftwerke (Atommüll, Brennstoffkreislauf, Wiederaufarbeitung, Tschernobyl) und natürliche Radionuklide (natürliche Strahlenbelastung, Radon, Radioaktive Baustoffe) ausgesetzt sind.Strahlenexposition von Mitarbeitern in großen nuklearmedizinischen Abteilungen liegt pro Jahr bei etwa 1 bis 3 mSv. Darüber hinaus ist darauf zu achten, daß keinerlei direkte Abgabe radioaktiver Stoffe ins
Abwasser oder in den Normalmüll stattfindet. Radioaktive Ausscheidungen und kontaminierte (
Verseuchung von Gegenständen, Räumen oder Umwelt (Boden) durch giftige Chemikalien, insb. auch radioaktive Substanzen (Radioaktivität).Kontamination) Arbeitsgeräte müssen als schwachaktiver
Atommüll entsorgt werden. Dies ist nur im medizinischen Labor möglich; sobald der Patient zu Hause ist, gelangen seine Ausscheidungen, in denen sich noch radioaktive Substanzen befinden, i.d.R. ins
Abwasser. Weitere Strahlenbelastungen im medizinischen Bereich entstehen in der
Teilgebiet der Radiologie, das sich mit der Anwendung ionisierender Strahlung bei der Behandlung bösartiger oder gutartiger Tumoren sowie entzündlicher Prozesse befasst, einschliesslich der Anwendung strahlensensibilisierender Substanzen. Es werden Röntgen-, Gamma- oder Elektronenstrahlung und in seltenen Fällen auch Neutronenstrahlung und Schwerionen verwendet, die je nach Lage des Herdes und Strahlungsart zu Oberflächen-, Halbtiefen- oder Tiefentherapie eingesetzt werden. Strahlentherapie, in Heilbädern (
Anwendung von Radon zu therapeutischen Zwecken. Heilanzeigen von R. sind z.B. rheumatische Erkrankungen, Gelenk und Wirbelsäulenerkrankungen und Arthrosen.Radonkuren) und insb. bei der Röntgendiagnostik.
Der Mensch ist von jeher dem Einfluss ionisierender Strahlung (Radioaktivität) ausgesetzt.
Strahlenbelastung, Strahlenschäden
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Stand: 16. Juli 2004
Erstellt: 22. Mai 2001
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