Umweltlexikon-aktuell.de
|
Umweltrecht
|

Artikel Nr.: 311
Stichwort: "Umwelt" in der Rubrik Umweltrecht
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser, Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden, Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen. Der Ausdruck Umwelt wurde durch Jakob Johann von Uexküll, dem alternativen Nobelpreisträger, 1921 als zentraler Begriff der Ökologie eingeführt. Aus der Überlegung, dass die Menschen nur mit der Natur leben und auch überleben können, wäre der Begriff
Von Meyer-Abich eingeführter Begriff, um den Blickwinkel von der stark anthropogen bezogenen und auf den Menschen als im Mittelpunkt stehenden Subjekt hin zu einem auf die Eigenwelt der Natur einbeziehenden Sichtweise aufzuwerten.Mitwelt angemessener. Dennoch wird der Begriff Umwelt heute oft auf die Umwelt des Menschen und seine Auswirkungen auf des Ökosystem beschränkt. Die medial zerteilende Betrachtung der Umnwelt und die entsprechend sektoralen Maßnahmen sind einige Gründe, warum trotz vielfältiger Aktivitäten eine Trendwende in der Umweltzerstörung bislang nicht absehbar ist.
Erst wenn es zu medienübergreifend abgestimmten Konzepten und Maßnahmen kommt, die aber dem menschlichen Denken und Streben bislang zuwiderlaufen, ist eine Verbesserung realisierbar. Das allein wird jedoch nicht ausreichen um ein "Sustainable Developement" (eine nachhaltige Entwicklung) zu gewährleisten. Dafür ist ein grundsätzliches Umdenken im menschlichen Verhalten gegenüber der Umwelt und der belebten Natur notwendig.
Erst wenn die Natur als dem Menschen helfend, sozusagen als mitproduzierende Qualität verstanden wird und der Mensch sein Handeln weniger mächtig und eingreifend gestaltet, hat er in der Umwelt eine Zukunft.
51635 Aufrufe
Stand: 15. Februar 2012
Erstellt: 15. Februar 2012
Weitere Meldungen zum Thema "Umwelt":