A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Fischen tut weh
„Forelle macht heute blau“, diese Antwort könnten künftig Restaurantbesucher zu hören bekommen, wenn sie die tierquälerische Fischspeise ordern.
Video >>
Nestl-Marketing
Wirklich toll klingen die Unternehmensgrundsätze von Nestlé. Viel ist dort zu lesen von "Verantwortung", "Prinzipien" und "internen Richtlinien", die sich das Unternehmen auferlegt:
Video >>
"Die Rechnung"
In dem von Regisseur Peter Wedel umgesetzten Kurzfilm unterhalten sich drei Freunde in einer Kneipe über ihre Erlebnisse in den vergangenen Wochen. Dabei entsteht ein buntes Klimasündenregister, das durch das Auftreten der Kellnerin zugespitzt wird.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Waldgräser

Bella mia – nach dem Erdbeben von L'Aquila

Die Kunst der botanischen Illustration

Standortwahl für Windkraftanlagen

Architektonische Vielfalt von Einfamilienhäusern

Auch Genies müssen fleißig sein

Wahlfreiheit an der Ladesäule für Elektrofahrzeuge

Inklusives Wohnen und barrierefreies Bauen

Egal - Hauptsache, es schmeckt!?

Bundesnaturschutzgesetz – viel Neues durch die Energiewende

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Weiteres, Sonstiges  | Artikel Nr.: 475

Stichwort: "Bildschirme" in der Rubrik Weiteres / Sonstiges

In Deutschland fallen 1992 nach Schätzungen des Umweltbundesamtes ca. 800.000 t gebrauchter Elektronikgeräte an, mit einer jährlichen Zuwachsrate von 5 bis 10%.

Ein besonderes Problem bei der Entsorgung von E. stellt die Vielzahl eingesetzter Materialien und enthaltener Schadstoffe (z.B. Schwermetalle in Farbstoffen, Kunststoffzusätzen und Bildschirm-Gläsern) dar. E. besteht aus einem fast unüberschaubaren Materialmix und einer Vielzahl von Problemstoffen:
Schwermetalle: praktisch alle giftigen Vertreter,
Kunststoffe: bis zu 40 verschiedene Kunststoffe, von PVC über Polystyrol und ABS bis zu Polyester, Phenolharzen, Epoxidharzen,
Flammschutzmittel: bromierte Biphenyle, bromierte Phenylether und weitere Dioxin-Vorläufersubstanzen (Dioxine und Furane), krebserzeugendes Antimontrioxid,
Bildschirmgläser enthalten: Blei, Barium, Strontium, Cadmium, Phosphor u.a.
Bislang werden Altgeräte über die kommunale Abfallwirtschaft mit dem Hausmüll entsorgt und gelangen damit größtenteils in Hausmüllverbrennungsanlagen oder auf -deponien (Müllverbrennung, Deponie).

Bei der Verbrennung von E., insb. der Leiterplatten, kommt es in vielen Fällen zur Bildung von Dioxinen (Norddeutsche Affinerie AG, Kupferhütten etc.). Hohe Dioxingehalte in Filterstäuben infolge der Verbrennung von Leiterplatten hatten zur Folge, daß man sich bei der Müllverbrennungsanlage Bielefeld weigerte, E. anzunehmen. Dies führte zur getrennten Sammlung der Elektrogeräte.

Z.Z. bestehen für die Bereiche Monitorgläser, Platinen und gemischte Kunststoffe keine großtechnisch anwendbaren Techniken, die aus Sicht der Umwelt aktzeptabel sind.
In Deutschland tritt 1994 eine sog. "E.-Verordnung" in Kraft. Danach sind Hersteller und Händler von Elektrogeräten dazu verpflichtet die Geräte wieder zurückzunehmen.

Es erscheint jedoch fraglich, ob die Verordnung das Ziel einer hohen Erfassungsquote für Altgeräte und damit einer spürbaren Entlastung des Haus- und Gewerbemülls (Hausmüll) überhaupt erreichen wird. Anstatt Maßnahmen zur Schrottvermeidung (Abfallvermeidung) zu ergreifen wie Erhöhung der Lebensdauer, Langlebigkeit, Normung, Nachrüst-Garantien, Reparierbarkeit usw., wird das Recycling von E. überbetont. Eine Beurteilung der Verwertungsverfahren unter dem Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit findet nicht statt.





Stand: 13. Februar 2012
Erstellt: 13. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Technik":

Forschungsreise in unbekannte Tiefen der MeereForschungsreise in unbekannte Tiefen der Meere
Köln, 07.04.2016: Das Buch "Valdivia" von Rudi Palla erzählt die fesselnde Geschichte der neunmonatigen Reise der ersten deutschen Tiefsee-Expedition. Die zahlreichen Originalabbildungen von Tiefseelebewesen sind umwerfend schön!
Neuerscheinungen fr Betreiber von Windenergie-AnlagenNeuerscheinungen fr Betreiber von Windenergie-Anlagen
Köln, 04.04.2016: Im Jahr 2015 gingen weltweit Windenergie-Anlagen in einer Größenordnung von 63.000 Megawatt neu ans Netz. Auch in Deutschland ist die Nutzung der Windenergie eine Erfolgsgeschichte. Im Folgenden werden zwei Neuerscheinungen zum Thema Windenergie vorgestellt.
Expertenrat fr Fachwerkhaus-SaniererExpertenrat fr Fachwerkhaus-Sanierer
Köln, 15.02.2016: Die hier vorgestellten Bücher richten sich an alle, die sich den vielseitigen Herausforderungen der Renovierung und Modernisierung von Fachwerkhäusern stellen.
Energiewende  Quo vadis?Energiewende Quo vadis?
Köln, 27.01.2016: An Tagen, an denen der Wind weht und die Sonne scheint, werden in Deutschland heute fast 80 Prozent des Stromverbrauchs aus Wind- und Sonnenenergie erzeugt. Deutschland also als Weltmeister und Vorbild für alle?
Energetisch Bauen  aber einfach!Energetisch Bauen aber einfach!
Köln, 25.11.2015: Was in der energetischen Gebäudeausstattung erst als Innovation gefeiert wird, sorgt später dafür, dass die Wartung nur noch von spezialisierten Betrieben übernommen werden kann. Einen geeigneten Fachbetrieb zu finden, das ist oft schon schwer genug und oftmals hohe Wartungskosten halten viele Gebäudeeigentümer davon ab, überhaupt in technische Innovationen zu investieren.
Grenzen des Wachstums  Grenzen des Fortschritts?Grenzen des Wachstums Grenzen des Fortschritts?
Schwerte, 07.10.2015: Spätestens seit der Rio-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 ist klar: wir müssen die Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltiger orientieren. Heute steht die sogenannte "Große Transformation" im Fokus einer nachhaltigen Entwicklung. Die Tagung „Grenzen des Wachstums – Grenzen des Fortschritts?“ in der Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst beschäftigt sich vom 20. bis 22. November 2015 im Kern mit der Frage „Was ist für mehr Nachhaltigkeit erforderlich?“.
BauteilaktivierungBauteilaktivierung
Köln, 14.09.2015: Die Bauteilaktivierung hat sich als wirtschaftliches und ökologisches System zur Flächenheizung und -kühlung etabliert. Sie ermöglicht sowohl einen geringen Energieverbrauch als auch ein hohes Maß an thermischer Behaglichkeit.
Jahrbuch Umwelt- und Technikrecht 2015Jahrbuch Umwelt- und Technikrecht 2015
Köln, 24.08.2015: Das Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts setzt sich seit jeher mit aktuellen Themen auseinander. Der Band 2015 bietet einen breit aufgestellten Themenkreis zu europarechtlichen und völkerrechtlichen Herausforderungen des Umweltrechts.
World Atlas of Sustainable ArchitectureWorld Atlas of Sustainable Architecture
Köln, 14.04.15: Ob Orkane, Hochwasser oder Dürre: man muss nicht die schlimmsten Szenarien bemühen, um zu erkennen, dass das Bauen in Zeiten des Klimawandels eine neue Herausforderung darstellt. Schon immer musste Architektur auf äussere Gegebenheiten reagieren und Strategien zur Anpassung oder Überwindung entwickeln. Ulrich Pfammatter hat sich mit dem Buch «Buildig for a Changing Culture and Climate World Atlas of Sustainable Architecture» an die grosse Aufgabe gewagt, aus der ganzen Welt Beispiele unter dem Aspekt des nachhaltigen Bauens zu dokumentieren und zu kommentieren.
StadtplanungStadtplanung
Köln, 24.03.15: Die Entwurfshilfe Stadtplanung wendet sich vor allem an Studierende der Architektur und Stadtplanung, dient aber auch in der professionellen Anwendung als pragmatisches Nachschlagewerk. Hauptgegenstand sind eine gründliche Planungssystematik und die drei wesentlichen Schichten der Stadt: Verkehr, Bebauung und öffentlicher Raum.