A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Mekong Delfine
Einem aktuellen Statusreport der Umweltschutzorganisation WWF zufolge, leben im Mekong nur noch 85 Irawadi Delphine.
Video >>
Die Überfischung der Meere
Der nachfolgende Clip zeigt deutlich die Gründe der Überfischung auf.
Video >>
Kreuzfahrtschiffe
„Es stimmt einfach nicht, dass die deutschen Reeder alle vorhandenen Möglichkeiten einsetzen, um die giftigen Abgase ihrer Kreuzfahrtschiffe zu reduzieren.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Schmetterlinge der Alpen

Häuser mit Charakter

Übergangsbestimmungen EEG

Macht Brot dumm?

Sparkassenkunden aufgepasst!

Die Welt der Biene

Energiequelle für Jedermann?

Baden im eigenen Naturpool

Wie Selbstdisziplin unsere Persönlichkeit prägt

Globales Chaos – machtlose UNO

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Weiteres, Sonstiges  | Artikel Nr.: 1224

Stichwort: "Entkeimung" in der Rubrik Weiteres / Sonstiges

Abtötung aller lebenden Mikroorganismen sowie ihrer Ruhestadien (Sporen). Sie wird auch Sterilisation genannt und sollte nicht mit Desinfektion verwechselt werden.
Laborübliche Sterilisationsmethoden sind:
- Feuchte Hitze: im Dampfdrucktopf (Autoklav) werden durch eine 10- 30minütige Einwirkung von 120 Grad C bei einem Druck von 1,9 at sowohl die lebenden Mikroorganismen (Pilze, Bakterien usw.) als auch deren Sporen abgetötet.
- Trockene Hitze: im Trockensterilisator sind zur Erreichung des gleichen Effekts höhere Temperaturen (ca. 160-180 Grad C) erforderlich.
- Filtration: wird zur E. von hitzeempfindlichen Substanzen angewandt.
- Chemische Sterilisation: z.B. durch Begasung mit Ethylenoxid.
- Bestrahlung: gebräuchlich ist die E. mit UV-, Röntgen- oder Gammastrahlung. In Deutschland wird letztere nur zur E. von z.B. Laborgeräten, Verbandsmaterial usw. eingesetzt. In anderen Ländern (z.B. Niederlande) ist die Bestrahlung von Lebensmitteln erlaubt.
Für viele Zwecke begnügt man sich mit einer Teilentkeimung (Pasteurisation), bei der nur die lebenden Mikroorganismen abgetötet werden.


Stand: 14. Februar 2012
Erstellt: 14. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Entkeimung":

ÖKO-TEST Apfelsaftschorlen: Aromen-Gemisch mit geheimer HerkunftÖKO-TEST Apfelsaftschorlen: Aromen-Gemisch mit geheimer Herkunft
Frankfurt a. M., 04.04.2013: Der gute Ruf von Apfelsaftschorlen ist oftmals unverdient. Die Hersteller setzen ihnen Aromen, Zitronensaftkonzentrat oder Entkeimungsmittel zu, so das Ergebnis einer Untersuchung des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST.
Brillante Farben - intensiver GeschmackBrillante Farben - intensiver Geschmack
Bonn, 19.07.2006: In der Antike galten Gewürze als Heilmittel. In der jüngeren Vergangenheit gerieten sie jedoch bisweilen als Krankmacher in die Schlagzeilen: Schimmelpilze, Salmonellen, Krebs erregende Färbemittel - immer neue Meldungen verunsicherten die Verbraucher. Nach der Ernte erfolgen Trocknung und Lagerung meist vor Ort, weiterverarbeitende Betriebe sorgen für Reinigung, Mahlung, Verpackung und Versand.
Chemie im GlasChemie im Glas
Frankfurt, 28.06.2004: Viele fertige Apfelschorlen werden mit Aromen aufgepeppt oder mit Konservierungsstoffen behandelt. Zu diesem wenig appetitlichen Ergebnis kommt eine Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST. Insgesamt wurden 24 verschiedene Fertigschorlen geprüft.