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Kosten, die nicht in den Marktpreisen enthalten sind, da sie nicht vom eigentlichen Verursacher getragen werden, werden als externe Kosten bezeichnet.Hierzu gehören beispielsweise die Kosten für das
Immissionsbedingtes Waldsterben tritt seit der Errichtung größerer Industrien auf. Durch die zunehmende Industrialisierung und den Bau hoher Schornsteine, die die Schadstoffe großräumig verteilten, trat das Waldsterben dann seit Beginn der 70er Jahre großflächig auf.Waldsterben, Gesundheitsschäden, Bau- und Materialschäden,
Klimaveränderung etc. infolge der
Die Abgabe von Stoffen, Energien und Strahlen an die Umgebung durch eine bestimmte Quelle wird als Emission bezeichnet. Emission von Luftschadstoffen. Derartige Kosten sind volkswirtschaftlich kontraproduktiv, obwohl sie zu einer Steigerung des
Bruttosozialproduktes beitragen.
Den Kosten von 475,5 Mrd DM/Jahr standen im Jahre 1989 Ausgaben für den
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz in Höhe von 32,3 Mrd DM/Jahr entgegen. Den Fehlbetrag werden kommende Generationen zu tragen haben. Dies zeigt, wie erforderlich die Weiterentwicklung unserer Wirtschaftsordnung hin zu einer ökologischen Marktwirtschaft ist. Nur eine Internalisierung der externe Kosten, d.h. einer Zurechnung der externe Kosten zu dem jeweiligen Produkt, z.B. durch eine
Ökosteuer oder entsprechende Abgaben, stellt sicher, daß der größte Vorteil der Marktwirtschaft, nämlich die Tendenz, sich quasi selbststeuernd auf wirtschaftliche Optima zuzubewegen, erhalten bleibt.
Die externe Kosten in Höhe von 6.000 DM pro
Pkw (
Auto,
Lastkraftwagen) und Jahr entsprechen dem Betrag, den es kosten würde, jedem, der auf sein
Auto verzichtet, eine ganzjährige Netzkarte für den Öffentlichen
Personennahverkehr, alle fünf Jahre ein
Fahrrad zu 1.000 DM und zusätzlich jedes Jahr rund 15.000 Bahnkilometer 1. Klasse zu schenken.
Regenerative Energiequellen sind Energiequellen, die durch natürliche Energiespender ständig erneuert werden und somit unerschöpflich sind.Regenerative EnergiequellenLit.: UPI: Ökologische und soziale Kosten der Umweltbelastung in der BRD im Jahr 1989, UPI-Bericht Nr. 20, Heidelberg; O.Hohmeyer: Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung, Social Costs of Energie consumption, Heidelberg