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Artikel Nr.: 3548
Wenn elektrische Ladungen bewegt werden, wird ein magnetisches Feld erzeugt. Magnetfelder wiederum erzeugen im Innern des Körpers Wirbelströme, elektrische Felder Verschiebungsströme. Die Ladungen und damit die Eigenschaften von Molekülen werden verändert, was die Funktion der Zellen beeinträchtigen kann. Die so entstehende Körperstromdichte (KSD) ist abhängig von der Leitfähigkeit bzw. dem Wassergehalt des Gewebes und von der Bei sich periodisch wiederholenden Vorgängen gibt die F. die Zahl der Schwingungen pro Zeit an. Frequenz. Die KSD ist umso größer, je stärker das induzierende Feld ist. Körperstromdichten sind Ableitströme, d. h. sie werden an der Oberfläche (Haut) abgeleitet.
Körperströme werden auch auf natürliche Weise erzeugt; nämlich bei Nerven-, Muskel- und Hirntätigkeit. Die dabei entstehenden Ströme bewegen sich im Bereich unter bzw. bis ca. 1 mA/m2. Diese natürlichen Körperströme können mit entsprechenden Geräten, dem siehe Erneuerbare Energien Gesetz
oder Elektroenzephalogramm.EEG (Gehirn), EMG (Muskel) und EKG (Herz) an der Körperoberfläche abgeleitet werden, was zeigt, dass die erzeugten Ströme im Gewebe weitergeleitet werden. Kommen künstliche Ströme hinzu, werden die natürlichen Ströme überlagert und es kann zu Störungen kommen. Die außen an der Körperoberfläche abgeleiteten Ströme sagen nichts über die Verhältnisse im Innern des Körpers aus. Die Ströme können sehr stark voneinander abweichen, da der Wassergehalt der Gewebearten verschieden ist und an Organgrenzen so genannte Hot Spots auftreten können, Bereiche mit hoher Feldkonzentration.
Körperstromdichten bis 1 mA/m2 sind also physiologisch, d. h. verträglich. Laut Bundesamt für Der Strahlenschutz regelt den Umgang und die Lagerung radioaktiver Stoffe und den Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung zum Schutz von Einzelpersonen (somatische Strahlenschäden), deren Nachkommen (genetische Strahlenschäden) und der Bevölkerung insgesamt (Kollektivdosis). Strahlenschutz (BfS) sind Magnetfelder bis 2 mA/m2 unbedenklich. Bis 10 mA/m2 können leichte biologische Wirkungen, zwischen 10 und 100 mA/m2 deutlich wahrnehmbare festgestellt werden. Bei Körperstromdichten über 100 bis 1000 mA/m2 treten Gesundheitsgefahren auf, über 1000 mA/m2 können zu Kammerflimmern und Extrasystolen führen, also zu akuten Gesundheitsschäden.
Die in vielen Ländern gültigen Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte für 50/60 Hz wurden von diesen Erkenntnissen, gewonnen durch Mit Hilfe von T. sollen Arzneimittelwirkungen und -verträglichkeiten sowie neue Kosmetika getestet werden. Tierversuche, abgeleitet. Ob diese Vorgehensweise heute noch angewendet werden sollte, ist sehr umstritten, was sich in den wiederholten (berechtigten) Forderungen nach niedrigeren Grenzwerten ausdrückt.