Umweltlexikon-aktuell.de
|
Weiteres, Sonstiges
|

Artikel Nr.: 2227
Stichwort: "Metallindustrie" in der Rubrik Weiteres / Sonstiges
In der M. fallen erhebliche Mengen an Abfallstoffen (Sonderabfälle) und z.T. sehr giftige Abwässer in Metallbeizereien, in Eloxalbetrieben (Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor. Aluminium) und in Galvanikbetrieben (Im engeren Sinn wird unter G. die elektrochemische Oberflächenbehandlung von Metallen verstanden. Galvanisieren) an.Ganz ähnliche Abwässer finden sich auch in der
Elektroindustrie und in der
Elektronikindustrie, da dort z.T. die gleichen Arbeitsgänge auftreten.
Beizereien: Zum Entfetten werden Lösemittel, u.a. chlorierte
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.Kohlenwasserstoffe (
siehe Chlorierte KohlenwasserstoffeCKW) verwendet, die nach Gebrauch entsorgt werden müssen (Sonderabfälle,
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung auf hoher See). Beim Beizen fallen zwischen 10 und 30 kg/t Eisen an salzsäure- oder schwefelsäurehaltigen Bädern an (
auch Salzsäuregas genannt ist ein farbloses, stechend riechendes, unbrennbares Gas. Chlorwasserstoff, Schwefelsäure).
Eloxalbetriebe: Beim Korrosionsschutz von
Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor. Aluminium mit dem Eloxal-Verfahren fallen ebenfalls
siehe Chlorierte KohlenwasserstoffeCKW zur Entfettung sowie säure- und fluoridhaltige Bäder an (
Chemisches Element der VII. Hauptguppe (Halogene), Symbol F, Ordnungszahl 9, Schmelzpunkt -219,6 Grad C, Siedepunkt -188,1 Grad C, schwach grünlich-gelbes, stechend riechendes, giftiges, stark ätzendes Gas (F2). Fluor). Bei der Neutralisation dieser Bäder entstehen Schlämme, die als Sonderabfälle deponiert werden müssen.
Galvanikbetriebe: In Galvanikbetrieben fallen v.a. chromat- und cyanidhaltige Abwässer an, die hochgiftig sind und entgiftet sowie neutralisiert werden müssen (
Chemisches Element der IV. Hauptgruppe.Chrom). In den drei genannten Bereichen kann die Abwassersituation durch Kreislaufführung von
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser sowie die Wiedergewinnung von Wertstoffen erheblich verbessert werden.
Lit.: Institut Fresenius u.a. (Hrsg.): Abwassertechnologie, Berlin 1984
4930 Aufrufe
Stand: 1. März 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
Weitere Meldungen zum Thema "Industrie":