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Die S. ist eine Staublungenerkrankung (Pneumokoniose) mit einer Bindegewebsneubildung.
Sie tritt als Folge der bindegewebsbildenden und bindegewebslösenden Wirkung der freien kristallinen Kieselsäure (SiO2) auf. Die S. kann auch als Folge der Einwirkung des Silikates
Asbest (
Asbestose) mit ähnlicher Wirkung auftreten. Zu unterscheiden sind die
siehe Silikose.Quarzstaublunge (= reine S.) und die Mischstaublunge (= Misch-S.), v.a. der Kohlenbergarbeiter, der Eisenerzbergarbeiter (
siehe Eisenstaublunge.Siderose). Quarz ist häufig in mineralischen Mischstäuben enthalten, z.B. in Kohlenstaub und Talkum. Von der S. grundsätzlich zu unterscheiden sind die sog. Lungenverstaubungen mit einer mehr oder weniger reaktionslosen Staubeinlagerung in das Lungenzwischengewebe. Voraussetzung für die Entwicklung einer S. ist eine entsprechend lange Einwirkung einer ausreichenden Konzentration quarzhaltigen Staubes. Dieser
Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub muß so fein sein, daß er bis in die Lungenbläschen vordringen kann. Mineralische Stoffe, welche freie kristalline Kieselsäure enthalten, werden im
Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau, der Stein-, Kies- und Sandindustrie gewonnen. Ihre weitere Be- und Verarbeitung erfolgt in zahlreichen
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie- und Gewerbezweigen; so z.B. in der keramischen, der Eisen- und
S. wird auch als sogenannte Hüttenindustrie bezeichnet. Stahlindustrie, im Baugewerbe, in der feinmechanischen und elektrotechnischen sowie der chemischen
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie.
Die S. ist auch heute noch die häufigste aller Staublungenerkrankungen (Pneumokoniosen). Sie ist eine fortschreitende Erkrankung, die nicht heilbar ist. Sie zeigt sich zunächst durch Atemnot, Reizhusten, Stechen auf der Brust oder Rücken. Sie führt durch Überlastung des Herzens und Einschränkung von Atmung und Kreislauf zum Tod. Dieser Prozeß kann Jahre dauern. Der Zeitraum zwischen Staubeinwirkung und Auftreten einer S. beträgt heute etwa 20 Jahre. Arbeitsplätze mit Einwirkung extrem hoher Quarzfeinstaubkonzentration (z.B. beim Behauen von Steinen, beim Sandstrahlen, beim Sägen feuerfester Steine sowie in der Scheuerpulverindustrie und im Stollenbau) können jedoch zu einer Früh-S. bzw. akuten S. führen, welche sich innerhalb von Monaten entwickelt und oftmals zum Tode führt. Eine gefährliche Komplikation der S. ist die aktive Lungentuberkulose, die sog. Silikotuberkulose. Etwa ein Zehntel der angezeigten S.-Fälle erkrankten auch an Tuberkulose. Beide Erkrankungen beeinflussen sich gegenseitig ungünstig. S. und Silikotuberkulose können zudem unter bestimmten Voraussetzungen zu Bronchialkrebs führen. Obwohl die S. und die Silikotuberkulose in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen sind, wurden 1987 noch insgesamt 2.997 Fälle angezeigt (vgl. 1955: 23.000 angezeigte Fälle) und standen mit 18% an zweiter Stelle der erstmals entschädigten
Bezeichnung für Erkrankungen, die als Folge einer beruflichen Tätigkeit entstehen und häufiger als bei der Allgemeinbevölkerung auftreten. Berufskrankheiten (nach der Lärmschwerhörigkeit mit 27%). S. ist die am häufigsten auftretende Staublungenerkrankung unter den
Bezeichnung für Erkrankungen, die als Folge einer beruflichen Tätigkeit entstehen und häufiger als bei der Allgemeinbevölkerung auftreten. Berufskrankheiten. Die mittleren Gesamtkosten einer S.-Erkrankung werden mit etwa 250.000 DM beziffert. MAK-Wert für Quarzfeinstaub (Cristobalit, Tridymit): 0,15 mg/m3, für quarzhaltigen
Feinstaub (1-4% Gewichtsanteile Quarz): 4 mg/m3.
Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau