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Weiteres, Sonstiges
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Artikel Nr.: 492
Stichwort: "Summationsgift" in der Rubrik Weiteres / Sonstiges
Als S. (oder Kumulationsgifte) werden Umweltgifte bezeichnet, die sich wegen besonders schlechter Abbaubarkeit bzw. ungenügender Ausscheidung in Organismen einlagern und anreichern können. S. werden vorwiegend in stoffwechselaktiven Organen wie Leber und Nieren (
Chemisches Element der II. Nebengruppe.Cadmium)m aber auch im Fettgewebe (
Abk. für Dichlordiphenyltrichlorethan, das wohl bekannteste Insektizid (Pflanzenschutzmittel). DDT,
P. (Polychlorierte Biphenyle) gehören zur Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe.PCB, HCH usw.) im Gehirn (organische Ouecksilberverbindungen) und in den Knochen (
Blei wird zur Herstellung von Akkumulatoren, Batterien, Kabelummantelungen, Rohren, Legierungen und Farben eingesetzt. Blei ist chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol Pb (lat.: plumbum) und zeigt an frischen Schnittstellen bläulich glänzendes, weiches (mit dem Fingernagel ritzbares) Schwermetall. Blei) angereichert. Während kleine Mengen eine S. zu keinen erkennbaren Gesundheitsschäden führen, kann es nach Jahren stetiger Aufnahme nach Überschreiten einer Bestimmter Konzentration (Schwellenwert) zum Auftreten von Vergiftungserscheinungen kommen (
B. ist die Anreicherung von Stoffen im Organismus nach der Aufnahme aus der belebten oder unbelebten Umgebung. Bioakkumulation).
Der Begriff S. wird auch für Umweltgifte verwendet, die zwar im Körper relativ schnell abgebaut werden, aber trotzdem eine Schadwirkung in den Körperzellen hinter lassen. Es handelt sich hierbei nicht um eine
Speicher haben die Aufgabe, vorübergehend ein Gut, eine Energie oder Informationen so lange vorzuhalten, bis eine Nutzung möglich ist, also einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen. Speicherung des Schadstoffes, sondern um eine Aufsummierung seiner schädigenden Wirkung. Jede weitere Aufnahme, selbst kleinster Mengen, verstärkt die toxische Wirkung, so dass man von einer Wirkungsakkumulation spricht.
Zu solchen S. mit irreversibler Wirkung zählen krebserregende, mutagene (erbgutverändernde) und
Eine Vielzahl von chemischen Substanzen, Medikamenten oder physikalischen Einflüssen (Ionisierende Strahlung), die durch ihre Einwirkung auf den Embryo in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft (Phase der Organbildung) zu Fehl-, zu Mißbildungen oder zum Fruchttod führen können. teratogene (Mißbildungen bei Föten)
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien, wie etwa Benz[a]pyren, für den keine untere toxische Grenze festgestellt werden kann.
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Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 6. Mai 2001
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