A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Solidarität mit Tibet
Beinahe Tag für Tag stirbt ein Stück Tibet. Seit März 2011 haben sich auf dem Dach der Welt über 90 Männer und Frauen aus Protest gegen die chinesische Unterdrückung selbst angezündet. Eines der jüngsten Opfer war ein 16-jähriges Mädchen. 80 Menschen sind bei diesen Protestaktionen gestorben.
Video >>
Chemtrails
„Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten“, titelte die Offenbacher Post am 13.05.2011. „Die Landwirte stöhnen, ihre Äcker sind ausgedörrt, wie seit Jahrzehnten nicht mehr“, berichtete die Berliner Zeitung am 12.5.2011.
Video >>
Illegaler Bärenhandel in der Ukraine
Wie einfach es ist, einen jungen Bären auf dem Schwarzmarkt zu erstehen, deckte unlängst der ukrainische Fernsehsender 1+1 auf: Für nur 1.000 Dollar wurde der fünf Monate alte Braunbär Bodia in einer Undercover-Aktion an den TV-Sender verkauft.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Zukunftsweisendes Regenwassermanagement von Städten

Jahrbuch Umwelt- und Technikrecht 2015

Welche Zukunft für die Alpen?

Schmetterlinge der Alpen

Häuser mit Charakter

Übergangsbestimmungen EEG

Macht Brot dumm?

Sparkassenkunden aufgepasst!

Die Welt der Biene

Energiequelle für Jedermann?

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Weiteres, Sonstiges  | Artikel Nr.: 308

Stichwort: "Umweltaktionsprogramme der EG" in der Rubrik Weiteres / Sonstiges

1973 legte die EG-Kommission das 1. Aktionsprogramm für den Umweltschutz vor, das die umweltpolitischen Leitlinien für eine Dauer von 5 Jahren festlegte.
Das momentan gültige 4. Aktionsprogramm, mit einer Laufzeit von 1987-1992 gilt als die weitreichendste Konzeption transnationaler Umweltpolitik. Da der umweltpolitische Problemdruck jedoch weiterhin wächst, darf eine solche Konzeption bei der Umsetzung in die Praxis jedoch durchaus kritisch betrachtet werden. Mit dem 4. Aktionsprogramm soll nach Aussagen der EG-Kommission der Übergang zu einer vorbeugenden Umweltpolitik vollzogen werden.
Ein wichtiges Instrument für eine solche vorsorgende Umweltpolitik soll die Umweltverträglichkeitsprüfung sein. Daneben soll laut Beschluß des Ministerrates vom Mai 1990 eine umfassende Information über den Stand des Umweltschutzes durch die Errichtung einer europäischen Umweltagentur sowie eines Europäischen Umweltbeobachtungsnetzes möglich sein. Bis Ende 1991 bestand jedoch Unklarheit darüber, in welcher Stadt die Umweltagentur ihren Sitz haben soll.
Darüber hinaus stellt die EG-Kommission Finanzmittel für Investitionen zur Verbesserung bereit (Strukturfonds für die Landwirtschaft, oder Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Negativbeispiele aus Spanien zeigen jedoch, daß bei Projekten, die aus dem europoäischen Fonds zur Strukturentwicklung finanziert wurden, eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht stattgefunden hat.
Das 4. Aktionsprogramm wird Ende 1992 auslaufen. Die EG-Kommission erarbeitet derzeit das 5.Aktionsprogramm. Es soll sich von den vorgehenden Aktionsprogrammmen deutlich unterscheiden. Es ist vorgesehen, mit dem Programm einen wesentlichen Schritt in Richtung einer "nachhaltigen Entwicklung" zu tun, indem der Wert der Umwelt für das zukünftige wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben angemessen gewürdigt wird.
Zur Erreichung dieser Ziele sind folgende Instrumente vorgesehen: umweltorientierte Planung, Gesetzgebung, Information und Bildung sowie marktorientierte Instrumente (Steuern, Umweltzeichen).
Wesentliche Anstrengungen zur Verbesserung des Umweltschutzes sollen auf folgenden Feldern unternommen werden: Industriesektor, Energiesektor, Transportsektor, Landwirtschaft und Tourismus.
Bisher kann festgehalten werden, daß Ansätze und Instrumente der U. ungenügend sind, um auf die Zunahme der Umweltprobleme - auch durch die Vollendung des gemeinsamen EG-Binnenmarktes 1993 - angemessen zu reagieren.

Stand: 15. Februar 2012
Erstellt: 15. Februar 2012

Weitere Meldungen zum Thema "Umweltschutz":

Jahrbuch Umwelt- und Technikrecht 2015Jahrbuch Umwelt- und Technikrecht 2015
Köln, 24.08.2015: Das Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts setzt sich seit jeher mit aktuellen Themen auseinander. Der Band 2015 bietet einen breit aufgestellten Themenkreis zu europarechtlichen und völkerrechtlichen Herausforderungen des Umweltrechts.
Stickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes UmweltproblemStickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem
Köln, 24.04.2015: Stickstoffoxide und Ammoniak belasten die Umwelt und schädigen unsere Gesundheit. Vor allem durch die Verwendung von Düngemitteln im industriellen Verfahren, aber auch durch Massentierhaltung und durch Verbrennungsprozesse wird reaktiver Stickstoff freigesetzt. Die Folge: Oberflächen- und Grundwasserbelastung, die Eutrophierung der Meere und die Schädigung der Ozonschicht.
Wald und Wildnis – Perspektiven einer nachhaltigen WaldentwicklungWald und Wildnis – Perspektiven einer nachhaltigen Waldentwicklung
Schwerte, 12.01.2015: Bei der dreitägigen Traditionsveranstaltung in der Evangelischen Akademie Villigst sprechen Experten und Teilnehmer vom 23. bis 25. Januar 2015 über die Zukunftsthemen der Waldwirtschaft.
Kampf um landwirtschaftliche FlächenKampf um landwirtschaftliche Flächen
Schwerte, 21.11.2014: Die Evangelische Akademie Villigst bei Schwerte lädt vom 26. bis 27. November 2014 zur Tagung „Kampf um landwirtschaftliche Flächen“ ein. Die Kernfrage der Tagung lautet: Wie lassen sich künftig Nutz- und Schutzbelange vereinbaren?
Prinzipien als Wegbereiter eines globalen Umweltrechts?Prinzipien als Wegbereiter eines globalen Umweltrechts?
Köln, 19.08.2014: Gravierende Umweltprobleme machen vor Ländergrenzen nicht Halt und erfordern ein globales Umweltrecht. Verhandlungen über neue Umweltschutzabkommen gestalten sich jedoch als schwierig und bleiben oft hinter den Erwartungen zurück.
Nachhaltige Produkte beschleunigen RessourcenverbrauchNachhaltige Produkte beschleunigen Ressourcenverbrauch
Köln, 10.07.2014: Nachhaltige Produkte sind „voll trendy“. Doch genau das ist ein Umweltproblem! Was nutzen all die neuen „ökologisch korrekten“ Produkte, wenn wir immer mehr davon in immer kürzeren Zeitabständen konsumieren?
Berliner Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Natur und Weite haben VorrangBerliner Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Natur und Weite haben Vorrang
Berlin, 26.05.2014: Im allgemeinen Europawahlkampf war diese Meldung in den deutschlandweiten Nachrichten etwas untergegangen. Dabei haben die Berliner Bürgerinnen und Bürger erneut unter Beweis gestellt, dass sie sich durch Wahlmarathon, Stimmungsmache und Grillwetter nicht vom Urnengang abhalten lassen.
Schnell und umweltfreundlich DBU-Förderung beantragenSchnell und umweltfreundlich DBU-Förderung beantragen
Osnabrück, 23.05.2014: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert nicht nur innovative und modellhafte Projekte zum Schutz von Umwelt und Natur. Sie trägt auch selber zum Umweltschutz bei. Seit heute können kleine und mittelständische Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände ihre Anträge auf eine DBU-Förderung auch online unter www.dbu.de/antragstellung stellen.
Klein aber oho! Wertvolle Beiträge zum Schutz der biologischen VielfaltKlein aber oho! Wertvolle Beiträge zum Schutz der biologischen Vielfalt
Osnabrück, 16.04.2014: Seit April 2014 prämiert die UN-Dekade Biologische Vielfalt neben langfristig angelegten Projekten in Deutschland nun auch kleinere Beiträge, die sich für den Schutz, die Erforschung und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt einsetzen. Die ersten Publikationen und Veranstaltungen tragen bereits das neue Qualitätssiegel „Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt“.
Luftverkehrsrecht: Bärendienst für Mensch und NaturLuftverkehrsrecht: Bärendienst für Mensch und Natur
Berlin, 05.04.2014: Die EU hat Defizite im deutschen Luftverkehrsrecht gerügt und fordert, dass in Zukunft auch für die Festlegung von Flugrouten einheitlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt werden soll. Doch letzte Veröffentlichungen aus dem Bundesverkehrsministerium stimmen Naturschützer misstrauisch.