Umweltfaktoren

Der Begriff U. oder ökologische Faktoren meint alle einzelnen Komponenten der Aussenwelt, die direkt oder indirekt auf Organismen einwirken.
Jedes (griech.: topos=Ort) Das (oder der) B. ist der natürliche Lebensraum einer darauf abgestimmten Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren (Biozönose). Biotop ist durch eine bestimmte Kombination von U., die sich welchselseitig beeinflussen, charakterisiert. Man unterscheidet Faktoren der unbelebten Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt, also alle physikalischen und chemischen Faktoren, die auf ein Lebewesen einwirken, als die abiotischen Faktoren und die biotischen Faktoren. Diese sind für Ökologen von besonderem Interesse, weil wechselseitige Beeinflussungen der Organismen die Kausalabläufe in hohem Maße bestimmen.
Abiotische Faktoren sind: Das K.-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima (mit Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung, Lufttemperaturen, Niederschlägen, Luftfeuchtigkeit, Nebel, Winde, Blitze usw.), Relief (Hangrichtung und -neigung, Lage zur Umgebung), Boden (Körnung, Struktur, Feuchtigkeit, Maß für den Säuregrad einer Lösung. Der Säuregrad wird durch die Anzahl der Wasserstoffionen in einem bestimmten Volumen der Lösung festgelegt. pH-Wert, chemische Zusammensetzung, Gesamtheit der abgestorbenen Substanz des Bodens, meist auch als A-Horizont (Bodenhorizonte) bezeichnet, die einem ständigen Ab-, Um- und Aufbauprozeß unterworfen sind. Humus, geologisches Ausgangsmaterial), Licht gehört zur elektromagnetischen Strahlung, es umfasst den für Menschen sichtbaren Spektralbereich zwischen UV-Strahlung und Infrarotstrahlung.Licht (als Energiequelle und Reiz), Wärme (als Energiequelle für andere Prozesse), Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser (Wassergehalt der Die L. besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft, des Substrats etc.), chemische Faktoren (Nährstoffe, Unter S. werden i.a. Elemente verstanden, die für den menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Organismus zur Erhaltung der Gesundheit wichtig sind, jedoch nur in geringen Mengen aufgenommen werden müssen.Spurenelemente, Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid- und Sauerstoffkonzentration, Gift und Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe, Maß für den Säuregrad einer Lösung. Der Säuregrad wird durch die Anzahl der Wasserstoffionen in einem bestimmten Volumen der Lösung festgelegt. pH-Wert) und mechanische Faktoren (Wind, Raumeinengung, Schneelast etc.)
Biotische Faktoren: alle Beziehungen zwischen Lebewesen, die direkt oder indirekt auf einen Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt. Organismus einwirken können: z.B. Verhalten von Artgenossen, Feinde Konkurrenten, Parasiten, Symbionten, Krankheitserreger, Nahrungspflanzen, Beutetiere. Hier wiederum unterscheidet man inter- und intraspezifische Faktoren (Lebewesen stehen in einem K.-Verhältnis zueinander, wenn sie die gleichen für sie wesentlichen Umweltfaktoren eines Biotops nutzen, diese aber nicht für alle sie beanspruchenden Lebewesen ausreichen. Konkurrenz), je nachdem, ob der Einfluß von Individuen der eigenen Art oder einer anderen Art ausgeht. Die Einflüsse des Menschen gehören eigentlich auch zu den biotischen Faktoren, werden allerdings bei der Untersuchung intakter Ökosysteme ausgeklammert und sind Thema der Ökologieproblematik generell.
Autor: André Sepeur
Stand: 18. Februar 2004
Erstellt: 6. Mai 2001
Erstellt: 6. Mai 2001
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