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Weiteres, Sonstiges
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Artikel Nr.: 299
Stichwort: "Umweltfreundliche Beschaffung" in der Rubrik Weiteres / Sonstiges
U. ist eine umweltpolitische Handlungsmöglichkeit für die öffentliche Hand und private (Groß-)Beschaffer. Die öffentliche Hand (Kommunen, Länder, Bundeseinrichtungen) besitzt für bestimmte Produktgruppen ein Nachfragemonopol (z.B. kommunale
Nutzfahrzeuge), für andere stellt sie immerhin ein bedeutender Großabnehmer (z.B.
P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin. Papier, Hoch- und Tiefbaubedarf,
Eine unübersehbare Vielfalt an Pflege- und R. wird heute dem Verbraucher angeboten. Die Palette reicht vom Backofenspray über Mülleimerdeos bis zum Desinfektionsreiniger.
Reinigungsmittel) dar. Diese Marktmacht soll gezielt zugunsten umweltschonender Produkte und Verfahren eingesetzt werden, wobei der öffentlichen Hand eine
Vorreiterrolle zukommt. Erwartet wird, daß die Produkte dadurch technologisch gefördert und ökonomisch günstiger produziert werden können.
Nach der 1984 novellierten "Verdingungsordnung für Leistungen" ist sichergestellt, daß die Umweltverträglichkeit von Produkten bei den Ausschreibungskriterien einbezogen und bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden sollen.
In allen Bundesländern sind inzwischen Erlasse zur U. in Kraft, zahlreiche Kommunen sind mit Ratsbeschlüssen, Dienstanweisungen u.ä. gefolgt. Die Bundesländer verankern zunehmend in ihren Landesabfallgesetzen, eine Verpflichtung für alle Behörden, "abfallarm" zu beschaffen. Dies stellt die bisher gültige gesetzliche Verpflichtung zur U. dar.
Lit.: Umweltbundesamt (Hrsg): Umweltfreundliche Beschaffung - Handbuch zur Berücksichtigung des Umweltschutzes in der öffentlichen Verwaltung und im Einkauf, Wiesbaden 1992
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Stand: 15. Februar 2012
Erstellt: 15. Februar 2012
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