A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Energiesparlampen
Bei einem Test von energiesparenden Lampen hat die Stiftung Warentest „sehr gute“ bis „mangelhafte“ Ergebnisse ermittelt. Beim Vergleich von LED-, Halogenglüh- und Kompaktleuchtstofflampen gingen zwei LED-Lampen als strahlende Sieger hervor.
Video >>
Last Ocean (Trailer Deutsch)
Ein faszinierender Dokumentarfilm über eines der letzten unberührten Meere unserer Erde.
Video >>
Grüner Hummer
Wegen der Wolke aus Vulkanasche können viele Waren nicht mehr per Flugzeug nach Europa gebracht werden. Darunter auch so genannte Gourmet-„Lebensmittel“ wie Hummer.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Energiewende – Quo vadis?

Ländliche Räume in NRW stärken

Abwasserwärme nutzen!

Wärmepumpen – Fehler vermeiden!

Geschenktipp: Glanzlichter der Landschaft

Keine Angst vor denkmalgeschützten Häusern

Der Sehsinn der Tiere

Energetisch Bauen – aber einfach!

Berliner Kommentar EEG: Antworten für die Rechtspraxis

Googles geheime Pläne

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Wasser  | Artikel Nr.: 1608

Stichwort: "Grundwasser" in der Rubrik Wasser

G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt.

Durch die Bodenpassage wird das G. filtriert und stellt daher das ideale Trinkwasser dar, da es normalerweise hygienisch einwandfrei, geschmacklos, frisch, klar und kühl ist.

Die Gefährdung des G. hat verschiedene Ursachen:
Durch die zunehmende Bebauung dringt immer weniger Niederschlagswasser in den Untergrund ein (Versiegelung des Bodens), durch Flußregulierungen wird die Erosionskraft des Wassers verstärkt (schnelleres Fließen). Dadurch vertieft der Fluß sein Bett, und der G.-Stand senkt sich, das Uferland versteppt. Ähnliche Auswirkungen können auch starke Grundwasserabsenkungen durch Brunnen haben.
Über verschiedene Belastungspfade gefährden Chemikalien das G.:
  • Eindringen von Nitraten ins G. aus überdüngten landwirtschaftlichen Flächen (Düngemittel, Gülle);
  • Eindringen von Pflanzenschutzmitteln wie Herbiziden (Atrazin) aus der Landwirtschaft in das G.;
  • Eindringen von wassergefährdenden Stoffen wie chlorierten Kohlenwasserstoffen ins G. durch Versickerung aus undichten Tanks, bei Transportunfällen und sonstigem unsachgemäßen Umgang;
  • Eindringen von Sickerwässern aus schlecht abgedichteten Deponien (Altlasten, Deponiesickerwasser);
  • Freisetzung von Schwermetallen durch die vom Sauren Regen ausgelöste Bodenversauerung;
  • Eindringen der sauren Niederschläge in das G.;
  • Eindringen von Nitrat und Keimen aus undichten Kanalisationen.
Durch das Aktionsprogramm G. der EG-Umweltminister, das das G. als ökologisch wertvollen Bestandteil des Naturhaushaltes für besonders schutzbedürftig erklärt, soll eine langfristige Überförderung des G. und damit verbundene Grundwasserabsenkungen vermieden werden. In vielen Trinkwassereinzugsgebieten ist der G.-Spiegel über die Jahre z.T. bis zu 10 m gesenkt worden.

In Westdeutschland werden bislang ca. 80% des Trinkwassers aus G. gewonnen (in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und West-Berlin sogar 100%). Daher wird bei zunehmender Verschmutzung des G. oder zu starker G.-Absenkung gerade die BRD gezwungen werden, mehr Trinkwasser aus Oberflächenwasser zu gewinnen, das kostenintensiv aufbereitet werden muß (Trinkwasseraufbereitung).


Stand: 17. Februar 2012
Erstellt: 16. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Wasser":

Abwasserwärme nutzen!Abwasserwärme nutzen!
Köln, 07.01.2016: Die Abwasserwärmenutzung stellt eine wichtige Komponente beim energieeffizienten Betrieb von Gebäuden dar. Abwasserwärmenutzung ist relevant für Neubauten, Umbauten und Erweiterungen, aber auch für die gesamte Stadterneuerung oder für Quartiere.
Flüchtlingen in den Kochtopf geschautFlüchtlingen in den Kochtopf geschaut
Köln, 06.11.2015: Unzählige Flüchtlinge kämpfen täglich um genießbares Essen und sauberes Trinkwasser. In Anbetracht der Flüchtlingskatastrophe, die sich derzeit an den europäischen Grenzen, auf den Fluchtrouten und in den Herkunftsländern selber abspielt, ist es absurd ein „Flüchtlings-Kochbuch“ aus der Schweiz vorzustellen.
Landwirtschaft ohne Grenzen? Für eine nachhaltige Landwirtschaft der ZukunftLandwirtschaft ohne Grenzen? Für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft
Schwerte, 06.10.2015: Größer, intensiver, spezialisierter, weltmarktorientierter – ist das das Landwirtschaftsmodell der Zukunft? Die Veranstaltung „Landwirtschaft ohne Grenzen?“ in der Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst beleuchtet die Perspektiven einer nachhaltigen Landwirtschaft vom 19. bis 20.November 2015.
Zukunftsweisendes Regenwassermanagement von StädtenZukunftsweisendes Regenwassermanagement von Städten
Köln, 26.08.2015: Die Folgen des Klimawandels stellen Städte weltweit vor neue Herausforderungen: Vor allem zunehmende Starkregenereignisse führen zu Überflutungen, die immense Schäden und somit Folgekosten im Stadtgebiet verursachen.
Welche Zukunft für die Alpen?Welche Zukunft für die Alpen?
Köln, 21.08.2015: Der bekannte Alpenforscher Werner Bätzing stellt in seiner Streitschrift die Leitideen der wichtigsten Alpen-Perspektiven dar, die gegenwärtig diskutiert werden, und bewertet sie kritisch im Hinblick auf die mit ihnen verbundenen Auswirkungen auf die Alpen.
Stickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes UmweltproblemStickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem
Köln, 24.04.2015: Stickstoffoxide und Ammoniak belasten die Umwelt und schädigen unsere Gesundheit. Vor allem durch die Verwendung von Düngemitteln im industriellen Verfahren, aber auch durch Massentierhaltung und durch Verbrennungsprozesse wird reaktiver Stickstoff freigesetzt. Die Folge: Oberflächen- und Grundwasserbelastung, die Eutrophierung der Meere und die Schädigung der Ozonschicht.
Baden im eigenen NaturpoolBaden im eigenen Naturpool
Köln, 17.04.2015: Die Autoren lüften das Geheimnis des natürlichen glasklaren Wassers ohne Chemie. Sie zeigen, wie sich mit diesem Wissen und der entsprechenden Art der Anlage Schwimmteiche und Naturpools in jeder Region für jede Gartensituation und jeden Anspruch perfekt verwirklichen lassen.
World Atlas of Sustainable ArchitectureWorld Atlas of Sustainable Architecture
Köln, 14.04.15: Ob Orkane, Hochwasser oder Dürre: man muss nicht die schlimmsten Szenarien bemühen, um zu erkennen, dass das Bauen in Zeiten des Klimawandels eine neue Herausforderung darstellt. Schon immer musste Architektur auf äussere Gegebenheiten reagieren und Strategien zur Anpassung oder Überwindung entwickeln. Ulrich Pfammatter hat sich mit dem Buch «Buildig for a Changing Culture and Climate World Atlas of Sustainable Architecture» an die grosse Aufgabe gewagt, aus der ganzen Welt Beispiele unter dem Aspekt des nachhaltigen Bauens zu dokumentieren und zu kommentieren.
Energetische StadtraumtypenEnergetische Stadtraumtypen
Köln, 26.11.14: Der Energiebedarf unserer urban geprägten Gesellschaft macht sich vor allem an den Städten und ihren unterschiedlich geprägten Stadtquartieren fest. Die bisherige Trennung von Stadtplanung und Energieversorgung löst sich mit der Entwicklung dezentraler, regenerativer Versorgungssysteme auf. Die vorliegende Publikation gibt Auskunft über energetische und baustrukturelle Kennwerte typischer Siedlungsformen.