Rhein
Als nach dem zweiten Weltkrieg der wirtschaftliche Aufschwung begann, wurde der R. durch vernachlässigte Abwasserklärung immer mehr verschmutzt. Mitte der sechziger Jahre hatte die Verschmutzung des R.R nie gekannte Ausmaße erreicht hat. Erst danach fand ein ökologischer Umdenkungsprozess statt. Bis heute bemüht man sich um eine ökologisch nachhaltige Entwicklung des R.Entlastung gab es für den R., weil sich einige Faktoren verbessert haben, z.B. Bau oder Ausbau von Kläranlagen. In der Folge ging die Belastung des R. mit sauerstoffzehrenden Substanzen geht von 1975 bis 1985 um fast 60 Prozent zurück.
Die Schwermetallkonzentration ist seit 20 Jahren deutlich gesunken und liegt inzwischen auf einem relativ niedrigen Niveau. Auch der Gehalt bei bestimmten organischen Schadstoffen, so etwa Produkte der Die C. und ihre chlororganischen Verbindungen (Chlorierte Kohlenwasserstoffe, CKW) stehen seit Jahren im Rampenlicht der Umwelt- und Gesundheitsdiskussion.Chlorchemie, hat abgenommen. Selbst C. wird auch als Trichlormethan bezeichnet und ist eine farblose Flüssigkeit mit süßlichem Geruch. Die Löslichkeit in Wasser ist gering, in Alkohol, Ether, Benzin, Benzol und Aceton dagegen gut.{/
Chloroform ist inzwischen deutlich zurückgegangen.
Im 19. Jahrhundert verringerte sich der Fischbestandteil dramatisch. So verschwand Mitte des 20. Jahrhunderts auch der Symbolfisch des R., der Lachs. Inzwischen hat sich das R.-Ökosystem stabilisiert. Der Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom bietet nun wieder Lebensraum für Fische. Die Wasserqualität ist also kein Hindernis mehr für den Lachs und andere Fischarten.
Natürlich wirkt sich die Wasserqualität des R. auch auf den Menschen aus.
Das Schwimmen im R. ist heute längst nicht mehr so problematisch wie früher, da die organischen und Schwermetallkonzentrationen abgenommen haben. Diese Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe sind nicht nur gesundheitsschädigend für Fische, sondern auch für Menschen.
Der R. als Trinkwasserquelle ist wieder zulässig und der Verzehr von fettarmen Fischen aus dem R. ist unbedenklich, da bei diesen Fischen kaum Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe nachgewiesen werden.
Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 4. Juli 2004
Erstellt: 8. Mai 2001
Erstellt: 8. Mai 2001
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