Umweltlexikon-aktuell.de
|
Substanzen und Werkstoffe
|

Artikel Nr.: 680
A. (Sb203), auch als Antimonweiß bezeichnet, ist ein weißes, wasserunlösliches, kristallines Pulver.Es färbt sich beim Erhitzen gelb und wird beim Abkühlen wieder weiß. A. wird in einem Röstprozeß aus sulfiden Antimonerzen hergestellt. A. wird in erster Linie als
Sammelbezeichnung für anorganische und organische Verbindungen, die Holz, Kunststoffe und Textilien flammfest machen, d.h. die Entzündung behindern bzw. die Verbrennung erschweren. Flammschutzmittel in Kunststoffen (vor allem
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC-Fußbodenbelägen) verwendet, aber auch in der
Glas ist ein anorganisches Schmelzprodukt, das sich, ohne merklich zu kristallisieren, abkühlen lässt und erstarrt. Glas-,
K.-Geschirr, insb. buntes und farbiges aus dem Ausland, enthält manchmal Glasuren und Farbstoffe, die Blei oder Cadmium enthalten. Keramik- und Farbenindustrie. Atembare A.-Stäube haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen (
MAK-Wert-Liste III A2).
Stichwortstand: 1993
3816 Aufrufe
Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012
Weitere Meldungen zum Thema "Antimontrioxid":