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Substanzen und Werkstoffe
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Artikel Nr.: 721
A. ist ein weitverbreitetes Halbmetall, das sich weltweit in fast allen Umweltmedien nachweisen lässt. Belastungen der Umwelt sind v.a. auf die Verarbeitung von arsenhaltigen Erzen und Metallen zurück zuführen. Arsen wird zur Herstellung von Glas- und Keramik, bei Blei- und Kupferlegierungen und der Produktion von Mikrochips eingesetzt.Chemisches Element der V. Hauptgruppe, Symbol As,
Die O. gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an und legt damit gleichzeitig chemische Eigenschaften des Atoms sowie die Stellung des Atoms im Periodensystem fest. Ordnungszahl 33, kommt in mehreren Modifikationen vor, deren Dichten zwischen 1,97 und 5,73 g/cm
3 liegen.
Zur Beurteilung der
Toxizität von Arsenverbindungen:
1. Anorganisches A (III/V).: Mittelhohe Toxizität. Die krebserregende Wirkung von A.-Verbindungen ist sowohl bei oraler als auch inhalativer Aufnahme eindeutig beim Menschen bewiesen. Es können v.a. Hauttumore, bei inhalativer Aufnahme Tumore an Bronchien auftreten. Weiterhin wirken diese Verbindungen teratogen.
2. Organische A.-Verbindungen (Arsenobetain, Arsencholin = sog. Fischarsen): Geringe Toxizität.
3. Arsenwaserstoff: Hochtoxisches
Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. GasA. wird in der
Beziehung zwischen Lebewesen nach dem Prinzip Fressen und Gefressenwerden (Räuber-Beute oder Parasit-Wirt).Nahrungskette angereichert, z.B.in Muscheln, Garnelen oder Fisch. So werden die Aufnahmemengen von A. in Deutschland hauptsächlich durch den Fischkonsum bestimmt. Ohne Fischverzehr liegt die tägliche A.-Aufnahmemenge zwischen 1 und 10 µg/Tag, während bei Fischverzehr die Werte auf 100 bis 300 µg/Tag ansteigen können.
Der Grenzwert für
Trinkwasser ist weltweit gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verschärfen.Trinkwasser in Deutschland liegt bei 10 µg/Liter ist toxikologisch begründet und 1996 von 40 µg/Liter abgesenkt. Für
Mineralwasser ist Grundwasser, das im Vergleich zum üblichen Trinkwasser mit Mineralstoffen angereichert ist.
Mineralwasser gilt dagegen immer noch ein Grenzwert von 50 µg/Liter.
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Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012
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