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Substanzen und Werkstoffe
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Stichwort: Bitumen
B. kommt in der Natur als Bestandteil von Asphalten und Asphaltgesteinen vor, die sich in langen geologischen Zeiträumen durch Verdunsten der leichter siedenden Anteile des Erdöls gebildet haben.Der weitaus größte Teil des industriell eingesetzten B. fällt bei der Mineralölverarbeitung an. Es ist die Fraktion des Erdöls, die nach der Destillation und Abtrennung der verdampfbaren Anteile zurückbleibt. Je nach Herstellungsverfahren unterscheidet man Destillationsbitumen, Hochvakuumbitumen, Oxidationsbitumen oder Polymerb.
B. wurde schon von den Sumerer, Babylonier und Assyrer als Baustoff genutzt und mit Sand für die verschiedensten Anwendungen gemischt. Der industrielle Einsatz von B. begann im 19. Jahrhundert mit der Zunahme des motorisierten Verkehrs. Die Einsatzbereiche von B. können grundsätzlich unterschieden werden in Heiß- und Kaltverarbeitung. Bei der Kaltverarbeitung wird B. in Lösemitteln gelöst oder als wässrige
Feinste Verteilung fester Stoffe in einer Flüssigkeit. Dispersion verarbeitet. Bei der Heißverarbeitung wird - z.B. bei der Herstellung von B.-Bahnen - in stationären Anlagen erhitztes Bitumen auf ein Trägermaterial aufgebracht. Diese B.-Bahnen können auf Baustellen u.a. durch Schweißen mittels Gasbrenner oder durch Einlegen in Heißb. verarbeitet werden. Heißflüssige Massen auf B.-basis werden auch zum Verschließen von Fugen oder zum Verkleben von Dämmstoffen verwendet.
Die mit Abstand größte Menge des B. geht als Walzasphalt in den Straßenbau. B. ist ein Gemisch höherer
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.Kohlenwasserstoffe und heterozyklischer Verbindungen (
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.Kohlenwasserstoffe mit anderen Atomen wie
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Ordnungszahl 16, leuchtendgelbe Kristalle, Dichte 1,96 g/cm3, Nichtmetall. Schwefel, Stickstoff oder
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Symbol O, Ordnungszahl 8, Siedepunkt 182,97 °C, Schmelzpunkt 218,79 °C, bei Normalbedingungen farb- und geruchloses Gas, tritt normalerweise als S.-Molekül auf, kann aber auch kurzzeitig atomar oder als Ozon auftreten. Es ist das häufigste Element auf der Erde (Erdrinde 46,5 Gew-%, Gewässer 89 Gew-%, Luft 23 Gew-%). Sauerstoff). Neben
Chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol C, Ordnungszahl 6, Schmelzpunkt 3.550 Grad C, Siedepunkt 4.830 Grad C, Dichte 3,15 g/cm3 (Diamant), 2,1 - 2,3 g/cm3 (Graphit), Nichtmetall.Kohlenstoff und
Wasserstoff gilt wegen seiner sauberen Verbrennung als Energieträger der Zukunft. Er verbrennt zu Wasser, dabei wird kein klimawirksames Kohlendioxid gebildet. Lediglich bei hohen Temperaturen kommt es durch Reaktion mit der Luft zur Bildung von Stickoxiden. Wasserstoff sind daher auch
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Ordnungszahl 16, leuchtendgelbe Kristalle, Dichte 1,96 g/cm3, Nichtmetall. Schwefel (bis zu 8 Massenprozent), Stickstoff (etwa 0,5 Massenprozent) und
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Symbol O, Ordnungszahl 8, Siedepunkt 182,97 °C, Schmelzpunkt 218,79 °C, bei Normalbedingungen farb- und geruchloses Gas, tritt normalerweise als S.-Molekül auf, kann aber auch kurzzeitig atomar oder als Ozon auftreten. Es ist das häufigste Element auf der Erde (Erdrinde 46,5 Gew-%, Gewässer 89 Gew-%, Luft 23 Gew-%). Sauerstoff (1 bis 2 Massenprozent)Bestandteile des B.
Kritisch diskutiert wird meist der Anteil an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (engl.: polycyclic aromatic hydrocarbons, PAH)PAK). Bei Temperaturen unter 80° C treten praktisch keine Emissionen aus B. auf. Hier besteht lediglich die Möglichkeit, dass es durch Verschmutzungen zu Hautkontakt mit dem in Lösemitteln gelösten oder in
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser dispergierten Bitumen kommt. Bei 150°C liegen die Emissionen nur bei etwa 1 mg/h. Bei 180°C wurden merkliche Emissionen festgestellt. Ab ca. 230° C (Einbautemperatur von Gussasphalt) treten höhere Emissionen auf.
Häufig werden B. und
T. sind flüssige bis halbfeste Erzeugnisse, die durch Schwelen, Verkoken und Vergasen von Steinkohle, Braunkohle, Torf u.a. fossilen Rohstoffen, aber auch aus Holz entstehen können.Teer immer noch verwechselt.
T. sind flüssige bis halbfeste Erzeugnisse, die durch Schwelen, Verkoken und Vergasen von Steinkohle, Braunkohle, Torf u.a. fossilen Rohstoffen, aber auch aus Holz entstehen können.Teer entsteht als Pyrolyseprodukt bei der thermischen Behandlung von Stein- oder
B. (Kohle) gehört zu den fossilen Brennstoffen. Sie hat einen Anteil von 17% (1991) am Primärenergieverbrauch Deutschlands. Braunkohle bei 700 bis 1200° C. Alles was schwarz ist wird als
T. sind flüssige bis halbfeste Erzeugnisse, die durch Schwelen, Verkoken und Vergasen von Steinkohle, Braunkohle, Torf u.a. fossilen Rohstoffen, aber auch aus Holz entstehen können.Teer, oder, wenn die Substanz flüssig ist, als
siehe Teer.Pech bezeichnet. Dies führte und führt noch immer dazu, dass Gefahren beim Umgang mit B. gesehen werden, die nur beim Umgang mit
siehe Teer.Pech oder
T. sind flüssige bis halbfeste Erzeugnisse, die durch Schwelen, Verkoken und Vergasen von Steinkohle, Braunkohle, Torf u.a. fossilen Rohstoffen, aber auch aus Holz entstehen können.Teer auftreten. Insbesondere gilt dies für den Gehalt an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen sowie deren Leitsubstanz, dem
B. (C20H12), ist ein aus 5 Benzolringen bestehender polycyclischer aromatischer Kohlenwasserstoff
und stark cancerogen. Benzo[a]pyren (B[a]P).
Die MAK-Kommission begründet ihre B.-Bewertung ("hautresorptiv" und "krebserzeugend Kategorie 2") vor allem damit, dass in B.
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (engl.: polycyclic aromatic hydrocarbons, PAH)PAK enthalten sind. Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Gehalt an B[a]P mit 2 bis 3 mg/kg im B. deutlich unter den 50 mg/kg liegt, ab denen Substanzen entsprechend der
Verordnung über gefährliche Stoffe, die am 1.10.86 (zuletzt geändert am 23.4.1990) die alte Arbeitsstoff-VO ablöste, da die Chemikalien nicht nur am Arbeitsplatz, sondern als Gefahrstoff in allen Lebens- und Umweltbereichen auftreten. Gefahrstoffverordnung als krebserzeugend gelten.
Literatur: Rühl R, Musanke U (Hrsg): Sachstandsbericht des Gesprächskreis Bitumen. 2001
@Umweltlexikon?- T. sind flüssige bis halbfeste Erzeugnisse, die durch Schwelen, Verkoken und Vergasen von Steinkohle, Braunkohle, Torf u.a. fossilen Rohstoffen, aber auch aus Holz entstehen können.Teer, Die D. ist z.B. eine Aluminium- oder Kunststoffolie. Dampfsperre, Erdöl-Aufbereitung
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Stand: 13. Oktober 2004
Erstellt: 8. Mai 2001
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