Cellulose
Gerüstsubstanz fast aller Pflanzen; weitaus häufigste organische Verbindung.Aus Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz, Schilf, S. war früher ein begehrtes Material für die Tierhaltung, da es als Streu verwendet wurde. Stroh u.a. gewinnt man durch chemischen Aufschluß reine C. (Zellstoff). C. ist der Ausgangsstoff zur Herstellung von P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin. Papier und Pappe sowie Textilien, Fotofilmen, Kleister u.a.
C. kann auch durch Bei der Produktion und beim Verbrauch von Gütern entstehen Abfälle. Die Rückführung dieser Abfälle in den Stoffkreislauf (Produktion - Verbrauch) durch Verwertung nennt man R.Recycling aus A. ist Papier, das bei getrennter Sammlung und als Rest bei der Papierherstellung anfällt. Altpapier zurückgewonnen werden. C. findet Verwendung im Bauwesen als Dämmstoff (Cellulosedämmstoff, Isofloc), mit G. dient zur Herstellung von Putz, Stuck und Spachtelmassen, G.-Karton, G.-Faserplatten und G.-Bausteinen. Gips gebunden als Wandbauplatte (Fermacell) und als Pappe in Verbindung mit T. sind flüssige bis halbfeste Erzeugnisse, die durch Schwelen, Verkoken und Vergasen von Steinkohle, Braunkohle, Torf u.a. fossilen Rohstoffen, aber auch aus Holz entstehen können.Teer und B. kommt in der Natur als Bestandteil von Asphalten und Asphaltgesteinen vor, die sich in langen geologischen Zeiträumen durch Verdunsten der leichter siedenden Anteile des Erdöls gebildet haben. Bitumen für Abdichtungsarbeiten.
Stichwortstand 1993
- @Umweltlexikon?
- Die Papier- und Zellstoffindustrie ist durch großen Abwasseranfall und hohe Schwefeldioxidemissionen gekennzeichnet (Abwasser, Schwefeldioxid).Papierindustrie, Wärmedämmung
Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 10. Maerz 2003
Erstellt: 8. Mai 2001
Erstellt: 8. Mai 2001
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