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Substanzen und Werkstoffe
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Stichwort: Farbstoffe
Sammelbezeichnung für lösliche Färbemittel, die den unlöslichen Farbpigmenten (Pigmente) gegenüberstehen. Man kennt etwa 100 Farbpigmente, aber mehrere zehntausend
Der Farbeindruck wird durch Farbmittel (Pigmente) hervorgerufen, welchen, um sie als Mal-F. verwenden zu können, Bindemittel zugemischt sind. Farben. Ca. 500 davon werden in größerem Maßstab für die verschiedensten Anwendungen produziert. Der Verbrauch weltweit lag 1978 bei 800.000 t, Produktion BRD 130.000 t (1985). Für einige u.a. in der Textilfärbung wichtige Azo-F. wurden giftige und krebserregende Eigenschaften nachgewiesen.
Körpereigene, auf der Haut befindliche Stoffe können die Azo-F. wieder in die Ausgangskomponenten aromatische
A. werden grob in aliphatische und aromatische sowie zusätzlich noch in primäre, sekundäre und tertiäre A. eingeteilt.Amine spalten, die überwiegend krebserzeugendes Potential besitzen. Textil-F. können Allergien auslösen. Die Stempelfarben Kristallviolett und Methylviolett sind erbgutschädigend, die für Lebensmittel zugelassenen F. teilweise allergen.
In der Natur kommen ungeheuer viele F. vor, die schon früher vom Menschen und auch heute wieder in
Die Naturfarbenherstellung ist ein Teilbereich der "Sanften Chemie", die unter anderem nur Rohstoffe pflanzlicher und mineralischer Herkunft verwendet, wie zum Beispiel Pflanzenfarben, Harze, Harze, Wachse, etherische Öle, Balsame, Alkohole, natürliche Duftstoffe und andere.Naturfarben verwendet werden, wie z.B. das Alizarin des
Krapp ist ein ausdauerndes Rötegewächs, dessen vierkantiger Stengel bis zu 2 Meter lang wird und mit kleinen Widerhaken ausgestattet ist. Die langzettlichen Blätter sind zu viert bzw. zu sechst im Quirl angeordnet. Ausbildung von tiefsitzenden langen Rhizomen; außen rot und innen gelb gefärbt.Krapp, Saflorgelb der Färberdistel oder Luteolin der
Früher in Europa, Amerika und Westasien kultivierte Färbepflanze. Reseda.
Im Unterschied zu den synthetisch erzeugten F. fallen bei der Bereitstellung der natürlichen F. keine giftigen Nebenprodukte an sowie keine deponierungsbedürftigen
Abfälle. Alle Reste sowie die F. selbst sind kompostierbar und damit in den natürlichen
siehe Ökosystem.Stoffkreislauf eingegliedert (
Die K. (Verrottung) ist eine uralte Methode zur Umwandlung von organischen Reststoffen zu pflanzenverträglichen Bodenverbesserungsmitteln. Kompostierung).
@Umweltlexikon?- Sammelbezeichnung für weit mehr als 140 Substanzen, die Lebensmitteln aus technologischen (z.B. Konservierungsstoffe) oder aus kosmetischen Gründen (Farbstoffe) zugesetzt werden. Lebensmittelzusatzstoffe
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Stand: 11. Maerz 2003
Erstellt: 11. Mai 2001
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